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    OberelbertElberter Aufholjagd kommt bei 3:4-Niederlage gegen Wissen zu spät

    Es gibt Langweiligeres als das, was die SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen und der VfB Wissen am Sonntagnachmittag in der Bezirksliga Ost dargeboten haben. Sieben Tore - davon drei Strafstöße - und eine Menge weiterer Torraumszenen bekamen die rund 120 Zuschauer zu sehen. Am Ende hatten die Gäste knapp, aber verdientermaßen mit 4:3 die Nase vorn, auch wenn sie am Ende durchaus froh darüber sein durften, dass es Schiedsrichter Kevin Wydymanski bei einer zweiminütigen Nachspielzeit beließ.

    Spätestens nach Cem Cakatays sehenswertem Solo inklusive Beinschuss und Lupfer zum 1:4 (62.) hatte wohl kaum jemand gedacht, dass es noch einmal eng werden würde. Doch Marcel Müller (85.) und Alexander Stera (90.+1) sorgten jeweils vom Punkt aus dafür, dass der Favorit noch einmal zittern musste. "Eine solche Führung musst du einfach herunterspielen", befand VfB-Trainer Wolfgang Leidig, der sein Team aus Gründen wie diesem "noch nicht" zu den Spitzenmannschaften der Liga zählt.

    Generell taten sich die Wissener gegen den Aufsteiger aus dem unteren Westerwald lange Zeit schwer und wären um ein Haar in Rückstand geraten, als Matthias Stera den Ball aus 25 Metern ans Lattenkreuz nagelte (12.). Zwar gingen die Wissener kurz darauf durch Cakatays trockenen Flachschuss ins untere Eck in Führung (14.). Doch im direkten Gegenzug glich Dennis Orendzi überlegt aus (15.), und die Gäste durften wenige Minuten später von Glück reden, dass Tobias Brand die Führung für die Einheimischen vergab, als er eine Flanke Marius Ottos knapp vorbeiköpfte (20.). "Elbert ist eine kantige und unbequeme Mannschaft. Hier gewinnt man nicht mal so eben im Vorbeigehen", meinte Leidig hinterher treffend.

    Seine Mannschaft steigerte sich jedoch mit zunehmender Spieldauer, ging durch Fation Foniq noch vor der Pause erneut in Führung (35.) und zog nach dem Seitenwechsel durch Torben Wäschenbachs verwandelten Handelfmeter (54.) sowie Cakatays Kabinettstückchen (62.) vorentscheidend auf 4:1 davon. So konnten sich die Gäste ihre Schwächephase am Ende leisten, in der sich die Elberter noch einmal leidenschaftlich zurückkämpften - auch wenn der gewünschte Erfolg ausblieb.

    "Ich denke, dass wir so langsam in der Liga angekommen sind", sieht SG-Trainer Michael Diel sein Team auf einem guten Weg, bemängelte aber zugleich, dass seine Mannschaft nicht von Beginn an mit der Leidenschaft aufgetreten sei, die sie in den letzten 20 Minuten an den Tag gelegt habe.

    Von unserem Reporter Andreas Hundhammer

    Elbert: K. Jung - Brand, Bode, Höber, M. Müller (87. A. Stera) - Gombert, Ferdinand (76. Schneider), M. Stera (62. A. Jung) - Otto - Orendzi, Klotz.

    Wissen: Scherreiks - Lichtenfeld (73. Deger), Kohl, Weitershagen, Bedranowsky - Schnell (56. Schulz), Cakatay (83. Ebach), Wäschenbach, Freudenberg - Foniq, Rosin.

    Schiedsrichter: Kevin Wydymanski (Koblenz).

    Zuschauer: 120.

    Tore: 0:1 Cem Cakatay (14.), 1:1 Dennis Orendzi (15.), 1:2 Fation Foniq (35.), 1:3 Torben Wäschenbach (54. Handelfmeter), 1:4 Cem Cakatay (62.), 2:4 Marcel Müller (85. Foulelfmeter), 3:4 Alexander Stera (90.+1, Handelfmeter).

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