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    NeitersenDrei-Tore-Rückstand ist eine zu große Hypothek

    Der Urschrei von Gästetrainer Thomas Esch und die hängenden Köpfe der heimischen Spieler standen am Mittwochabend sinnbildlich für die vorausgegangenen 90 Minuten: Die SG Mendig/Bell gewann ihre Partie in der Fußball-Rheinlandliga bei der SG Neitersen/Altenkirchen mit 3:2.

    Mendigs Yannick Distelrath (schwarzes Trikot) gewann im Mittelfeld fast jeden Zweikampf. Hier kontrolliert er den Ball gegen die Neiterser Sebastian Weßler (links) und den späteren Gelb-Rot-Sünder Jan-Marc Heuten. Foto: byJogi
    Mendigs Yannick Distelrath (schwarzes Trikot) gewann im Mittelfeld fast jeden Zweikampf. Hier kontrolliert er den Ball gegen die Neiterser Sebastian Weßler (links) und den späteren Gelb-Rot-Sünder Jan-Marc Heuten.
    Foto: byJogi

    Die wichtige Partie im Kampf um den Klassenverbleib war gerade einmal zwei Minuten alt, als Thomas Nürnberg die erste Aktion zur Mendiger Führung nutzte. Mit dieser im Rücken spielten die Gäste ansprechenden Offensivfußball und schnürten die Mannschaft von Trainer Cornel Hirt in deren Hälfte ein. Insbesondere Damir Mrkalj und Yannick Distelrath, der fast jeden Zweikampf der ersten Hälfte für sich entschied, lieferten eine starke Leistung und zeigten der Heimmannschaft ihre Grenzen auf. "Wenn neben den Langzeitverletzten auch gestandene Rheinlandligaspieler ihr Potenzial nicht abrufen können, wird es für uns sehr schwierig, ein Spiel zu gewinnen", gab Hirt zu Protokoll.

    Nach 21 Minuten konnte die SG Neitersen eine doppelte Ecke von der rechten Seite nicht entscheidend entschärfen, und Julian Holzinger traf ins eigene Netz. Das 0:3 verhinderte zunächst Manuel Oster im Kampf gegen Mrkalj (32.), ehe Mendigs Angreifer kurze Zeit später einen individuellen Fehler der Gastgeber nutzte und per Kopf die sichere Führung markierte (39.). "Wir waren in der ersten Hälfte klar als überlegen, und die Drei-Tore-Führung war auch verdient. Die Art und Weise, wie meine Mannschaft Fußball gespielt hat, macht mich stolz", analysierte Esch.

    Im zweiten Abschnitt standen die Einheimischen besser und konnten wenigstens kämpferisch dagegenhalten. Die erste gelungene Aktion vereitelte Gästetorwart Jan Heinemann gegen André Fischer (51). Es schien, als wäre diese Chance und der Platzverweis gegen Jan-Marc Heuten (66.) ein Weckruf gewesen. Durch einen Freistoß von Marcel Scholz aus gut 25 Metern verkürzte der Aufsteiger, ehe Florian Wirths nach einem Aluminiumtreffer von Sebastian Weßler den Anschluss schaffte (69.).

    Auf der anderen Seite hatte John Rausch mehrfach die Gelegenheit, den alten Abstand wieder herzustellen. Doch zweimal innerhalb kurzer Zeit scheiterte der Futsal-Nationalspieler an Torwart Lukas Freidhoff.

    "Wir hatten uns für dieses Spiel sehr viel vorgenommen und wurden direkt mit der ersten Aktion des Spiels kalt erwischt. Wenn du mit 0:3 in die Kabine gehst, ist es natürlich enorm schwierig, noch etwas zu holen. In Durchgang zwei haben wir zumindest gesehen, dass die Moral meiner Mannschaft intakt ist, auch wenn es spielerisch sehr viel zu tun gibt", sagte der enttäuschte Cornel Hirt.

    Ganz anders sein Gegenüber Thomas Esch: "Ich bin hochzufrieden und denke, dass aufgrund der reiferen Spielanlage und Überlegenheit im ersten Durchgang unser Sieg auch in Ordnung geht."

    Von unserer Mitarbeiterin Leonie Rein

    Neitersen/Altenkirchen: Freidhoff- Weßler, Heuten, Hermann (46. Isami), Slesiona - Wirths - Scholz, Oster, Hees, Fischer - Holzinger (46. vom Dorf).

    Mendig/Bell: J. Heinemann - Ibragimov, Schlich, Eberhardt, Schneider - Strahl - Rausch (90. Iino), N. Heinemann, Distelrath (78. Rawert) - Nürnberg (90. Schumacher), Mrkalj.

    Schiedsrichter: Richard Kochanetzki (Koblenz).

    Zuschauer: 160.

    Tore: 0:1 Thomas Nürnberg (2.), 0:2 Julian Holzinger (22., Eigentor), 0:3 Damir Mrkalj (39.), 1:3 Marco Scholz (67.), 2:3 Florian Wirths (69.).

    Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen Neitersens Jan-Marc Heuten (66., wiederholtes Foulspiel).

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