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    CochemVordereifel: Bach nimmt alle in die Pflicht, auch Stein

    Die SG Müden/Moselkern kann ganz ohne Druck in die beiden "Osterspiele" (heute in Plaidt, Karsamstag in Kirchberg) gehen, bei der SG Vordereifel sieht das ganz anders aus. Heute Abend in Laubach gegen den TuS Rheinböllen und dann am Samstag beim Schlusslicht Bengen steht viel auf dem Spiel - und zwar der Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Mitte.

    Das Spiel gegen Emmelshausen war vermutlich das letzte von Angreifer Patrick Stein als Vordereifel-Kapitän, da er die Binde nach seiner Auswechslung zu Boden warf. Gegen Rheinböllen wird Stein heute dennoch mitwirken, nur eben nicht als Spielführer. Zeitgleich spielt Emmelshausen um Andi Retzmann (rechts) daheim gegen Westum und kann den Vorsprung auf Kirchberg auf satte 13 Punkre ausbauen. Foto: Alfons Benz
    Das Spiel gegen Emmelshausen war vermutlich das letzte von Angreifer Patrick Stein als Vordereifel-Kapitän, da er die Binde nach seiner Auswechslung zu Boden warf. Gegen Rheinböllen wird Stein heute dennoch mitwirken, nur eben nicht als Spielführer. Zeitgleich spielt Emmelshausen um Andi Retzmann (rechts) daheim gegen Westum und kann den Vorsprung auf Kirchberg auf satte 13 Punkre ausbauen.
    Foto: Alfons Benz

    FC Plaidt - SG Müden/Moselkern (Do., 19.30 Uhr). Vor dem Winter hatte Müden auf Wunsch von Plaidts Trainer Volker Schambach einer Verlegung zugestimmt. Schambach ist mittlerweile Geschichte beim FC, er stellte sein Amt zur Verfügung. Interimscoach René Gratzki (im Sommer kommt der jetzige Mendiger Trainer Thomas Esch zum FC) gewann direkt sein Debüt überraschend mit 2:0 beim TuS Oberwinter. Seitdem hat Plaidt kein Spiel mehr absolviert und hatte in der Vorwoche Pause. Da spielte Müden daheim gegen Oberwinter, gewann ebenfalls mit 2:0 und darf sich wieder Hoffnungen auf Rang vier machen. Der Rückstand auf Oberwinter beträgt nur noch einen Zähler. Gegen Oberwinter gelang vor vier Tagen Stephan Schlüter bei seinem Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause direkt der Treffer zum 2:0-Endstand. Auch Pascal Leberig war ebenfalls als Joker wieder an Bord und rückt heute für den verhinderten Martin Ibald in die Startelf. Dominik Müller, Fabian Windheuser und Michael Freiwald fehlen dagegen weiterhin. Jens Thönnes ist indes wieder dabei. SG-Spielertrainer Andreas Oberreiter sagt vor der Doppelbelastung (keine 44 Stunden nach dem Abpfiff in Plaidt steht das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TuS Kirchberg an) an Ostern: "Wir werden in beiden Spielen die beste Mannschaft stellen, ich will in Plaidt und in Kirchberg punkten."

    SG Vordereifel - TuS Rheinböllen (Do., 20 Uhr). Natürlich hallten die Geschehnisse vom Wochenende noch nach beim Tabellendrittletzten Vordereifel, der vor einer Doppelaufgabe an Ostern steht. Dabei war es nicht die erwartete Niederlage (0:3) gegen Spitzenreiter Emmelshausen, die für Redebedarf sorgte, sondern eine Szene nach 80 Minuten, als SGV-Kapitän Patrick Stein bei seiner Auswechslung seine Binde missmutig zu Boden warf. Für Vordereifels Trainer Jörg Bach war unter anderem diese Aktion Anlass genug, um am Dienstag ein "ernstes Gespräch" mit der Mannschaft zu führen. "Patrick hatte leider Dienst und konnte nicht da sein", erklärt Bach, "aber ich wollte das nicht aufschieben." Denn es hatten sich zuletzt einige Dinge eingeschlichen, die das Ziel Nichtabstieg laut Trainer gefährden. "Es sind Kleinigkeiten, bei denen sich die Spieler wahrscheinlich nichts denken, aber diese Undiszipliniertheiten sind einfach zu viel geworden." Das geht für Bach vom Training verschlafen bis zum - natürlich viel problematischeren - Kapitänsbinde zu Boden feuern. "Ich werde mit Paddy sprechen, leider müssen wir es telefonisch machen, das mag ich eigentlich nicht. Aber diese Aktion hat sich gegen alles hier gerichtet und geht nicht. Ich kann seine Situation nachempfinden, aber als Kapitän hätte er sich anders verhalten müssen." Bach betont: "Er ist ein ganz, ganz wichtiger Spieler für uns und das bleibt er. Aber ich gehe mal davon aus, dass gegen Rheinböllen ein anderer die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führt." Wer das sein wird, muss man sehen. Fest steht: Der Kader der Vordereifeler wird wieder besser besetzt sein, denn Fabian Röhrig, Matthias Tutas und wohl auch Lukas Weiler kehren vor den entscheidenden Wochen zurück. In die Startelf wird laut Bach keiner des Trios rutschen, obwohl Max Geisen (Knieprobleme) aussetzen muss. "Aber zum Glück ist bei Max nichts kaputt", sagt sein Coach. Der weiß natürlich, was die Stunde geschlagen hat. "Jetzt kommt ein Endspiel nach dem anderen. Wir haben unsere gute Basis verspielt, dennoch haben uns die Partien gegen Metternich, Kirchberg und Emmelshausen vor den Spielen, die jetzt kommen, weitergebracht", sagt Bach, der am Dienstag seiner Elf auch eintrichterte: "Ihr wollt weiter Bezirksliga spielen und da weitermachen, wo ihr jetzt seid. Ich bin zwar nach der Saison nicht mehr da, aber ich kann euch dabei helfen, es zu schaffen, ihr müsst es aber auch annehmen." Ob seine Worte auf fruchtbaren Boden gefallen sind, wird man gegen Rheinböllen und vor allem auch am Samstag (17 Uhr) beim Schlusslicht Bengen sehen. Mit zwei Siegen könnte sich Vordereifel Luft verschaffen und auf 23 Punkte kommen. Die Trainingsvorrausetzungen waren zumindest gut. "Wir hatten 18 Mann auf Training, das hat endlich noch einmal Spaß gemacht", berichtete Bach. bon/mb

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