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    RheinböllenEx-Rheinböllener trifft, Ex-Kirchberger vergibt den Sieg

    Es läuft die 90. Minute. Der Schiedsrichter hat eine Nachspielzeit von zwei Minuten angezeigt. Freistoß Rheinböllen vom rechten Eck des Sechzehnmeterraums. André Spengler schießt den Ball mühelos an der zu weit rechts stehenden Kirchberger Mauer vorbei - und trifft das Lattenkreuz. "Uns hat ein Wimpernschlag zum Sieg gefehlt", bilanzierte Peter Ritter anschließend. Sein TuS Rheinböllen hatte sich im Fußball-Bezirksliga-Derby gegen den TuS Kirchberg ein 1:1 erkämpft. Auch wenn der Ausgleichstreffer einiges an Diskussionsstoff bot, war das Ergebnis am Ende gerecht. Darin waren sich Ritter und sein Gegenüber Christian Schneider einig.

    Schöne Rückkehr nach Rheinböllen für Kevin Schener (rechts): Der Neu-Kirchberger, der im Winter die Fronten gewechselt hatte, machte sein erstes Tor für seinen neuen Klub ausgerechnet an alter Wirkungsstätte und gegen die ehemaligen Teamkameraden (von links) Christopher Rott, Torwart Marc Reifenschneider und Matthias Pira. Dass die Kirchberger nicht ihren ersten Bezirksliga-Sieg in Rheinböllen feierten, lag an einem umstrittenen Handelfmeter, den Rott zum 1:1-Endstand für Rheinböllen verwandelte. Foto: B&P Schmitt
    Schöne Rückkehr nach Rheinböllen für Kevin Schener (rechts): Der Neu-Kirchberger, der im Winter die Fronten gewechselt hatte, machte sein erstes Tor für seinen neuen Klub ausgerechnet an alter Wirkungsstätte und gegen die ehemaligen Teamkameraden (von links) Christopher Rott, Torwart Marc Reifenschneider und Matthias Pira. Dass die Kirchberger nicht ihren ersten Bezirksliga-Sieg in Rheinböllen feierten, lag an einem umstrittenen Handelfmeter, den Rott zum 1:1-Endstand für Rheinböllen verwandelte.
    Foto: B&P Schmitt

    Beide hatten einige kurzfristige Ausfälle zu beklagen - und das war dem Spiel auch anzumerken. Bei den Gästen standen Alex Singer und Patrick Sehn-Henn noch auf dem Spielbericht, doch beide konnten nicht eingreifen. Singer war bei seiner hochschwangeren Frau im Krankenhaus, Sehn-Henn laborierte an einer Erkältung. Und auch Ritter hatte kurzfristig noch basteln müssen, nachdem Innenverteidiger Martin Dobrzynski wegen eines Feuerwehreinsatzes hatte absagen müssen. "Bis eine Stunde vor Spiel stand die Aufstellung noch nicht fest", so der Trainer, für den das allerdings nichts Neues ist.

    Die Partie selbst hielt unterdessen nur wenige Höhepunkte bereit. Für den ersten sorgten die Gastgeber - und das, obwohl sie den Fokus auf die Defensive legten. Nach zwei Minuten kam Christopher Rott nach einer Flanke von Markus Hofrath zum Kopfball, konnte den Ball aber nicht gut genug platzieren. Vier Minuten später strich eine Flanke des im Winter von Rheinböllen nach Kirchberg gewechselten Kevin Schener knapp an der Latte vorbei. Es folgten ein Hofrath-Kopfball für die Gastgeber (12.), ein Kopfball von Florian Daum für die Gäste (34.) und ganz viel Mittelfeldgeplänkel und Ballgeschiebe. Kirchberg war optisch überlegen, schaffte es aber nicht, wirklich gefährlich für das Rheinböllener Tor zu kommen. "Ich finde, wir haben ganz ordentlich gespielt, aber die Rheinböllener haben schon sehr kompakt gestanden", sagte Schneider.

    Zum eigentlich strategisch günstigen Zeitpunkt - eine Minute vor der Pause - erzielte sein Team dann das 1:0. Und der Treffer war zumindest eine kleine Geschichte, die das Spiel schrieb. Bei einem langen Ball von Kirchbergs Innenverteidiger Tim Reifenschneider verschätzte sich sein Bruder, der Rheinböller Keeper Marc Reifenschneider, und der Winterwechsler Schener köpfte ein (44.). "Ich dachte eigentlich, danach würde es einfacher werden", so der Kirchberger Trainer.

    Wurde es allerdings nicht. Rheinböllen stand nach der Pause defensiv weiter diszipliniert - ohne allerdings nach vorne große Gefahr auszustrahlen. Und eigentlich war auch die Szene, aus der nach einer Stunde das 1:1 resultierte, nicht gefährlich. Nach einer Flanke von Schleicher bekam Peter Sauer den Ball aus kurzer Distanz an den angelehnten Arm. Pfiff. Elfmeter. "Das war schon sehr brutal", meinte Schneider. Und auch Ritter gab zu, dass sich vermutlich keiner in seinem Team beschwert hätte, wenn der Pfiff ausgeblieben wäre. Rott traf ungeachtet aller Diskussionen zum 1:1 nach genau einer Stunde.

    Vier Minuten später folgte dann die nächste strittige Szene: Beim Versuch, den Ball zu klären, sprang Kirchbergs Oliver Michel der Ball vom Fuß an die Hand. Hier blieb der Pfiff aus. "Den hätte man eher pfeifen können", so die Reaktionen der Zuschauer. Die Situation fiel in eine Phase hinein, in der die Gastgeber zu merken schienen, dass Kirchberg an diesem Tag durchaus verwundbar ist. Das Ritter-Team traute sich plötzlich mehr, spielte mutiger nach vorne - während Kirchberg von dem Gegentreffer geschockt schien. Spengler (70.), Fabio Aquila (83.) und Matthias Pira (88.) hatten mehr oder minder gute Möglichkeiten für ihr Team. Auf der Gegenseite verstolperte unterdessen Sebastian Kilp den Ball in aussichtsreicher Position (72.).

    Und dann kam die 90. Minute. Und fast eine weitere Geschichte, die das Derby hätte schreiben können. Schließlich war Lattenschütze Spengler im vergangenen Sommer von Kirchberg nach Rheinböllen gewechselt. Doch so blieb es beim 1:1 - und keiner war am Ende wirklich unzufrieden.

    Von unserer Mitarbeiterin Sina Ternis

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