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  • Bezirksliga Mitte TuS verliert mit 0:1 gegen den Spitzenreiter FC Metternich - Trainer Schneck muss aufgrund von Ausfällen selbst ran

    Ein Lapsus kostet Rheinböllen einen Punkt

    Rheinböllen. Mit einem 1:0-Auswärtssieg in Rheinböllen verteidigte der FC Metternich seine Spitzenposition in der Fußball-Bezirksliga Mitte. Im ersten Durchgang dominierten die Koblenzer das Geschehen, mit einem Tor aus dem Kuriositätenkabinett. Zum Ende der Partie wurde es hektisch, mit zwei Gelb-Roten Karten für die Rheinböllener Fabio Aquila und Tim Flesch.

    Zwei Einsätze geflogen: Rheinböllens Trainer Kevin Schneck (links) hatte am Sonntag einen doppelten Einsatz als Spieler. Erst lief er 82 Minuten für die Reserve in der B Süd auf, danach riss er noch 80 Minuten in der Ersten beim 0:1 gegen Metternich ab.  Foto: hjs-Foto
    Zwei Einsätze geflogen: Rheinböllens Trainer Kevin Schneck (links) hatte am Sonntag einen doppelten Einsatz als Spieler. Erst lief er 82 Minuten für die Reserve in der B Süd auf, danach riss er noch 80 Minuten in der Ersten beim 0:1 gegen Metternich ab.
    Foto: hjs-Foto

    Der TuS Rheinböllen war personell so arg gebeutelt, dass Trainer Kevin Schneck mit auflaufen musste und damit ältester Akteur auf dem Platz war. Kurios: Zuvor hatte Schneck schon 82 Minuten in der B-Klasse-Reserve gespielt. Der „Methusalem“ des FC Metternich war Kapitän Torben Kühl-Decker und satte sieben Jahre jünger. Das alleine war aber nicht der Grund für die Überlegenheit der Gäste. Von der Spielanlage, Beweglichkeit und Passgenauigkeit waren sie einfach besser.

    Dennoch benötigten sie für den Siegtreffer die tatkräftige Unterstützung der Heimmannschaft. Was war passiert? Ein langer Ball aus dem FC-Mittelfeld flog in Richtung Strafraumgrenze. Innenverteidiger Alex Kuznecov und Keeper Marc Reifenschneider waren sich nicht einig. Der Torwart köpfte Kuznecov an, von dessen Kopf das Spielgerät durch den Strafraum trudelte. Jan Rittgen stand zur rechten Zeit am rechten Fleck und brauchte nur noch ins verwaiste Tor einschieben (40.).

    Mit dieser knappen Führung ging es in die verspätete Pause. Verspätet deshalb, weil die Begegnung eine gute Viertelstunde später als geplant angepfiffen wurde. Schiedsrichter Michel Lehmann gefiel nicht, dass der FC Metternich mit blau-weißen Stutzen antrat. Das hätte zu Konflikten mit den weißen Trikots der Gastgeber führen können. Also mussten rote Strümpfe aus dem TuS-Fundus besorgt werden, damit die Begegnung beginnen konnte.

    Nach den Energiedrinks in der Halbzeit verflachte die Partie immer mehr. Der Ligaprimus schaltete auf Ergebnisverwaltung um:. „Wir sind in einer schwierigen Phase. Unter dem Druck, aufsteigen zu wollen, sind die Köpfe unserer jungen Spieler nicht frei“, fand FC-Spielertrainer Tobias Lommer einen Grund für die schwächere zweite Halbzeit. Dabei ist er selbst mal gerade 25 Jahre jung.

    Für Rheinböllen kam in der Kabine eine weitere Hiobsbotschaft hinzu. Innenverteidiger Alex Kuznecov musste wegen Leistenproblemen passen. Christopher Rott rückte für ihn in die zentrale Abwehrposition und machte seine Sache gut. Zusammen mit dem überragenden Dennis Flesch stand zumindest in den zweiten 45 Minuten die Null. „Ohne das dumme Tor wäre das Spiel 0:0 ausgegangen. Davon bin ich überzeugt“, gab der spielende Trainer Kevin Schneck zu Protokoll. Am Rande erwähnt sei noch die starke Leistung von TuS-Keeper Reifenschneider – trotz des Lapsus beim 0:1. Sebastian Vack auf der Gegenseite musste dagegen keinen einzigen Schuss entschärfen musste. Auch deshalb war der Metternicher Sieg verdient.

    Robert Mattern

    TuS Rheinböllen - FC Metternich 0:1 (0:1)

    Rheinböllen: Reifenschneider – D. Flesch, Kuznecov (46. P. Henrich), Aquila, Schleicher (90. Bauermann), Rott, T. Flesch, Bittner, Hankammer, Schneck (80. Röse), Klinck.

    Metternich: Vack – Menten, Kühl-Decker, J. Rittgen, Wagner, Lommer (76. Heyer), L. Rittgen, Renda, Simsek, N. Weis (60. Stiefenhofer), Y. Weiss.

    Schiedsrichter: Michel Lehmann (Hahnstetten).

    Zuschauer: 105.

    Tore: 0:1 J. Rittgen (40.).

    Beste Spieler: D. Flesch, Reifenschneider, Rott – J. Rittgen, Simsek, Wagner.

    Besonderheit: Gelb-Rot für Aquila (87.) und T. Flesch (88., beide Rheinböllen).

    Nächste Aufgabe für Rheinböllen: am Samstag (17.15 Uhr) in Gönnersdorf.

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