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    NeyBenjamin Reiners Wechsel sorgt für zwiespältige Gefühle

    Die Nachricht sorgte für einiges Aufsehen - und das tut sie noch: Am Dienstagabend gab die SG Ehrbachtal Ney, Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga A Hunsrück/ Mosel, bekannt, dass sie für die kommende Spielzeit Benjamin Reiner als Spielertrainer verpflichtet hat, da der derzeitige Coach Andreas Braun aus beruflichen Gründen kürzer treten möchte (wir berichteten). Damit hatten die wenigsten gerechnet, vor allem nicht die Verantwortlichen des Mitte-Bezirksligisten TuS Rheinböllen. Denn für den spielte Reiner, der auch schon für den FC Karbach und den TSV Emmelshausen auflief, zuletzt und schoss in der abgelaufenen Runde 20 Tore. Und er hatte dem TuS bereits für die neue Spielzeit zugesagt, wie die Rheinböllener versichern. Jetzt ist er aber weg, was für zwiespältige Gefühle bei den Vereinen sorgt.

    Das war das letzte Tor von Benjamin Reiner für den Fußball-Bezirksligisten TuS Rheinböllen: Bei der Niederlage in Emmelshausen umkurvte er Torwart Lukas Will II und traf zum 2:3-Endstand im letzten Saisonspiel. Auf dem Emmelshausener Kunstrasen wird Reiner kommende Runde aber wieder zu sehen sein, wenn er mit seinem neuen Klub SG Ehrbachtal Ney bei der TSV-Reserve in der Kreisliga A Hunsrück/Mosel antritt.  Foto: Wolfgang Schmidt
    Das war das letzte Tor von Benjamin Reiner für den Fußball-Bezirksligisten TuS Rheinböllen: Bei der Niederlage in Emmelshausen umkurvte er Torwart Lukas Will II und traf zum 2:3-Endstand im letzten Saisonspiel. Auf dem Emmelshausener Kunstrasen wird Reiner kommende Runde aber wieder zu sehen sein, wenn er mit seinem neuen Klub SG Ehrbachtal Ney bei der TSV-Reserve in der Kreisliga A Hunsrück/Mosel antritt.
    Foto: Wolfgang Schmidt

    So sagt Ehrbachtals Vorstandsmitglied Hermann-Josef Stoffel: "Als Andreas Braun uns gesagt hat, dass wir uns Gedanken machen sollten, weil sich bei ihm etwas beruflich verändern könnte, haben wir das gemacht. Wir hätten ja keine Veranlassung gehabt, nicht mit ihm weiterzumachen. Wir haben dann gedacht, dass wir mit einem Spielertrainer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnten und Kontakt zu Benny aufgenommen. Es ging dann jetzt relativ schnell und wir hoffen, dass wir uns auch mit seinen Toren in der A-Klasse halten."

    Den Klassenerhalt wünscht natürlich auch Braun seinem nunmehr Ex-Team, das er nach dem Abstieg übernahm und souverän zur Meisterschaft in der B Nord führte. Wenn es machbar ist, wollen die Verantwortlichen ihn weiter an den Verein binden. "Wir haben bereits gesprochen, wie die künftige Zusammenarbeit aussehen kann, müssen aber abwarten, wie seine Dienstzeiten genau aussehen", sagt Stoffel, "wir wollen versuchen, ihn irgendwie zu halten. Andreas ist ja auch als Trainer in der Jugend tätig bei uns."

    Dass die Nachricht vom Wechsel Reiners in Rheinböllen auf wenig Verständnis stößt, ist nachzuvollziehen. TuS-Trainer Peter Ritter hat es von Reiner an Pfingsten persönlich erfahren, viel besser macht es die Sache für ihn aber nicht. "Im Grunde ist das ein Abgang, der einen sprachlos macht. Er hatte uns die Zusage gegeben, mir hatte er es persönlich versichert, da ich meinen Verbleib auch davon abhängig gemacht habe, dass uns außer Tim Flesch kein Leistungsträger verlässt", ärgert sich Ritter über Reiners Entscheidung, will aber nicht viel mehr zu der Personalie sagen.

    Ob Rheinböllen nun noch auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz geht, beantwortet Ritter so: "Ob wir Ersatz finden, weiß ich nicht. Wir haben ja auch schon gute Leute geholt. Generell werden wir aber niemanden holen, der woanders im Wort steht. Das machen wir nicht." TuS-Teammanager Heiko Unverzagt ergänzt recht trocken: "Benny hatte mir und Peter zugesagt. Wir wünschen ihm viel Glück bei seiner neuen Aufgabe." Unverzagt ist wie Ritter der Meinung, dass "wir gute Spieler dazugeholt haben und in die Zukunft gucken müssen. Wir suchen jetzt zwar, aber natürlich ist die Zeit schon weit gediehen".

    Und was sagt Benjamin Reiner? "Ich möchte gar nicht viel sagen. Ich habe lange mit Peter darüber geredet und sehe die Sache differenzierter. Ich habe im März, April gesagt, wenn sich nichts mehr großartig ergibt, dann bleibe ich. Und ein Wechsel als Spieler woandershin wäre für mich nicht in Frage gekommen. Ich gehe ja nicht, weil ich weg wollte aus Rheinböllen. Ich habe zu allen ein gutes Verhältnis, auch zu Peter oder Heiko. Aber ich sehe das als Chance, als Trainer einzusteigen und die will ich nutzen." Mit 27 Jahren steigt der Dörther nun in Ehrbachtal ein. Und in Rheinböllen aus.

    Von unserem Redakteur

    Mirko Bernd

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