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WaldalgesheimLieber lupft den Ball über den Torwart

So ist Fußball: Vor Wochenfrist überzeugte der SVA Waldalgesheim in Morlautern, unterlag aber mit 1:2. Gestern servierte der Verbandsligist seinen Fans an der Waldstraße keinen Leckerbissen, behielt aber die Punkte. Er bezwang den Ludwigshafener SC mit 2:0 (0:0).

"Solch eine Personallage hatten wir noch nie, seitdem ich in Waldalgesheim bin. Uns standen lediglich zwölf einsatzfähige Feldspieler zur Verfügung", haderte André Weingärtner, der Trainer der Waldalgesheimer. Die Notlage führte dazu, dass Daniel Braun trotz starker Rückenschmerzen auf dem Spielfeld bleiben musste. "Das war grenzwertig. Ich hoffe, so etwas nicht noch einmal erleben zu müssen", sagte Weingärtner.

Er erklärte aber auch: "Trotz der Probleme haben wir es geschafft, uns durchzusetzen. Deshalb ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft. Vor allem die jungen Spieler haben das richtig gut gemacht." Als Beispiel sei Adrian Lieber genannt. Der A-Junior aus Bingerbrück kam vor der Runde aus dem Nachwuchsleistungszentrum des SV Wehen Wiesbaden. "Dort wurde er sehr gut ausgebildet", lobte Weingärtner. Lieber verletzte sich allerdings in der Vorbereitung, trainiert erst seit gut einer Woche mit. "Das aber sehr gut, deshalb war es kein Problem, ihn zu bringen", erläuterte der SVA-Trainer.

Und Lieber hielt nicht nur 90 Minuten durch, er erzielte auch das 2:0 (80.) mit einem feinen Lupfer, als er erkannte, dass der Torwart zu weit vor dem Kasten stand. 20 Minuten zuvor hatte Deniz Darcan die Waldalgesheimer in Führung geschossen. Zuvor hatten die Ludwigshafener einige gute Möglichkeiten gehabt, hätten durchaus den ersten Treffer erzielen können. "Der Sieg war sicher etwas glücklich. Aber in unserer Situation zählen nur die drei Punkte", bilanzierte Weingärtner. olp

SV Alemannia Waldalgesheim: Patria - Breier (60. Förstel), Schunck, Fennel, Stipp - Braun, L. Weingärtner, Lieber, Darcan, Mulaj - Skiba (65. Ludwig).

So geht's weiter: am Samstag, 15.30 Uhr, beim TuS Mechtersheim.

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