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Verbandsliga 1:2-Niederlage beim Ludwigshafener SC - Hulsey trifft, Mecking fliegt - Abstiegsgefahr ist wieder greifbar

Eintracht kann Satici einfach nicht ersetzen

Ludwigshafen. Das ist ein heftiger Rückschlag für die SG Eintracht Bad Kreuznach im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga: Das Team unterlag beim bisherigen Schlusslicht, dem Ludwigshafener SC, mit 1:2 (1:1), und die direkte Konkurrenz (Rodenbach, Winnweiler) feierte Siege. Der Vorsprung auf einen möglichen Abstiegsrang ist somit auf nur noch einen Zähler geschrumpft.

„Wir wollten nach vorne rücken und stehen nun einen Platz schlechter als vorher. Das ist ein Rückschritt, ein extremer sogar, aber über 90 Minuten hat es einfach nicht gereicht, was wir abgeliefert haben“, resümierte Thomas Wunderlich, der die SGE gemeinsam mit Patrick Krick trainiert. Wunderlich hatte eine „von beiden Seiten bescheidene Partie“ gesehen. Die Innenverteidiger erhielten die besten Kritiken, Eintrachtler Adrian Simioanca erwies sich beispielsweise dank seiner Kopfballstärke als Fixpunkt. Immer wieder war er bei den langen Bällen zur Stelle, die beide Teams als ihr bevorzugtes Stilmittel gewählt hatten. „Wir waren nach vorne zu harmlos“, monierte Wunderlich. Ein weiteres Mal zeigte sich, dass die Eintracht ihren Stoßstürmer Gürkan Satici nicht ersetzen kann. Seine Trainingsverletzung ließ keinen Einsatz zu. „Wir wollten kein Risiko eingehen, wollten vermeiden, dass er länger ausfällt“, erklärte Wunderlich den Verzicht. Auch der erkrankte Krick musste passen.

Ohne Satici fehlte eine Anspielstation, die die Bälle auch mal abklemmte. Eine Ausnahme gab es. Nach sechs Minuten spielte Baris Yakut einen schönen Pass in die Schnittstelle der Viererkette. Mit seinem ersten Ballkontakt versenkte Tim Hulsey zum 1:1. Nach drei Minuten waren die Gastgeber nämlich durch Robert Moldoveanu bereits in Führung gegangen. Wieder einmal hatte der Eintracht also ein frühes Gegentor einen Nackenschlag versetzt. „Wir sind dann aber schnell zurückgekommen“, berichtete Wunderlich und ergänzte: „Es war dann ein typisches Unentschieden-Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Wir haben allerdings drei, vier Fehler mehr gemacht.“

Das bezog sich vor allem auf den LSC-Siegtreffer. Nils Flühr wurde auf der linken Abwehrseite überlaufen. Bei der Hereingabe signalisierte Ivan Tadic im Eintracht-Kasten, dass er den Ball bekommt. Der Abwehrspieler blieb daraufhin weg, doch Tadic verpasste, und so konnte Moldoveanu völlig unbedrängt zum 2:1 (78.) eindrücken. Wie der frühe Gegentreffer übrigens ein bekanntes Fehlermuster der SGE – nicht zum ersten Mal kostete ein Torwartfehler Punkte. Der Treffer hatte sich angekündigt. In der Phase davor war die Eintracht zu passiv aufgetreten, hatte die nötige Zweikampfhärte vermissen lassen. In der Schlussphase dezimierten sich beide Teams mit Gelb-Roten Karten: zunächst ein Ludwigshafener, kurz darauf folgte René Mecking. Am Ergebnis änderte das nichts. olp

SGE Bad Kreuznach: Tadic – Pflüger, Baumann, Simioanca, Flühr (81. Kuba) – Mecking, Kurtoglu (60. Morchid), Darcan, Schmuck (70. Missal) – Yakut, Hulsey.

So geht's weiter: am Freitag, 19 Uhr, in Winzenheim gegen den SV Alemannia Waldalgesheim.

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