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    WaldalgesheimAlemannia-Kotrainer Joerg stellt sich vor die Talente

    Patrick Joerg hatte das zweifelhafte Vergnügen, ein 0:3-Debakel analysieren zu dürfen. Der Kotrainer des Fußball-Verbandsligisten SV Alemannia Waldalgesheim vertrat in der Pressekonferenz nach der Auftaktpleite gegen Hassia Bingen (wie bereits berichtet) seinen Chef André Weingärtner. Der war wegen einer Erkrankung direkt nach Spielende nach Hause gefahren.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    Joerg löste die Aufgabe souverän, er fand den richtigen Mittelweg zwischen Kritik und Aufbaumaßnahmen. "Das war ein harter Aufschlag. So hatten wir uns das nicht vorgestellt", erklärte der Guldentaler, um zu ergänzen: "Wir konnten froh sein, dass es bei diesem Ergebnis geblieben ist." Und weiter: "Ich habe bei uns keine Entschlossenheit gesehen, wir waren hilflos. Alle Attribute, die im Fußball wichtig sind, haben wir vermissen lassen. Wir werden das jetzt analysieren und die Mannschaft wieder aufrichten."

    Einer der großen Unterschiede zwischen beiden Teams lag in der Erfahrung. Sieben Waldalgesheimer waren jünger als der jüngste Binger Startspieler. Gleich drei bisherigen A-Junioren (Marius Breier, Joshua Naumann und Daniel Braun) vertrauten Weingärtner und Joerg in der Startformation. Die SVA-Coaches ließen dafür erfahrene Recken draußen. David Stipp und Felix Pauer hatten im letzten Pflichtspiel die Außenverteidigerpositionen besetzt. Diesmal schmorten sie 90 Minuten auf der Bank, wurden von Youngstern ersetzt. War das Risiko in einem Auftaktspiel, dazu in einem Derby vor 900 Zuschauern, zu groß? "Nein", widersprach Joerg und begründete: "Die Drei waren nicht der Grund dafür, dass wir verloren haben."

    Die Binger waren nicht nur erfahrener und cleverer, sie waren auch spritziger, aggressiver, spielerisch reifer. Kurzum: Die Hassia zeigte sich in allen Belangen um Klassen besser und überraschte den eigenen Trainer, der den gleichen Satz sagte wie Joerg: "So hatten wir uns das nicht vorgestellt." Nelson Rodrigues meinte ihn wohlgemerkt positiv und hätte auch sagen können: So leicht haben wir uns das nicht vorgestellt.

    Während die Waldalgesheimer planlos agierten, hielten sich die Gäste an Rodrigues' Strategie. "Ich habe die Alemannen beobachtet und gesehen, wie viel Platz sie zwischen den Außen- und Innenverteidigern lassen. Diese Räume wollten wir nutzen." Immer wieder suchten die Mittelfeldspieler die Schnittstellen. Exemplarisch die Entstehung des 3:0, als der schnelle Philipp Schrimb in eine solche Lücke gejagt wurde und sich Alemanne Christoph Schunck gezwungen sah, das Missmatch mit einem Foul und auf Kosten einer Gelben Karte zu beenden. Den folgenden Freistoß köpfte Enes Sovtic zum entscheidenden 3:0 ein, nachdem zuvor bereits die bärenstarken Mükerem Serdar und Fabian Liesenfeld getroffen hatten. "Nach acht Minuten mit 2:0 zu führen, war natürlich ein Traumstart", freute sich Liesenfeld. Der Guldentaler ergänzte: "Ganz wichtig ist, dass sich die Neuen sehr gut integriert haben. Das passt sehr gut." Wohin kann der Weg für den Aufsteiger führen? "Das war erst das erste Spiel, dazu ein Derby. Wir müssen jetzt einfach an diese Leistung anknüpfen", sagte Liesenfeld.

    So geht's weiter: Die Alemannen spielen am Sonntag um 15 Uhr beim VfR Kandel, die Hassia trifft am Samstag um 16 Uhr auf die SG Rieschweiler.

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