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    BrückenDie Bezirksliga in der Winterpause: FC Brücken hat die beste Saison der Vereinsgeschichte im Blick

    Der FC Brücken bastelt derzeit an der besten Saison seiner Vereinsgeschichte. Nach 18 Spieltagen belegt der FCB in der Bezirksliga den dritten Rang, punktgleich mit dem Tabellenzweiten, dem TSV Langenlonsheim, und nur zwei Zähler hinter dem Tabellenführer, der SG Alsenztal.

    Das lief gut: "Wir haben natürlich einen bombastischen Saisonstart erwischt", betont FCB-Abteilungsleiter Karsten Schultheiß. Zwölf Spiele lang wahrten die Brückener den Nimbus der Unbesiegbaren. Spiele, die auf Messers Schneide standen, konnten die Brückener immer noch irgendwie zu ihren Gunsten drehen. "In der Mannschaft herrscht eine sehr gute Harmonie", begründet Schultheiß. Daneben haben sich die fünf Neuzugänge der Vorsaison sehr gut ins Teamgefüge eingelebt. "Bei uns ist jetzt eine Spielidee zu erkennen", lobt Schultheiß.

    Das lief nicht gut: Eine USA-Reise zum falschen Zeitpunkt: Spielertrainer Michael Dziubany und Schlussmann Marc-Philipp Alles weilten während des Spitzenspiels gegen die SG Alsenztal in Nordamerika. Doch auch ohne ihre beiden Leistungsträger zogen die Brückener den Kopf erfolgreich aus der Schlinge und erkämpften sich ein 1:1. Als dann eine Woche später mit Pascal Geibel der dritte Schlüsselspieler verhindert war, setzte es die erste Saisonniederlage gegen den TuS Mörschied. Es bahnte sich eine Negativserie an, die letztlich sechs Spiele Bestand haben sollte. Auch die Wintervorbereitung verläuft schleppend. "Wir haben mit einigen verletzten Spielern und schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen", gesteht Schultheiß.

    Der Trainer: Dziubany stellte sich als echter Glücksgriff für den FC Brücken heraus. "Er ist nicht nur ein guter Spieler, sondern er hat auch klare Vorstellungen, die er umsetzten möchte", schwärmt Schultheiß. Auf dem Feld hat den Brückenern ein Spielertyp wie Dziubany gefehlt. "Er war fast an jedem unserer Tore beteiligt", sagt Schultheiß. An der Seitenlinie wird er von einer Trainer-Ikone unterstützt. Guido Mey und Dziubany arbeiten eng verzahnt und harmonieren prächtig. Während Dziubany auf dem Spielfeld brilliert, setzt Mey von der Außenlinie die nötigen Impulse. "Die Beiden werden auch in der nächsten Saison zusammenarbeiten", gibt Schultheiß zu verstehen.

    Gewinner: In der letzten Spielzeit wurde Tobias Prietzel häufig im Angriff eingesetzt. Eine Position, die ihm eigentlich weniger liegt. Diese Saison bearbeitet Prietzel die defensiven Außenbahnen. Er ist dabei sowohl auf der linken Seite als auch auf der rechten Seite einsetzbar. "Er hat auf diesen Positionen durchweg gute Leistungen gebracht", lobt Schultheiß.

    Pechvogel: Während der FC Brücken zum Höhenflug ansetzte verletzte sich mit Alexander Engel ein Eckpfeiler im Spiel des Bezirksligisten. "Damit war auch die Dreierkette, die wir zu Saisonbeginn spielten, gesprengt", hadert Schultheiß. Engel fällt mit einem Kreuzbandriss die komplette Spielzeit aus. Sven Schilling erwischte es mit einem Mittelfußbruch ebenfalls schwer. Der Verteidiger wird vermutlich im März wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen können.

    Personalsituation: Mit Calvin Schindler kehrt ein junger Innenverteidiger vom VfL Weierbach zum FC Brücken zurück. Schindler darf noch A-Jugend spielen, bestritt aber bereits einige Testspiele für die erste Mannschaft. Er gehört zur Phalanx junger Brückener Talente, die sich im Kader des Bezirksligisten festgebissen haben. Joahannes Geiß und Nicolas Pellens sammelten in der ersten Saisonhälfte ebenfalls Bezirksliga-Erfahrung. Benjamin Huschke und Mathias Busch gehören bereits zum erweiterten Stammpersonal, kämpften aber mit Verletzungssorgen.

    Mit Thomas Bleich konnte der FC Brücken einen routinierten Angreifer vom FSV Saarwellingen verpflichten. Auch Bleich spielte bereits beim FCB Fußball.

    Ausblick: Die Brückener erwarteten mit dem VfL Weierbach und dem SC Idar-Oberstein II gleich zwei Kreisnachbarn zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte. Doch die Hinrunde stärkt das Brückener Selbstverständnis. Das Saisonziel einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen, wurde nach oben korrigiert. "Es wäre schon schön, wenn wir es am Ende schaffen, der beste Bezirksligist aus dem Kreis Birkenfeld zu sein", sagt Schultheiß. Wer weiß, vielleicht starten die Brückener ja wieder eine Serie und holen am Ende sogar zum ganz großen Wurf aus. Der Sprung in die Landesliga wäre dann auch tatsächlich die beste Dokumentation für die beste Spielzeit in der Vereinsgeschichte des FC Brücken.

    Maximilian Storr

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