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    KirschweilerDéjà-vu für Kirschweilers Michael Lorenz

    Unmittelbar nachdem feststand, dass der SV Winterbach der Gegner des TuS Kirschweiler in den Aufstiegsspielen sein würde, postete Michael Lorenz, der TuS-Trainer, im sozialen Netzwerk "Facebook": "Déjà-vu!" Lorenz hat tatsächlich schon einmal mit dem SV Winterbach um den Aufstieg in die Bezirksliga gerungen. 2011 als Trainer des VfL Weierbach - ohne Erfolg. Der SV Winterbach setzte sich damals in zwei Spielen durch. Gegen eine persönliche Revanche hätte Lorenz natürlich nichts einzuwenden, wenngleich sie natürlich nicht im Vordergrund steht. Lorenz sagt: "Es wäre eine supertolle Sache, wenn wir über diese Aufstiegsspiele aufsteigen würden, und dann würde ich mich nebenbei auch über die persönliche Revanche freuen." Wobei Lorenz eines betont: "Ich habe diesmal keinen Druck vom Verein aufsteigen zu müssen, damals beim VfL Weierbach war das anders."

    Michael Lorenz (links) im Gespräch mit Benjamin Leonhard. Der TuS Kirschweiler will in die Bezirksliga aufsteigen, und sein Trainer ist besonders heiß darauf.  Foto: Joachim Hähn
    Michael Lorenz (links) im Gespräch mit Benjamin Leonhard. Der TuS Kirschweiler will in die Bezirksliga aufsteigen, und sein Trainer ist besonders heiß darauf.
    Foto: Joachim Hähn

    Am Samstag, um 16 Uhr, will der TuS Kirschweiler nun gegen die Winterbacher vorlegen, die sich am vergangenen Dienstag in Waldböckelheim erst in einem Entscheidungsspiel im Elfmeterschießen gegen die SG Schmittweiler/Callbach für diese Aufstiegspartien qualifiziert hatten.

    Lorenz war natürlich dabei und hat sich ein Urteil über die Winterbacher gebildet: "Vorne sind sie flott unterwegs", sagt er. Der Kirschweilerer Coach sieht Winterbach übrigens wegen dieses Entscheidungsspiels vor tausend Zuschauern leicht im Vorteil. "Winterbach kennt das Gefühl jetzt vor so einer ungewohnt großen Kulisse zu spielen", erklärt er. Doch Lorenz will daraus kein Nervositätsproblem ableiten: "Wahrscheinlich werden am Samstag auch bei uns in Kirschweiler recht viele Zuschauer sein, und natürlich ist man dann angespannt, und natürlich geht es auch darum, wer sich schneller weniger davon beeindrucken lässt, aber in allererster Linie ist so ein Spiel vor so vielen Zuschauern doch eine supertolle Sache." Lorenz jedenfalls hofft, dass sein Team nicht verkrampft. "Ich habe meinen Jungs gesagt, dass sie das Spiel genießen sollen. Das ist wie zweimal Pokalfinale spielen."

    Für den Kirschweilerer Trainer ist die Angelegenheit vollkommen offen. "Beide Offensivreihen sind gut, die Defensiven werden gefordert werden", meint Lorenz und geht so weit zu sagen: "Torlos wird dieses Spiel nicht bleiben."

    Tatsächlich hat Winterbach einen Angriff zum Zungeschnalzen mit der Flügelzange Bastian Kessel und Jochen Schäfer sowie Benedikt Bernd in der Mitte. Doch auch Winterbach muss sich über die Kirschweilerer Offensive Gedanken machen, vornehmlich darüber, wie Jan Schmidt, der 42 Tore in der abgelaufenen Saison geschossen hat, einzubremsen ist.

    Kay Warkus, Winterbachs Coach, hat sich freilich keinen Kopf über den TuS Kirschweiler gemacht und ihn auch nicht beobachtet. "Auf unserer Ebene bringt das nicht viel", erklärt der Trainer.

    Der TuS Kirschweiler wird nicht in absolut bester Besetzung auflaufen können. Stefan Weinz, der Lenker im Mittelfeld, fehlt aus beruflichen Gründen. Sören Schuck hat eine Blinddarm-Operation hinter sich, und bei Michael Kullmann ist es wegen eines privaten Termins offen, ob er spielen kann.

    Doch egal wie, der TuS Kirschweiler will am Samstag, ab 16 Uhr, mit aller Macht und allen fußballerischen Mitteln vorlegen - auch damit Michael Lorenz von einem totalen Déjà-vu verschont bleibt.

    Vor dem Spiel dreht sich auch das Personalkarussell beim TuS: Tobias Moosmann, Dominique Norvell und Sören Schuck wechseln zum SC Idar-Oberstein, Dennis Lauer schließt sich dem VfL Weierbach an und Erik Kohlgrüber wird in Zukunft bei der SG Idarwald spielen. Dafür hat der TuS Patrick Klee (SG Rötsweiler), Christopher Lang (FC Hohl), Martin Heine (ASV Idar-Oberstein), Norman Fritz, Ferdinand Götz (beide TuS Tiefenstein) sowie Timmy Lorenz und Sven Werle Boakye (Eintracht Nahe Mitte) verpflichtet. Timmy Lorenz soll dann seinen Bruder Michael als Trainergespann unterstützen. Weitere Abgänge und Neuverpflichtungen sind nicht ausgeschlossen. Torjäger Jan Schmidt bleibt beim TuS, genauso wie Stefan Weinz, der allerdings aus beruflichen Gründen kürzer treten will. "Die Mannschaft wird ein anderes Gesicht haben, aber das ist auch so gewollt", erklärt Coach Michael Lorenz.

    Sascha Nicolay

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