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  • SponheimHornbergers Herz schlägt für VfL Sponheim

    Herbert Hornberger sagt einen schönen Satz, der ihn im Speziellen und das Ehrenamt im Allgemeinen charakterisiert: „Wenn ich etwas für meinen VfL mache, dann schaue ich nicht auf die Uhr.“ Auch oder gerade wegen dieser selbstlosen Einstellung wurde der Vorsitzende des VfL Sponheim zum Kreis-Ehrenamtler des Jahres gekürt. Besonderes Bonbon ist die Berufung in den Club 100 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), dem die 100 außergewöhnlichsten Ehrenamtler Deutschlands angehören.

    Urkunde fürs Sportheim, Blumen für die Gattin, Minitore (rechts und links)  für den VfL sowie viele warme Worte für Herbert Hornberger (rotes T-Shirt), den Ehrenamtler des Jahres. Es gratulieren von links: Werner Ehle, der Kreisehrenamts-Beauftragte, Ehefrau Birgit, Kreisvorsitzender Thomas Dubravsky, SWFV-Präsident Hans-Dieter Drewitz und sein Vize Jürgen Veth.  Foto: Michael Ottenbreit
    Urkunde fürs Sportheim, Blumen für die Gattin, Minitore (rechts und links) für den VfL sowie viele warme Worte für Herbert Hornberger (rotes T-Shirt), den Ehrenamtler des Jahres. Es gratulieren von links: Werner Ehle, der Kreisehrenamts-Beauftragte, Ehefrau Birgit, Kreisvorsitzender Thomas Dubravsky, SWFV-Präsident Hans-Dieter Drewitz und sein Vize Jürgen Veth.
    Foto: Michael Ottenbreit

    Die Spieler des VfL Sponheim wissen, was sie an ihrem Herbert haben. Nach der vom Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) und seinem Kreisvorstand sehr stimmungsvoll inszenierten Feierstunde kamen sämtliche Akteure zu Hornberger, klatschten ihn ab und umarmten ihn. Es ist ihr Zeichen, wie wichtig ihnen der Vorsitzende ist. Seinen Stellenwert für den Verein hoben zuvor zahlreiche Ehrengäste hervor. Selbst Hans-Dieter Drewitz, der SWFV-Präsident, hatte es sich nicht nehmen lassen, Hornberger seine Anerkennung auszusprechen. „Von Kroatien nach Südkorea über Sponheim“, erklärte Drewitz seine Reiseroute. Er ist als DFB-Vizepräsident für den Jugendbereich und die Nationalmannschaften verantwortlich. Zunächst betreute er die U17 bei der EM, seit Montag begleitet er die U20 bei der WM in Südostasien. Drewitz lobte aber nicht nur Hornberger, er übergab auch die mit der Ehrung verbundenen Vereinspräsente an den VfL: zwei Minitore und ein Ballpaket. „Ein Onkel, der etwas mitbringt, ist viel beliebter, als die Tante, die Klavier spielt“, scherzte der SWFV-Präsident.

    Doch zurück zu Hornberger: Mit 20 Jahren bereits beendete eine schwere Fußverletzung seine Fußballlaufbahn. Fortan engagierte er sich außerhalb des Spielfelds. Viele Jahre lang war er das Gesicht der Jugendarbeit des Vereins. Mittlerweile kooperieren die Sponheimer mit der SG Weinsheim. „Das klappt sehr gut“, lobte Hornberger.

    Auch die Weinsheimer zollten ihm ihre Anerkennung, überreichten einen Wimpel. Seine Motivation formulierte der „Sponheimer Junge“ so: „Wir möchten, dass alle Jungs und Mädchen aus Sponheim, die Fußball spielen wollen, auch die Möglichkeit dazu haben.“

    Doch Hornberger hat sein Spektrum erweitert, war Geschäftsführer des VfL und ist mittlerweile der Vorsitzende Veranstaltungen. „Ich bin das Mädchen für alles“, bezeichnete er selbst seine Rolle. Auch am Rasenplatzbau war Hornberger beteiligt. Im Jahr 2004 wurde ein Teil des Geländes gerodet, um Platz für den neuen Platz zu schaffen. „Das war unsere größte Aktion in den vergangenen Jahren und eine gute Entscheidung, auch dank der Unterstützung der Gemeinde“, sagte Hornberger, der sich an diesem, an seinem Tag oft bedankte, weil für ihn Ehrenamt eben keine One-Man-Show ist.

    Er erklärte: „Ohne die Familie geht es nicht, das muss ich klipp und klar sagen. Meine Frau Birgit und der Rest der Familie stehen immer hinter dem, was ich mache.“ Drewitz und der Kreisvorsitzende Thomas Dubravsky überreichten deshalb auch Birgit Hornberger einen Blumenstrauß. „Wir haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass viele Männer, die ausgezeichnet wurden, die Bedeutung ihrer Frauen hervorgehoben haben. Daher ist es uns wichtig, auch ihnen danke zu sagen“, erläuterte Drewitz.

    Doch auch ohne einen intakten Vereinsvorstand wäre vieles nicht möglich gewesen beim VfL. Stellvertretend für zahlreiche andere Mitstreiter hob Hornberger den lange Jahre wirkenden Vorsitzenden Steffen Hettwer hervor. Ein aktueller Kollege hat die Bewerbung eingereicht. „Hans-Rainer Weyrich hat die Verdienste von Herbert sehr treffend hervorgehoben, und so ist es auch gelungen, dass der Kreis Bad Kreuznach erneut einen Platz im Club 100 erhalten hat“, betonte Werner Ehle, der Kreisehrenamtsbeauftragte. Im Vorjahr gehörte bereits Heiko Esser vom TSV Langenlonsheim/Laubenheim dem elitären Kreis an.

    Ehle kennt Hornberger schon lange, beide waren einst sogar Arbeitskollegen. „Da wurden am Montagmorgen erst einmal alle Ergebnisse studiert und analysiert. Seitdem weiß ich, dass Dein Herz vor allem für den VfL Sponheim und den 1. FC Köln schlägt, was ich als Gladbacher ja nie verstehen konnte“, erklärte Ehle in seiner Laudatio mit einem Schmunzeln. SWFV-Vizepräsident Jürgen Veth berichtete, dass die Aktion Ehrenamt und die Auszeichnung der Kreis-Ehrenamtler in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert und lud Hornberger als Club-100-Mitglied zu einem Festakt im Rahmen des Länderspiels Deutschland gegen Norwegen nach Stuttgart ein.

    „Die Auszeichnung ist eine schöne Anerkennung, die mich sehr freut und auch überrascht hat“, sagte Hornberger und ergänzte: „Solch eine Ehrung ist auch ein Ansporn, noch ein paar Jahre dranzuhängen. Natürlich gibt es auch Tage, an denen man denkt, warum machst du das eigentlich. Am nächsten Tag sind die Gedanken aber schon wieder verschwunden, auch aufgrund solch einer Auszeichnung.“

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

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