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    HargesheimEin Hauch von Island auf dem Wißberg

    Huh. der mittlerweile weltberühmte Schlachtruf der Isländer hallte am Wochenende über den Hargesheimer Wißberg. Nach den Siegerehrungen beim Gräfenbach-Cup des TSV Hargesheim gaben die Trainer den Rhythmus vor, die Jugendfußballer machten begeistert mit. "Das war bis runter in den Ort zu hören. Ich wurde darauf sogar angesprochen", berichtete Olaf Schneider, der Jugendleiter des TSV, der die besondere Verabschiedung initiiert hatte.

    Da wird kein Ball verloren gegeben: Die Bambini hatten beim Gräfenbach-Cup ihren Spaß. Auf unserem Bild duellieren sich die erste (rote Trikots) und zweite Mannschaft des TSV Hargesheim.  Foto: Klaus Castor
    Da wird kein Ball verloren gegeben: Die Bambini hatten beim Gräfenbach-Cup ihren Spaß. Auf unserem Bild duellieren sich die erste (rote Trikots) und zweite Mannschaft des TSV Hargesheim.
    Foto: Klaus Castor

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    "So etwas macht doch ein Turnier aus. Die Kinder sollen etwas mitnehmen und den Gräfenbach-Cup in guter Erinnerung behalten", erklärte Schneider. Die elfte Auflage des Turniers wurde auch von der Hitze geprägt. Die Hargesheimer reagierten und stellten überall Wassereimer auf. Zudem wurde das Turnier mehrfach unterbrochen. Ein dicker Wasserschlauch wurde auf den Platz gelegt und diente als überdimensional große Dusche. "Das haben die Kinder gerne genutzt, um sich abzukühlen", sagte Schneider. Es machte sich auch bezahlt, dass die Hargesheimer kurze Turnierzeiten eingeplant hatten. Das E-Junioren-Turnier dauerte beispielsweise nur gut drei Stunden. Aufgrund der drei Spielfelder erhielten die Kinder aber trotzdem ausreichend Einsatzzeiten. "Sie sollen möglichst viel spielen", erklärte Schneider seine Philosophie. Durch den frühen Start um 9 Uhr hatten die E-Jugendlichen und ihre Eltern auch am Sonntag noch genügend Zeit, den Nachmittag im Schwimmbad zu verbringen. "Ich habe den Kindern bei der Begrüßung zunächst gedankt, dass sie ihre Eltern pünktlich und so früh geweckt haben, und anschließend den Eltern einen starken Kaffee versprochen", berichtete Schneider mit einem Schmunzeln. Am aufgewecktesten waren die E-Junioren des SV Leiselheim, des TSV Schott Mainz III und des TV Bad Sobernheim, die ihre Gruppen gewannen. "Es wurden aber alle geehrt. Ein klassischen Turniersieger möchten wir bei den E-Junioren nicht ausspielen, da wir uns als Ausbildungsturnier sehen", erklärte Schneider. Apropos Ausbildung: Die Partien der E-Junioren wurden von acht B-Jugendlichen des TSV geleitet. "Uns ist wichtig, dass die Jungs nicht nur bei uns spielen, sondern auch ins Vereinsleben integriert werden", sagte der TSV-Jugendleiter. Und vielleicht greift ja einer der Hilfs-Schiedsrichter in Zukunft öfter mal zur Pfeife.

    Zum Auftakt des Turniers waren die B-Junioren des TSV aber selbst am Ball - und das sehr erfolgreich. Dank des besseren Torverhältnisses siegte das Gastgeber-Team. Der C-Junioren-Landesliga-Meister startete damit erfolgreich in die neue Altersklasse. Bei den C-Junioren ging der Turniersieg an den SV Mainz-Weisenau. Der TSV Langenlonsheim/ Laubenheim wusste als Zweiter zu überzeugen. Das einzige Turnier mit einem klassischen Endspiel trugen die D-Junioren aus. Dabei schaffte es Verbandsliga-Nachwuchs ins Finale. Der SC Idar-Oberstein bezwang den SV Alemannia Waldalgesheim mit 3:1. Rang drei und vier gingen an den TV Bad Sobernheim und die TuS Waldböckelheim. F- und G-Junioren durften natürlich auch nicht fehlen. Sie spielten nach Fair-Play-Liga-Regeln, also ohne Sieger.

    "Die Rückmeldung der Vereine war sehr positiv. Die Frei-Weinheimer wollen beispielsweise nächstes Jahr wiederkommen. Ich habe auch Kontakt zu den Schifferstädtern geknüpft. Von ihnen lasse ich mir mal das Jugendkonzept schicken. Das klingt spannend. Solch ein Austausch gehört auch zum Turnier dazu", bilanzierte Schneider.

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