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    Koblenz/Mülheim-KärlichNachwuchs liegt sich jubelnd in den Armen

    Am vorletzten Spieltag vor der Winterpause in den Nachwuchsfußball-Regionalligen haben die A-Junioren der TuS Koblenz und die B-Junioren der SG Mülheim-Kärlich Erfolge gefeiert. Vor allem der Mülheimer 4:3-Sieg über den 1. FC Saarbrücken war eine Überraschung. Keine Überraschung schafften dagegen die B-Junioren der TuS, die gegen Eintracht Trier verloren. Keine Chance hatte zudem die A-Jugend der SG beim 0:5 in Pirmasens.

    TuS Koblenz - FSV Offenbach 3:2 (0:0)

    Niklas Röder hat die Koblenzer A-Junioren mit einem Doppelpack zu einem enorm wichtigen Sieg geschossen. In der 58. Minute eingewechselt, sorgte er in einer aufregenden zweiten Halbzeit zunächst für die 2:1-Führung (77.), ehe er nach einem späten Ausgleich der Gäste (87.) in der zweiten Minute der Nachspielzeit den ersten Sieg nach zuletzt zwei Niederlagen sicherstellte. "Das war ein toller Moment und ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte Trainer Nikolai Foroutan.

    Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer wenige Tormöglichkeiten. Der verletzungsgeschwächten Mannschaft der Koblenzer (neun Spieler fehlten, darunter fünf Stammspieler) merkte man die Verunsicherung an, vor allem bei der Ballannahme und dem Passspiel agierte sie meist zu ungenau. Als die Offenbacher dann nach einer knappen Stunde verdient mit 1:0 in Führung gingen, musste man bei der TuS den nächsten Rückschlag befürchten. Doch plötzlich ließ die Elf mehr und mehr ihre Qualitäten aufblitzen. In der 73. Minute erzielte Jordi Arndt nach einer Ecke aus kurzer Distanz den Ausgleich, ehe Röder per Drehschuss für die Führung sorgte (77.). Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel gelang Offenbach der Ausgleich und die Gäste hatten in der Schlussminute gar den Siegtreffer auf dem Fuß. TuS-Keeper Florian Weimer reagierte allerdings glänzend. Im Gegenzug traf dafür Röder nach einer Standardsituation zum erlösenden 3:2 für die Koblenzer, die sich nach dem Abpfiff vor Freude und Erleichterung in den Armen lagen.

    Koblenz: Weimer, Gelhard, Jost, Ries, Fischer, Krechel, Sögünmez (68. Bischoff), Yavuz (90. +2 Kasper), Fries, Schnabel (58. Röder), Arndt.

    FK Pirmasens - SG Mülheim-Kärlich 5:0 (3:0)

    Nach dem Sieg gegen Eisbachtal in der Vorwoche kam die SG in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel. Gegen einen starken Gegner fehlten den Mülheimer A-Junioren Zielstrebigkeit und Spritzigkeit. Zudem gingen die Gastgeber bereits nach sieben Minuten mit ihrer ersten Chance in Führung. Zwar sammelte sich Mülheim-Kärlich danach etwas, doch nach einer halben Stunde mussten die Rheinländer das 0:2 hinnehmen. Trainer Zlatibor Sasic reagierte früh und brachte Christoph Rönz für dessen Bruder Michael in die Partie. Durch die Umstellung gewann das Team ein wenig an Stabilität, musste aber kurz vor der Pause mit dem 0:3 den vorentscheidenden Nackenschlag verkraften.

    In der zweiten Halbzeit strich der Ball nach einem Freistoß von Lucas Poerschke knapp am Tor vorbei (50.), acht Minuten später verfehlte Poerschke freistehend vor dem Tor ebenfalls haarscharf. "In der zweiten Halbzeit haben die Jungs so gespielt, wie ich es mir von Anfang an gewünscht hätte. Mit einem Tor wäre vielleicht nochmal was drin gewesen", sagte Sasic. Doch mit dem Gegentreffer zum 0:4 nach 61 Minuten war der Schwung endgültig raus, das 0:5 hatte nur noch statistischen Wert (84.).

    Mülheim-Kärlich: Pfeffer, Ternes, Reich, Dewald, Schlauß, Engels, M. Rönz (30. C. Rönz), Roth (75. Lorenz), Reinhardt (46. Poerschke), Suta (75. Schreiber), Wolf.

    SG Mülheim-Kärlich - 1. FC Saarbrücken 4:3 (3:1)

    Die Mülheimer B-Junioren haben ein Lebenszeichen gesendet. Das abgeschlagene Tabellenschlusslicht bestätigte die guten Leistungen aus den Vorwochen und bezwang die favorisierten Gäste aus Saarbrücken hochverdient. "Endlich hat sich die Mannschaft mal für ihre gute Leistung belohnte", sagte der glückliche Trainer Andy Felgner. Seine Elf, zuvor mit nur einem Sieg aus 13 Partien, erwischte einen Traumstart und ging bereits in der achten Minute nach einem "Bilderbuch-Konter" (Felgner) durch Perparim Mehmetaj in Führung. Die defensive und auf Stabilität bedachte Ausrichtung ging auch danach voll und ganz auf. Einen weiteren Konter schloss Fabian Appel nur vier Minuten nach der Führung zum 2:0 ab.

    Erst danach wurden die Saarbrücker etwas aktiver und nutzten eine kurze Phase aus, in der die Mülheimer zu passiv agierten. Nach 24 Minuten schlug ein Distanzschuss genau im Winkel des SG-Tores ein, es stand nur noch 2:1 aus Mülheimer Sicht. Doch es war Ausdruck der tollen Leistung, dass die Gastgeber nicht lange haderten, sondern nach einer Ecke per Volleyschuss von Philipp Hürter den alten Abstand wieder herstellten - 3:1 (36.).

    Im zweiten Durchgang passierte lange Zeit nichts mehr, ehe es zu einer spektakulären Schlussphase kam. Zwei Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit verkürzten die Gäste auf 2:3. Mülheim zitterte zwar ein wenig, stellte in der dritten Minute der Nachspielzeit aber den Sieg sicher, als Luca Peiffer eine tolle Hereingabe von Jannik Tries zum 4:2 verwertete. Der Schlusspunkt war es aber noch immer nicht. Weitere zwei Minuten später gab's Elfmeter für Saarbrücken, den die Gäste zum 3:4 nutzten. Direkt danach war aber Schluss, und der Mülheimer Sieg endgültig in trockenen Tüchern. Felgner: "Die Jungs arbeiten schon seit Wochen herausragend. Der Sieg geht mehr als in Ordnung."

    Mülheim-Kärlich: Strobel, Appel, Boulanger, Mehmetaj (68. Peiffer), Slowik (73. Sehic), Klasen (70. Tries), Scherer, Göktepe, Emmerich, Hürter, Lebert (49. Zeleznik).

    TuS Koblenz - SV Eintracht Trier 1:3 (0:2)

    Ohne den von Trainer Markus Breitbach geforderten Einsatzwillen blieben die Koblenzer im prestigeträchtigen Derby gegen Trier chancenlos. Von Beginn an fanden die Gastgeber nicht in die Partie und leisteten sich im Aufbauspiel viel zu viele Ungenauigkeiten. Zu allem Überfluss ging Trier nach 28 Minuten in Führung, und das durch einen haarsträubenden Fehler in der TuS-Defensive. Einen Rückpass von Ryan Habermann zu Torwart Felix Hürter nahm dieser zu spät an und schoss bei seinem Klärungsversuch den anlaufenden SV-Stürmer an, von dessen Körper der Ball ins Tor prallte. Die TuS war für einige Minuten völlig von der Rolle und kassierte prompt das 0:2 (30.). "Das war schon der Genickschlag für uns", sagte Breitbach.

    Nach 55 Minuten kam Trier per Strafstoß zum 3:0 und sorgte damit für dei Entscheidung. Dzeilan Pepic traf elf Minuten vor dem Abpfiff noch zum 1:3. "In unserer derzeitigen Verfassung und ohne das notwendige Feuer reicht es in so einem Spiel einfach nicht", sagte Breitbach, der nach dem ersten Spiel der Rückrunde mit Blick auf die Tabellensituation zugleich warnende Worte aussprach. "Wir haben bisher unsere Ziele komplett verfehlt und müssen aufpassen, dass wir nicht in den unteren Strudel rutschen." tok

    Koblenz: Hürter, Budak, Pepic, Kubatta (59. Preis), Minwegen, Schulte-Wissermann, Waldminghaus, Habermann, Jost (62. Thelen, 69. Nicole), Erol (59. Pleyer), Schweikert.

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