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    WickenrodtBjörn Wiebe demonstriert seine Klasse am Wickenrodter Berg

    Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Fahrerlager beim Jubiläums-Bergslalom des MSC Bollenbachtal. 138 Teilnehmer gingen samstags auf trockener Piste an den Start - sonntags bei wesentlich schlechteren Bedingungen waren es dann noch 107.

    Mit wirklich schwierigen Bedingungen hatten die Teilnehmer am zweiten Tag beim Bergslalom des MSC Bollenbachtal am Wickenrodter Berg zu kämpfen.  Foto: Joachim Hähn
    Mit wirklich schwierigen Bedingungen hatten die Teilnehmer am zweiten Tag beim Bergslalom des MSC Bollenbachtal am Wickenrodter Berg zu kämpfen.
    Foto: Joachim Hähn

    Etliche Unterbrechungen prägten den ersten Renntag - aber nur eine einzige war unfallbedingt. Meist musste der Abschleppwagen wegen technischen Defekten raus. Erst gegen 19.30 Uhr überquerte das letzte Fahrzeug die Ziellinie, aber das Team um Rennleiter Gerhard Zillig leistete erneut ausgezeichnete organisatorische Arbeit.

    Der Streckenrekord von 48,83 Sekunden hat auch weiterhin Bestand. Rekordhalter Michael Preis (BMW E30 V8) konnte zwar seine Klasse gewinnen, musste diesmal aber in Sachen Gesamtsieg anderen den Vortritt lassen. Der Rekordhalter blieb samstags fast zwei Sekunden über seiner Bestmarke und sonntags, als der große Regen kam, trat der Queidersbacher gar nicht mehr an. Er hatte - allzu optimistisch - nur Slicks und Intermediates dabei, aber keine Regenreifen.

    Björn Wiebe aus Monzingen war eindeutig der Mann des Rennens. Der 27-Jährige, der bereits seit 19 Jahren aktiv Rennsport betreibt - er begann bereits als Achtjähriger im Kart - startete 2005 erstmals in Wickenrodt, gehört aber inzwischen zur absoluten Spitze im deutschen Bergrennsport.

    Sein Rennauto, ein Renault Laguna BTCC 16V, tat früher in der britischen Tourenwagenmeisterschaft Dienst und wurde einst beim Williams Formel-1-Team aufgebaut. In Wickenrodt pilotierte er den 310 PS starken Renner am ersten Tag in 49,77 Sekunden durch Pylonen und Kurvenkombinationen ins Ziel zur Tagesbestzeit.

    Am regenreichen Sonntag schnappte ihm VW-Polo-Fahrer Armin Schöne (Sprendlingen) mit 54,48 Sekunden den Tagessieg knapp vor der Nase weg. Björn Wiebe absolvierte seine Bergfahrt in 54,72 Sekunden - allerdings unter gänzlich anderen Bedingungen. Während der Gewinner der Klasse 9, Schöne, seine Läufe noch im Trockenen absolvierte, musste der Renault-Pilot im strömenden Regen ran. Aber sein Auftritt war gigantisch und die Zeit in Anbetracht der widrigen Bedingungen phänomenal. Rennleiter Gerhard Zillig brachte es auf de Punkt: "Björn Wiebes Fahrkönnen ist enorm, und wer die Zielkurve im strömenden Regen mit vollem Risiko und Höchsttempo fährt, besitzt auch ein hohes Maß an Selbstvertrauen."

    Den zweiten Platz belegte übrigens mit knapp zwei Sekunden Rückstand Björn Wiebes drei Jahre jüngerer Bruder Andre auf einem fast baugleichen Renault Laguna BTCC 16V. Erfolgreich verlief das Wochenende auch für einige MSC Bollenbachtal-Aktive: Nina Bender und Marc Meyer holten Siege in den kleinsten Serienklassen, das gleiche Kunststück gelang auch Uwe Daut. Norbert Fricke und Gerhard Mauritz errangen Treppchen-Plätze und Sebastian Kuhn sowie Bernhard Bender waren beidtägig unter den Top-Zehn ihrer mit 30 Teilnehmern stark besetzten Klasse zu finden. haz/sn

    Motorsport (EL)
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