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    Innsbruck-IglsWM abhaken: Lölling richtet Blick nach vorne

    Zeit zum Nachdenken bleibt Jacqueline Lölling nicht. Und das ist vielleicht auch ganz gut so. Als Vize-Weltmeisterin war die Skeleton-Pilotin aus Brachbach zur WM nach Innsbruck-Igls gereist, als Neunte der Frauenkonkurrenz hat sie die Olympiastätte von 1976 wieder verlassen. Enttäuscht, sicher. Aber nicht geschlagen. "Man darf nicht vergessen, dass es meine erste Weltcup-Saison ist und meine zweite Weltmeisterschaft", sagt die 21-Jährige. "Und da kann ich megazufrieden sein, dass ich als Zweite der Gesamtwertung zum Weltcup-Finale fahre. Und in den Top Ten war ich bei der WM ja auch."

    Ein Lächeln, aber kein Strahlen: Jacqueline Lölling nach dem Rennen.
    Ein Lächeln, aber kein Strahlen: Jacqueline Lölling nach dem Rennen.
    Foto: picture alliance

    Die Tränchen mussten schnell trocknen. Eine Nacht in Innsbruck, dann hat sich der deutsche Tross um Lölling, Weltmeisterin Tina Hermann und die Überraschungssiebte Sophia Griebel aufgemacht Richtung Königssee, wo am Wochenende das letzte Rennen der Saison ansteht. Hier wird, läuft alles normal, Hermann als Lokalmatadorin ihren Titel von Innsbruck vergolden und auch den Weltcup gewinnen. Doch gleich dahinter kommt eben Jacqueline Lölling, die jetzt alles daran setzt, "diese Position auch zu verteidigen".

    Aus der Traum von der WM-Medaille: Schon im Auslauf der Bahn von Innsbruck-Igls wusste Jacqueline Lölling, dass ihr kein perfekter Lauf gelungen war. Nach vier Läufen landete die Brachbacherin auf Rang neun. Fotos: dpa
    Aus der Traum von der WM-Medaille: Schon im Auslauf der Bahn von Innsbruck-Igls wusste Jacqueline Lölling, dass ihr kein perfekter Lauf gelungen war. Nach vier Läufen landete die Brachbacherin auf Rang neun. Fotos: dpa
    Foto: picture alliance

    In Innsbruck war das anders. Als Vierte nach dem ersten Lauf noch in der Spur, platzten bereits nach dem zweiten die (realistischen) Medaillenträume. Nur die zwölfte Zeit, nur Platz acht zur Halbzeit: Es war klar, dass einzig ein perfekter zweiter Wettkampftag noch ein Happy End bringen würde. Doch das, was folgte, war nicht perfekt. "Ich habe mir vorgenommen, noch mal anzugreifen und mich auch gut gefühlt", blickt Lölling zurück. "Aber vielleicht habe ich es auch zu sehr gewollt."

    Bereits am Start lag sie schon fast eine halbe Sekunde hinter der Russin Elena Nikitina, die sich nach schwachem ersten Lauf noch hinter Hermann und Janine Flock auf den Bronzerang schieben konnte. Klar, der Start. Das ist trotz Verbesserung noch die Schwachstelle der Brachbacherin. Doch auch auf der Bahn lief es nicht perfekt. Zwei sichtbare Fahrfehler machten den Traum vom Treppchen endgültig zunichte. "Der vierte Lauf war dann noch der schönste", sagt Lölling, wenngleich auch dieser insgesamt zu lange dauerte. Immerhin stimmte die Geschwindigkeit am Ende wieder. Eine Erkenntnis, die Mut macht für das, was noch kommt.

    Aber woran lag es, dass ausgerechnet bei der WM, dem Höhepunkt der Saison, die schlechteste Platzierung zu Buche steht? "Ich denke, dass ich einfach nicht konstant genug gefahren bin", sagt Lölling, die schon im Vorfeld betont hatte, dass unabhängig von Bahn, Startzeit und fahrerischem Können auch die Tagesform ein entscheidender Faktor sei. "Vielleicht war es das jetzt bei mir."

    Jetzt gelte es, den Blick nach vorne zu richten. "Es geht weiter", sagt Lölling doppeldeutig, denn schon am Freitag ist sie ja wieder gefordert. In Königssee, dort also, wo sie zu Beginn der Saison im dritten Weltcup-Rennen ihrer noch jungen Karriere als Zweite den dritten Podestplatz geholt hatte. Anreise noch am Sonntag, ein freier Montag, dann Training ab Dienstag: Die Zeit, über die verpasste Chance von Innsbruck-Igls nachzudenken, kommt wohl erst nach der Saison. Wobei: Im April startet Jacqueline Lölling schon wieder in die Vorbereitung.

    Marco Rosbach

    Regionalsport extra (H)
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