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    NisterSportlerehrung in Nister: Elf Athleten und zwei Vereine prämiert

    Albrecht Gehlbach hatte als Sportkreisvorsitzender des Westerwaldkreises zur traditionellen Ehrung von (diesmal elf) Einzelsportlern und zwei Vereinen sowie zur Vorstellung von vier förderungswürdigen Projekten in die Nauberghalle nach Nister eingeladen. "Den TuS Nister als Gastgeber des Abends auszuwählen, fiel uns nicht schwer, weil wir bemüht sind, die Randsportarten besser zu fördern", erklärte Gehlbach. Er begrüßte neben den Besuchern und Sportlern vor allem auch Achim Schwickert, der als Landrat die Ehrungen durchführte. Auch Peter Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, war anwesend, da er als Mitglied des Kreistages "die Sportförderung mitbeschließen muss", scherzte der sportlich selbst aktive Landrat.

    Von unserem Mitarbeiter Thomas Oesterreich

    "Der Landkreis überlässt die Verteilung der Fördermittel in Höhe von 76 000 Euro dem Sportkreis, der die Vorschläge zur Verteilung der Fördermittel ausgiebig diskutiert hat", beschrieb Gehlbach die Vorgehensweise. Von der Gesamtsumme entfallen allein 55 400 Euro auf die Unterstützung der Übungsleitertätigkeit im Jugendsport, 5 600 Euro werden in die jugendlichen Talente im Wettkampfsport investiert, und weitere 15.000 Euro werden für weitere Jugendsportförderung vergeben.

    Diese talentierten Einzelsportler wurden in Nister geehrt und erhielten jeweils einen Scheck über 500 Euro, hinten von links: Anna Huke (SC Selters, Leichtathletik); Lorenz Candrix, David Lemle (beide TuS Hachenburg, Leichtathletik); Merlin Leo Schäfer (TuS Niederahr, Karate); Alexander Buchheim (KSV Wirges, Karate); John Wisser (DJK Marienstatt, Reiten); Sarah Bertuleit (TuS Bad Marienberg, Badminton). Vorne von links: Frederic Löhr (Schachfreunde Ötzingen, Schach); Alina Gehlbach (TTF Oberwesterwald, Tischtennis); Ronja Zierold (TV Baumbach, Schwimmen) und Johanna Pethke (SV Niederehrbach, Schießsport).
    Diese talentierten Einzelsportler wurden in Nister geehrt und erhielten jeweils einen Scheck über 500 Euro, hinten von links: Anna Huke (SC Selters, Leichtathletik); Lorenz Candrix, David Lemle (beide TuS Hachenburg, Leichtathletik); Merlin Leo Schäfer (TuS Niederahr, Karate); Alexander Buchheim (KSV Wirges, Karate); John Wisser (DJK Marienstatt, Reiten); Sarah Bertuleit (TuS Bad Marienberg, Badminton). Vorne von links: Frederic Löhr (Schachfreunde Ötzingen, Schach); Alina Gehlbach (TTF Oberwesterwald, Tischtennis); Ronja Zierold (TV Baumbach, Schwimmen) und Johanna Pethke (SV Niederehrbach, Schießsport).
    Foto: Thomas Oesterreich

    Dietmar Giehl begrüßte als Vorsitzender des TuS Nister die Gäste in der Nauberghalle und präsentierte mit seiner Frau Judith die sportlichen Einlagen der Rope Skipping-Abteilung. Aus der "boomenden" Sparte mit 60 Mädchen demonstrierten drei Rope-skipperinnen anschaulich die neue Trendsportart. Nach dem Beifall für die moderne Interpretation des Seilspringens sprach Landrat Schwickert die geehrten Nachwuchssportler an: "Die Zahlungen sollen Anerkennung für eure Leistungen sein. Es gab viele hohe Titel, und die Erfahrung, kontinuierlich zu trainieren, um bessere Ergebnisse zu erzielen, wird euch bestimmt im späteren Leben helfen. Kämpft weiter, es lohnt sich!"

    Die elfjährige Ronja Zierold vom TV Baumbach wurde für zahlreiche Meistertitel im Schwimmen ausgezeichnet. "Ich habe seit meiner Geburt eine Einschränkung im Arm und trainiere seit zweieinhalb Jahren auf Leistung", sagte sie. "Mein Ziel für 2017 ist die Verteidigung der DM-Titel."

    Anna Huke hat sich auf die 400 Meter festgelegt. Die Gymnasiastin aus Marienrachdorf will im kommenden Jahr unter 60 Sekunden laufen und wurde für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft geehrt.

    Schachspieler Frederik Löhr brachte seinen neuesten Pokal mit in die Nauberghalle. "Im nächsten Jahr will ich zur deutschen Meisterschaft. Das dauert neun Tage und bedeutet für mich schulfrei."

    Die zwölfjährige Alina Gehlbach wurde von ihrem Großvater geherzt und für ihre Erfolge im Tischtennis belohnt. Auch sie will 2017 zur deutschen Meisterschaft.

    Für ihre Leistungen im Badminton wurde Sarah Bertuleit von der TuS Bad Marienberg ausgezeichnet. Die Ransbacherin ist amtierende Rheinlandmeisterin und berichtete: "Ich spiele seit sechs Jahren und meine Stärken liegen im Doppel - das ist noch schneller und macht mir großen Spaß."

    Johanna Pethke ist Mitglied im Schützenverein Niedererbach. "Meine Stärke sind die 40 Schuss auf die Zehn-Meter-Distanz. Ich schieße in der Rheinlandliga und würde sehr gerne die Qualifikation zur Europameisterschaft erreichen", hofft die Gymnasiastin.

    Lisanne Giehl, Viktoria Hammerschmidt und Lara Mies demonstrierten in der Nauberghalle die Kunst des Ropeskipping .
    Lisanne Giehl, Viktoria Hammerschmidt und Lara Mies demonstrierten in der Nauberghalle die Kunst des Ropeskipping .
    Foto: Thomas Oesterreich

    "Ich kam durch meinen Vater zum Reiten", berichtete John Wisser aus Enspel. Der 17-Jährige wurde für seine Erfolge im Westernreiten bedacht. Mit seiner Familie und etwa 100 Pferden lebt er auf der "Take-it-easy-Ranch" und strebt einen Platz in der Jugendnationalmannschaft an.

    David Lemle vom TuS Hachenburg wurde Rheinland-Pfalz-Meister über 300 Meter in der Leichtathletik. Der 15-Jährige aus Alpenrod spielt parallel in Eisbachtal Fußball und will im Sommer einen Titel in der Mitteldistanz angehen.

    Auch Lorenz Candrix wurde für seine Leistungen in der Leichtathletik geehrt. Der Kugelstoßer des TuS Hachenburg will die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft erreichen. "Nach den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Januar stelle ich meine Technik um. Dann wird der Drehstoß die Angleittechnik ablösen", erzählte er.

    Alexander Buchheim vom KSV Wirges zeichnete sich in Karate aus, ebenso Merlin Leo Schäfer vom TuS Niederahr. Beide gewannen DM-Titel.

    Albrecht Gehlbach zeigte sich nach getaner Arbeit sichtlich zufrieden: "Ich lasse nicht locker, für die Randsportarten zu werben. Wir haben jetzt 347 Sportvereine im Westerwaldkreis - dafür lohnt es sich zu arbeiten." "Wir freuen uns, dass wir die Ehrungen auch im nächsten Jahr durchführen können, die Beträge werden in gleicher Höhe sein", versprach Landrat Achim Schwickert.

    Für herausragende Jugendarbeit mit entsprechenden nationalen Erfolgen wurden zwei Vereine in Nister ausgezeichnet. Der TTC Wirges erlebte den größen Erfolg seiner Vereinsgeschichte mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft durch das Tischtennis-Jugendteam, das nach mehreren Anläufen und Podestplätzen in diesem Jahr ganz oben stand. Die Schülermannschaft erreichte zudem Rang sechs. Die Sportfreunde Höhr-Grenzhausen belegten in der Rhythmischen Sportgymnastik Rang zwei bei den deutschen Meisterschaften und beim „Deutschland-Cup“ in Koblenz unter 23 teilnehmenden Gruppen.

    Sportlerehrung in Nister: Vier Projekte gefördert

    Kreisgebiet. Vier sportliche Projekte werden mit insgesamt 6500 Euro gefördert:

    SF Höhr-Grenzhausen ("Kunstlauf-Gala"): Die Rollsport-Abteilung besteht seit zehn Jahren. Jeweils am Jahresende wird ein Schaulaufen nach einem Musical präsentiert. In diesem Jahr wird das Schaulaufen umfangreicher aufgeführt. Dabei wird alles gezeigt, was die Sportfreunde an sportlichen Leistungen bei Wettkämpfen und Meisterschaften zu bieten haben. Von den Anfängern über die Schülerklassen bis zur WIFSA-Weltmeisterin in Inlineartistik ist alles vertreten. Teilnehmer als Duo, Quartett oder Gruppe bei Show-Meisterschaften sind ebenfalls dabei. So soll der Rollkunstlauf einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden.

    TC Bad Marienberg ("Aktion Tennis in der Grundschule"): Um Kindern im Grundschulalter für Tennis zu begeistern, will der Verein mindestens einmal im Jahr jeder Grundschule der Verbandsgemeinde eine kostenlose Schulaktion während der Unterrichtszeit anbieten. Kinder sollen mit viel Spaß und Freude an die Sportart Tennis herangeführt und besonders begabte Kinder gesichtet und gefördert werden.Dafür werden vergünstigte Trainerstunden und Beiträge angeboten. Für Street-Aktionen soll auch eine mobile Tenniswand angeschafft werden.

    TuS Montabaur ("Wie ernähre ich mich richtig?"): Das Gesicht des vereinseigenen Sportstudios hat sich in den beiden letzten Jahren grundlegend verändert. Waren es früher die Senioren, die den Großteil der Mitglieder ausmachten, so sind es heute vor allem Jugendliche (ca. 300), viele mit Migrationshintergrund, die das Studio zum Training aufsuchen. Dabei spielt das Thema "Ernährung" eine wichtige Rolle. Das Projekt soll an drei Wochenenden mit einem erweiterten Teilnehmerkreis aus den Bereichen Leichtathletik, Triathlon und Basketball stattfinden. Referent ist Uwe Alsbach vom SBR.

    Sportkreis Westerwald ("Aufwärmspiele abwechslungsreicher gestalten"): Vereinen und Schulen wird die Möglichkeit geboten, neue Spiele zum Aufwärmen oder zum Stundenausklang kennen zu lernen. Bei dieser Gelegenheit können auch vereinsinterne Probleme besprochen und Hilfe angeboten werden.

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