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    WittenRingen: Nach Silber holt Robin Ferdinand DM-Bronze

    Einen Ausflug in die für ihn nicht mehr so gewohnte Welt des griechisch-römischen Ringens wagte der frischgebackene Deutsche Vizemeister im Freistilringen, Robin Ferdinand vom ASV Boden. Der Exkurs eine Woche nach der Silbermedaille von Freiburg hat sich gelohnt: Mit einem dritten Platz in der Klasse bis 130 Kilogramm kehrte der Westerwälder aus Witten zurück.

    Unbeeindruckt von den Bemühungen des Gegners: Robin Ferdinand vom ASV Boden machte auch im griechisch-römischen Stil eine gute Figur und gewann eine Woche nach Silber im Freistil bei der DM in Witten Bronze in der für ihn ungewohnten Disziplin.  Foto: Ferdinand
    Unbeeindruckt von den Bemühungen des Gegners: Robin Ferdinand vom ASV Boden machte auch im griechisch-römischen Stil eine gute Figur und gewann eine Woche nach Silber im Freistil bei der DM in Witten Bronze in der für ihn ungewohnten Disziplin.
    Foto: Ferdinand

    Der neue und alte Deutsche Meister im Schwergewicht heißt Eduard Popp aus Württemberg. Möglich geworden war Robin Ferdinand der Abstecher ins Griechisch-Römische, weil der Deutsche Ringer-Bund ihn aus dem Nationalkader entlassen hatte. Kaderathleten ist es untersagt, an nationalen Meisterschaften in beiden Stilarten teilzunehmen.

    Mit neun Teilnehmern war die Gewichtsklasse ähnlich stark besetzt wie in der vorangegangenen Woche in Freiburg - und Fortuna war dem 21-Jährigen bei der Auslosung hold: Nach den Regeln des internationalen Fila-Systems konnte Ferdinand seinen ersten Kampf gleich im Viertelfinale bestreiten. Dort stand ihm allerdings Mehmet Kasim Aras aus Nordrhein-Westfalen gegenüber, der sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen durfte und im späteren Turnierverlauf auch ungefährdet ins Finale einzog.

    Über weite Strecken war der Kampf ausgeglichen, doch letztlich musste Ferdinand die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Über die Hoffnungsrunde qualifizierte sich der Ringer vom Landesverband Rheinland für den Kampf um die Bronzemedaille.

    Sein Kontrahent Patrick Schwendemann aus Südbaden war jedoch entschlossen, sich den dritten Platz nicht von einem Freistilspezialisten streitig machen zu lassen. Routiniert versuchte er sich Punkte zu sichern, die Ferdinand ihm aber ebenso routiniert verwehrte. Der Westerwälder drehte so manche Attacke zum eigenen Vorteil und sammelte selbst Punkte. Mit einer Souplesse, einem speziellen und nicht ungefährlichen Ringergriff, den Vater Thomas Ferdinand dem Junior beigebracht hatte und der heute kaum noch zu sehen ist, machte Ferdinand aber unmissverständlich deutlich, wo er hinwollte.

    Letztlich war das Ergebnis auch eindeutig: Mit 8:0 Wertungspunkten sicherte sich Ferdinand vorzeitig den Sieg und damit die Bronzemedaille. Die Hoffnungen von Kasim Aras zerstörte Eduard Popp im Finalkampf. Zu keinem Zeitpunkt fand Aras in den Kampf, bis er schließlich von den Kampfleitern mit drei Verwarnungen wegen Passivität disqualifiziert wurde.

    Ingrid Ferdinand

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