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    LaubachCOC-Sportler der Woche: Herbert Brück aus Laubach

    Alles richtig gemacht, kann sich Herbert Brück selbst beglückwünschen. Der 70-Jährige aus Laubach in der Eifel pokerte bei der Senioren-Hallen-Europameisterschaft der Leichtathleten im italienischen Ancona, verzichtete auf seine Paradedisziplin Weitsprung, weil er im Fünfkampf eine Medaillenchance witterte. Das Kalkül ging auf: Mit 3403 Punkten gewann Brück Bronze bei den 70- bis 74-Jährigen (M 70). Am Sonntag wurde er mit der deutschen 4x200-Meter-Staffel noch einmal Dritter. Grund genug, ihn zum zweiten Mal in unsere Rubrik "Sportler der Woche" aufzunehmen.

    Foto: xxxx

    Es war ein gewagtes Spiel. Nach der Auftaktdisziplin, 60 Meter Hürden (11,99 Sekunden), fand sich Brück auf dem vorletzten Platz wieder. Doch mit 4,31 Meter im Weitsprung, der besten Weite aller Mehrkämpfer, schob er sich auf Platz fünf vor. Nach dem Kugelstoßen (10,03 Meter) lag nur M70-Weltrekordler Rolf Geese (Göttingen) mit mehr als 300 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten Schweizer Herbert Mattle bereits nahezu uneinholbar vorn. Mattle und Brück auf Platz fünf trennten dagegen nur 22 Zähler. Die vierte Disziplin, der Hochsprung, brachten für den Eifeler jedoch einen Rückschlag. Die Medaillen gerieten außer Reichweite. Der nun drittplatzierte Mattle lag mehr als 250 Punkte vor Brück, der allerdings nicht aufgab. Im abschließenden 1000-Meter-Lauf rannte der 70-Jährige 4:12,07 Minuten. Der Schweizer Mattle gab auf und der bis dahin 93 Punkte vor Brück liegende Spanier Juan Colmenarejo Jusdado war mit 4:46,12 Minuten zu langsam. Brück (3403 Punkte) sicherte sich so hinter Geese (4065) und dem Österreicher Dietmar Steiner (3747) die Bronzemedaille.

    Es ist Brücks erstes internationales Edelmetall in einer Einzeldisziplin. 2011 gewann er bei der Freiluft-WM jeweils Bronze mit der deutschen 4x100-Meter- und 4x400-Meter-Staffel. Ein Jahr später wurde er Hallen-Weltmeister über 4x200 Meter (jeweils in der Altersklasse M 65). Diese Erfolgsserie mit der Staffel setzte Brück in Ancona fort. Hinter den mit 1:55,51 Minuten M70-Europarekord laufenden Briten und Finnland (2:03,96) gewann der Laubacher mit dem deutschen 4 x 200-Meter-Quartett in 2:05,44 Minuten wieder Bronze. Mit seinen 4,31 Meter im Weitsprung im Rahmen des Fünfkampfes wäre Brück im Einzelwettkampf sogar Vizeeuropameister geworden. Allerdings war die Teilnahme an beiden Wettbewerben vom Zeitplan her nicht möglich. Was Brück angesichts der beiden Bronzemedaillen gut verkraften konnte. teu

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