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  • 71 Jahre alt: Forys holt viermal WM-Gold im Dreikampf

    Tallinn. Er ist 71 Jahre alt, stammt aus der Eifel und darf sich nun dreifacher Weltmeister nennen: Kazimierz Forys aus Müllenbach gewann in Tallinn die WM – in einer ungewöhnlichen Sportart.

    Kazimierz Forys aus Müllenbach im estnischen Tallinn vierfacher Weltmeister im Kraftdreikampf.
    Kazimierz Forys aus Müllenbach im estnischen Tallinn vierfacher Weltmeister im Kraftdreikampf.
    Foto: privat

    Tallinn. Startet Usain Bolt bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen, dann kämpfen seine Gegner immer nur um den zweiten Platz auf dem Podium. Die Goldmedaillen gewinnt immer der jamaikanische Ausnahmesprinter. Diese außergewöhnlichen Leistungen schaffte in diesem Jahr auch der Kraftsportler Kazimierz Forys aus Müllenbach (wir berichteten). Nach den Weltmeisterschaften (WM) im Bankdrücken in Südafrika und im Kraftdreikampf (Powerlifting) ohne Equipment im texanischen Killeen kehrte das 71-jährige Kraftpaket jetzt auch von der WM im Powerlifting mit Equipment im estnischen Tallin mit vier Goldmedaillen im Gepäck zurück in die Eifel.

    In der Altersklasse der Masters 4 und der Gewichtsklasse bis 93 Kilogramm (kg) lag er mit 195 kg in der Kniebeuge, 130 kg im Bankdrücken und 225 kg im Kreuzheben jeweils ganz vorne. Die Gesamtwertung gewann er so mit 550 kg souverän vor dem Briten Michael Ellender (492,5 kg) und dem Schweden Kari Mattila (477,5 kg). Bemerkenswert daran ist aber nicht nur die klare Dominanz gegenüber seinen Mitkonkurrenten, sondern vor allem, dass er als einziger nicht "equiped", sondern "raw", also ohne unterstützende Ausstattung wie beispielsweise Bankdrückshirts oder Kniebeugeanzüge angetreten war. Schon lange kursiert in den entsprechenden Kreisen die Streitfrage, dass lediglich raw-Powerlifting echtes Powerlifting sei, da hier wirklich die Stärkeren gewinnen und nicht die Athleten mit dem besten Equipment-Handling.

    Forys hat dazu eine klare Meinung: "Ich starte nur raw, weil nur das ein ehrlicher Wettkampf ist. In diesem Jahr habe ich trotzdem bei Europa- und Weltmeistergeschafften gegen Equiped-Leute alles gewonnen. Das hat bisher noch keiner geschafft." Schmunzelnd erzählt er noch von einem Gespräch von vor zwei Jahren, als ihm ein erfahrener Kraftsportler kopfschüttelnd sagte, dass er so doch nie eine Chance habe. "Das ist doch so, wie wenn man mit einem Trabi ein Formel-1-Rennen gewinnen wollte." Aber der Eifeler "Trabi" lässt sich von seinem Weg nicht abbringen und die Kommentare in den sozialen Medien drücken Bewunderung und viel Lob und Anerkennung aus. Nur der Mann mit dem Vergleich aus dem Motorsport, der hätte in Tallinn dumm in die Wäsche geguckt, wie der vielfache Goldmedaillengewinner aus Müllenbach lachend erzählt. alb

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