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    NeuwiedDer EHC Neuwied tritt am Sonntag zum letzten Mal vor Weihnachten zu Hause an

    Am Samstag ist erst Nikolaus, und doch steigt schon am Sonntag das letzte Heimspiel des EHC "Die Bären" Neuwied in der Eishockey-Oberliga West vor dem Weihnachtsfest. Nur zwei Mal spielen die Bären im Dezember vor heimischer Kulisse - am Dienstag, 30. Dezember, gegen den Spitzenreiter und Meisterschaftsfavoriten Duisburger EV, und eben am Sonntag ab 19 Uhr gegen die 1 b der Frankfurter Löwen.Nicht mehr dabei sein wird ab sofort bei Neuwied Verteidiger Andreas Wichterich, der seinen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst hat.

    Schon im ersten Vergleich hatte der Neusser Frederic Riefers (hinten, ohne Helm) versucht, Neuwieds Michel Maaßen (vorne) in einen Faustkampf zu verwickeln - damals ohne Erfolg. Im zweiten Spiel fiel der Schiedsrichter auf Riefers herein und schickte nach einer Auseinandersetzung beide Akteure vom Eis, obwohl Maaßen sich nicht gewehrt hatte. Der Unparteiische gab seinen Fehler später zwar zu, dennoch war auch Maaßen ein Spiel gesperrt.  Foto: Tom Neumann
    Schon im ersten Vergleich hatte der Neusser Frederic Riefers (hinten, ohne Helm) versucht, Neuwieds Michel Maaßen (vorne) in einen Faustkampf zu verwickeln - damals ohne Erfolg. Im zweiten Spiel fiel der Schiedsrichter auf Riefers herein und schickte nach einer Auseinandersetzung beide Akteure vom Eis, obwohl Maaßen sich nicht gewehrt hatte. Der Unparteiische gab seinen Fehler später zwar zu, dennoch war auch Maaßen ein Spiel gesperrt.
    Foto: Tom Neumann

    Zum Spiel gegen Frankfurt am Sonntag verschenken zwei Sponsoren des EHC 1200 Weihnachtsmützen an alle Fans im Ice House. Es wird also (ein bisschen) weihnachtlich, auch wenn die Neuwieder auf dem Eis keine Geschenke verteilen wollen. Das gilt übrigens auch für das Gastspiel am Freitagabend (Spielbeginn: 20 Uhr) beim Neusser EV.

    "Neuss ist ein gefährlicher Gegner", sagt EHC-Trainer Arno Lörsch vor dem Auswärtsspiel beim abgeschlagenen Tabellenletzten. "Man weiß nie, was auf einen zukommt." Der NEV hatte in der Vorwoche nur knapp mit 3:4 bei den Moskitos in Essen verloren und dem etablierten Gastgeber vor Probleme gestellt. Lörsch: "Ich erwarte in Neuss einen heißen Tanz."

    Viele (sportliche) Fragezeichen bringt hingegen der Auftritt der Frankfurter Löwen 1 b am Sonntag in Neuwied mit sich. Der einst unangenehm zu spielende Gegner strauchelt derzeit, trat auswärts jüngst in der Liga zumeist nur mit einem Rumpfkader an. Dazu trennten sich die Frankfurter in der Vorwoche von ihrem Trainer Oliver Bauscher. "Ich kann noch nicht sagen, wie sich der Wechsel auf die Motivation der Mannschaft auswirkt", sagt Lörsch. "Wir haben in Frankfurt (Anm. d. Red.: 9:1 für Neuwied) zuletzt eine überzeugende Leistung gebracht. Das werden wir auch diesmal wieder abrufen müssen für einen klaren Sieg", sagt Lörsch und fordert: "Auf dem Level, auf dem wir uns derzeit bewegen, muss es unser Ziel sein, an diesem Wochenende sechs Punkte einzufahren - bei allem Respekt für die jeweiligen Gegner. Für den EHC Neuwied steht ein ganz wichtiges Wochenende bevor, denn mit der maximalen Punktausbeute können die Bären ihren zweiten Tabellenplatz festigen."

    Die Verteidiger Kai Schmitz und Lucas Becker, die jüngst fehlten, sind ins Training zurückgekehrt. Ob ihr Einsatz am Wochenende schon möglich und sinnvoll ist, entscheidet sich kurzfristig. "Bei Lucas Becker werden wir vermutlich in der kommenden Woche erst einen Leistungstest ansetzen, um zu schauen, wie gesund er wieder ist." Kapitän Brian Gibbons wird am Donnerstag seine Orthese erhalten. "Wenn er problemlos damit spielen kann, wird er vielleicht schon in Neuss den einen oder anderen Wechsel spielen", sagt der Trainer.

    EHC und Wichterich lösen Vertrag

    Beiderseitiges Einvernehmen: Es gibt Formulierungen im Sport, die haben einen gewissen Beigeschmack. Doch es gibt auch Fälle, in denen die ungeliebte Formulierung schlichtweg den Kern der Sache trifft: Andreas "Wichtel" Wichterich und der EHC Neuwied haben den Vertrag für die laufende Saison mit sofortiger Wirkung und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Hintergrund: Der Neuwieder Verteidiger ist im Sommer Vater geworden. Die Prioritäten des Kölners haben sich schlichtweg verschoben. Immer wieder hatte er jüngst nicht am Training der Mannschaft teilnehmen können. "Wir haben dafür vollstes Verständnis", sagt Teammanager Carsten Billigmann. "Andreas möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Er hat gemerkt: Oberliga-Eishockey lässt sich damit nur schwer kombinieren."

    Schweren Herzens haben sich beide Seiten daher für eine Vertragsauflösung entschieden. "Wir haben Wichtel unheimlich viel zu verdanken. Er ist viele Jahre unseres gemeinsamen Erfolgsweges mitgegangen. Er wird uns fehlen, Andreas ist ein Typ, ein Kölner Jung, der im Team auch abseits der Eisfläche immer eine wichtige Rolle innehatte."

    Manchem langen Weggefährten fiel der Abschied von Wichterich am Dienstagabend in der Kabine sichtlich schwer. Sportlich gilt es für die Neuwieder nun, sich nach Alternativen umzuschauen. Trainer Lörsch und Teammanager Billigmann stehen schon in Kontakten mit potenziellen Kandidaten. red/tn

    Eishockey - EHC 2016 Neuwied
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