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  • Rückkehr zu den Bären: Finne Janne Kujala stürmt wieder für EHC Neuwied

    Neuwied. Der Eishockey-Oberligist EHC Neuwied wartet mit einer unerwarteten Neuverpflichtung auf: Janne Kujala kehrt ins Neuwieder Ice House zurück, an den Ort, an dem in Deutschland alles für ihn begann. 

    Janne Kujala, hier noch im roten Dress des EC Bad Nauheim, kehrt dank großer Mithilfe der EHC-Fans nach Neuwied zurück.
    Janne Kujala, hier noch im roten Dress des EC Bad Nauheim, kehrt dank großer Mithilfe der EHC-Fans nach Neuwied zurück.
    Foto: Andreas Chuc

    Von unserem Mitarbeiter Tom Neumann

    Weil es sein größter Wunsch war, noch einmal für die Bären zu spielen. "Damit schließt sich für mich der Kreis", sagt Janne Kujala über seine Rückkehr zum EHC Neuwied.

    Es gibt keinen noch aktiven ehemaligen Neuwieder Spieler, dessen Rückkehr bei den EHC-Fans mehr Emotionen ausgelöst hätte. Dabei wird es völlig egal ein, wie viele Tore der 34-Jährige in den kommenden Wochen für die Bären in der Oberliga Nord schießen wird.

    Die ersten Trikotbestellungen mit dem Namen Kujala sind bereits bei den Bären eingetrudelt, als der Name noch nicht mehr war als ein Gerücht in den sozialen Netzwerken. Im Sommer 2002 wechselte Kujala erstmals nach Neuwied. Der Finne kam damals aus Übersee, die Bären waren seine erste Station in Deutschland. Der Stürmer blieb vier Jahre lang und spielte sich in die Herzen der Neuwieder Fans. Mit 196 Scorerpunkten spielte er sich aber auch in die Notizbücher anderer Vereine.

    Und so fand er nach dem Aus des damaligen SC Mittelrhein-Neuwied schnell einen anderen Verein. Der Deutsch-Finne lief in den Folgejahren unter anderem für Rosenheim, Halle, Duisburg und Bad Nauheim auf, beendete seine Deutschland-Karriere in der Vorsaison beim Süd-Oberligisten in Sonthofen. "Schon damals war es mein Wunsch, noch einmal nach Neuwied zurückzukehren", sagt Kujala. Seine Familie zog es jedoch zunächst zurück nach Finnland, wo er die erste Saisonhälfte für seinen finnischen Heimatverein Peltosaaren Nikkarit in der "II-Divisioona", der vierthöchsten Liga, auflief.

    "Ich habe dann vor wenigen Tagen von meiner Familie grünes Licht bekommen, meine Karriere in Deutschland beenden zu dürfen", sagt Kujala, an dem seit dem Sommer auch andere Nord-Oberligisten interessiert waren. Am Neujahrsabend meldete sich Kujala beim EHC-Manager Carsten Billigmann - das war der Auftakt zu fünf turbulenten Tagen bei den Bären. Denn der Spieleretat war ausgereizt, eine Verpflichtung finanziell eigentlich nicht möglich. Ein langjähriger Sponsor und Freund des EHC Neuwied stellte Geld für die Kujala-Verpflichtung zur Verfügung. Doch noch fehlten 6000 Euro, um die Rückkehr tatsächlich zu realisieren.

    Der EHC wandte sich an seine Fans, bot ihnen an: "Wenn ihr noch einen Spieler verpflichten möchtet, dann könnt ihr das machen. Wer mag, kann spenden. Bis Sonntag brauchen wir dafür 6000 Euro." Am Dienstagabend war das Geld zusammen und auf dem Vereinskonto. Neuwied konnte zuschlagen.

    In Finnland traute Kujala seinen Augen nicht als er im Internet verfolgte, was gerade in Neuwied passierte. Er wusste, es ging bei der Spielerverpflichtung um ihn. Nur die Fans wussten das nicht. "Das war einfach der Wahnsinn. Die Fans in Neuwied identifizieren sich so sehr mit dieser Bärenfamilie, das ist unglaublich. Das ist wie damals."

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