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    LinzFrauen des BBC Linz besiegen den FCK

    Die Basketballerinnen des BBC Linz haben ihre Ambitionen auf den ersten Platz hinter dem Führungsquartett in der Regionalliga Südwest/Nord angemeldet. Der Aufsteiger gewann am Samstag sein Heimspiel zum Hinrundenende gegen den 1. FC Kaiserslautern am Ende klar mit 70:52 (30:28). "So deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war es über das gesamte Spiel gesehen nicht", berichtete der BBC-Trainer Thomas Modrack.

    Linz begann engagiert und kon-trolliert. Der Lohn dafür war eine 19:12-Führung. "Im Gefühl, das Spiel schon unter Kontrolle zu haben", so Modrack, verloren seine Schützlinge das zweite Viertel mit 11:16, zur Halbzeit waren die Pfälzerinnen wieder am BBC dran. Modrack: "Das lag in unserer Rotation begründet."

    Kommunikationsproblem gelöst

    Die Pause nutzte der BBC-Coach, um ein "Kommunikationsproblem" (O-Ton Modrack) zu lösen. Er hatte sein Team gezielt darauf eingestellt, die starke US-Amerikanerin Danielle Lee Gill aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang ausgezeichnet, die Topscorerin der Gäste erzielte in der sechsten Minute einen Dreier - das war's. In ihrem Schatten machte dafür Helen Wiedemann insgesamt 23 Punkte. Abgesehen davon, dass gegen die groß gewachsene Wiedemann nur schwer zu verteidigen ist, fehlte in der ersten Spielhälfte eine klare Linzer Zuordnung gegen diese Schlüsselspielerin. "Wir sind nicht sehr groß", sagte Modrack, der in den zweiten 20 Minute Kim Krupa mit der Bewachung Wiedemanns beauftragte. Das Ergebnis dieses taktischen Eingriffs kommentierte Modrack so: "Ziel war es, das Anspiel auf Wiedemann zuzumachen. Kim hat das sehr gut gemacht."

    Dennoch blieb Lautern noch bis ins Schlussviertel dran an den Gastgebern, die 40:36 (28. Minute) und 42:38 (30.) führten, ehe Kathrin Menne sich in den Schlusssekunden des dritten Viertels unter dem Brett durchsetzte und zum 44:38 für Linz traf. Kaiserslautern startete mit sechs Zählern in Folge in den Schlussabschnitt - 44:44. "Ich wusste noch aus Oberligazeiten, dass Kaiserslautern in der Schlussphase noch ganz stark auftreten kann", wunderte sich Modrack darüber nicht. Auch nachdem Victoria Hundrieser mit ihren beiden Dreiern in diesem Spiel zum 50:44 gekontert hatte (34.), waren die Gäste noch nicht geschlagen. Sie waren eine Minute später wieder dran am BBC (50:49).

    Schlussformation entscheidet Spiel

    "Das hat mich nicht beunruhigt. Ich hatte meine Formation für die Schlussphase nach dem Spielverlauf schon im Kopf", begründete der wie gewohnt bedacht agierende Linzer Trainer, warum er stets an den Sieg für seine Mannschaft geglaubt hatte. Lara Freymann, die in der physisch hart geführten, aber keineswegs unfairen Partie früh mit vier Fouls vorbelastet war, stand nun neben Uta Marx, Julia Simonis, Victoria Hundrieser und Krupa auf dem Feld. "Lara hat von der Freiwurflinie 100 Prozent ihrer Würfe getroffen", lobte Modrack. Von Wiedemann, die in der zweiten Spielhälfte nur sechs Punkte machte, war nichts mehr zu sehen. Über 58:49 (36.) zog Linz auf 67:51 (39.) davon und siegte deutlich.

    "Dass es für uns so gut laufen würde, wusste ich natürlich nicht. Aber ich wusste schon nach den ersten drei Spielen, die wir alle verloren haben, dass wir von den letzten drei, vier Plätzen in der Tabelle wegkommen würden", zog Modrack zufrieden seine Bilanz zum Hinrundenabschluss.

    Christoph Hansen

    Basketball (ABCKFHR)
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