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    Erpel/UnkelBadminton: Brigitte Prax gewinnt bei den "World Masters Games" in Turin zwei Mal Silber

    Alle vier Jahre werden für Sportler im Alter von 35 bis über 80 Jahren die "World Masters Games" ausgerichtet. Nachdem die bisherigen mit einer Ausnahme (1989 in Dänemark) alle in Übersee ausgerichtet worden waren, war in diesem Jahr nach langer Zeit wieder eine europäische Olympiastadt, Turin in Italien mit vielen großen Hallen und Sportplätzen, der Austragungsort. Von den sage und schreibe 19 000 Sportler aus 30 Sportarten kamen dennoch die meisten aus Neuseeland, Australien, den USA und Kanada, es folgten Russland und Japan.

    Brigitte und Dieter Prax.
    Brigitte und Dieter Prax.
    Foto: SV Unkel

    Etwa 400 Badmintonspieler traten in drei Leistungsklassen ihre Wettkämpfe an, so auch mit Dieter und Brigitte Prax vom SV Unkel neben neun weiteren Deutschen. Das Ehepaar aus Erpel maß sich in der höchsten Leistungsklasse "Open" vorwiegend mit Sportlern aus den USA und Neuseeland. 1989 war der "Badminton-Chef" des SV Unkel mit einer Silbermedaille im Mixed aus Dänemark zurückgekommen, während seine Frau Brigitte damals noch zu jung für eine Teilnahme war (es ging damals erst mit 40 Jahren los). Seitdem hatten beide aus beruflichen Gründen nicht mehr teilnehmen können.

    Ganz Turin stöhnte unter der Hitze, besonders die Badmintonspieler, die in der Acht-Feld-Halle bei mehr als 33 Grad ihre Wettkämpfe absolvieren mussten. Dieter Prax musste - gesundheitlich zuvor bereits angeschlagen - nach einem einstündigen Mixed (Klasse O 60) an der Seite seiner Frau gegen ein amerikanisches Team, das knapp verloren wurde, auf turnierärztlichen Rat hin auf weitere Einsätze verzichten.

    Weil ihr eine Doppelpartnerin fehlte, trat die 64-Jährige auch im Mixed (O 55) an, mit dem Hessen Hardy Nieth, mit dem sie das erste Match gegen eine kanadisch-japanische Konkurrenz erfolgreich gestaltete und dadurch bereits die Silbermedaille sicher hatte. Im Endspiel ging es um Gold, doch gegen ihre neuseeländischen Gegner gewannen sie nur den ersten Satz.

    Im Einzel war Brigitte Prax nach siebenstündigem Aufenthalt und zwei einstündigen Mixedspielen am ersten Turniertag in dem "Brutkasten" geistig und körperlich nicht mehr in der Lage, um gegen die chinesischstämmige US-Amerikanerin Rose Lei etwas ausrichten zu können. 

    Wenig Hoffnung hatte sie zwei Tage später hinsichtlich ihres zweiten Einzels gegen eine weitere Asiatin aus den USA, die ihr bereits beim Aufwärmen durch vertikale Spagats an der Wand als Dehnübung Angst einflößte. Die war aber unberechtigt, denn gegen die übermotivierte und sehr bewegliche Gegnerin Lianying Cai erwies sich Brigitte Prax als taktisch und technisch überlegen. Sehr zur Freude ihrer deutschen Sportfreunde siegte sie in drei kampfbetonten Sätzen und holte sich verdient ihre zweite Silbermedaille.

    Ein großes Lob verdiente sich die Turnierleitung, die locker und souverän acht Turniertage in der von der Sonne aufgeheizten Halle über die Bühne brachte. red

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