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    MayenFußball: Mayen verdient sich den ersten Dreier

    Der Fußball-Rheinlandligist TuS Mayen kann doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen in Folge und erst einem Punkt auf dem Konto setzte die Mannschaft um das Trainerduo Gilbert Gorges/Ali Maddi am fünften Spieltag bei der SG Lüxem/Wittlich mit einem hochverdienten 5:2 (3:1)-Erfolg ein erstes Ausrufezeichen und stoppte die Serie ohne Siege.

    Fast immer in die richtige Richtung ging es für den TuS Mayen (links mit Joshua Marx) in Wittlich beim 5:2 gegen den Aufsteiger.  Foto: Alfons Benz
    Fast immer in die richtige Richtung ging es für den TuS Mayen (links mit Joshua Marx) in Wittlich beim 5:2 gegen den Aufsteiger.
    Foto: Alfons Benz

    Einen großen Anteil daran hatte Angreifer Tobias Jakobs, der nach einer Reizung der Patellasehne erstmals von Beginn an spielte. "Tobias mit seiner Offensivstärke hat der Mannschaft in den ersten Spielen sehr gefehlt. Selbst wenn er noch nicht richtig fit ist, hat er auf der linken Seite Riesenqualitäten", sagte Gorges über den TuS-Stürmer.

    Zunächst aber stand die rechte Seite im Mittelpunkt. Es waren erst 66 Sekunden gespielt, als Lüxems Alexander Klein eine scharfe Hereingabe von Joshua Marx unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor schob (2.).

    Es war also ein Auftakt nach Maß für den ehemaligen Oberligisten aus Mayen. Und der legte in Person von Jakobs nach. Mit einem energiegeladenen Sololauf, bei dem er mehrere Gegner wie Slalomstangen stehen ließ, war er von Heimtorwart Mike Neuman nur noch mit einem Foul im Strafraum zu bremsen. Den Ball legte er sich dann selbst auf dem Elfmeterpunkt zurecht, scheiterte mit seinem unplatzierten Schuss jedoch am Keeper, hatte dann aber das Glück des Tüchtigen, als er den Abpraller zum 2:0 verwandelte (12.).

    Vom Gastgeber war bis dahin nicht viel zu sehen. Anders sah es bei den Gästen aus - und wieder war es Jakobs. Unwiderstehlich tankte er sich über links durch, passte zentimetergenau auf Mittelstürmer Hervé Loulouga - und es stand 3:0 (33.). Lüxem steckte aber nicht auf und markierte nach einer Mayener Abwehrschwäche durch Nicolas Hubo das 1:3 (38.). Nach der Pause schonte das TuS-Trainergespann Jakobs und schickte dafür Dominik Hartmann aufs Feld. Es war noch keine Minute gespielt, als Johannes Grober einen Freistoß auf Hartmann zirkelte, der mit seiner ersten Ballberührung die Kugel mit dem Kopf zum 4:1 ins Netz beförderte (46.). "Vergangene Saison sind wir immer hellwach aus der Kabine gekommen, frühe Tore waren eine unserer Stärken. In dieser Saison war es genau umgekehrt, und wir haben die Tore kassiert. Wenn wir das erfolgreich umgestellt haben, dann sind wir auf dem richtigen Weg", hatte Gorges einen weiteren Lichtblick gesehen.

    Allerdings sahen die Zuschauer danach lange ein hektisches und zerfahrenes Spiel, wobei auf beiden Seiten einmal das Aluminium herhalten musste. Zuerst traf Hubo nur den Außenpfosten (66.), dann drosch Marx den Ball an den Innenpfosten (71.). Dann bestrafte Lüxem mit einem Hammer von Yannic Nau unter die Querlatte einen erneuten Abwehrfehler der TuS-Defensive mit dem Tor zum 2:4 (84.). Diese Schwachstelle hatte Gorges erkannt: "Wir mussten nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Jörg Jenke, Michael Daub und Carsten Fieth hinten umstellen. Johannes Grober hat dabei erstmals in der Innenverteidigung gespielt und das nicht schlecht gemacht. Dennoch kam es zu Kleinigkeiten, an denen wir aber arbeiten werden." Auf der Gegenseite nutzte Wahid Smailpour einen Abwehrschnitzer des Gegners zu einem Pass auf Loulouga, der damit den 5:2-Endstand herstellte (88.). Heimtrainer Frank Meeth war nach dem Schlusspfiff bedient: "Was wir heute gebracht haben, war nicht Rheinlandliga-tauglich. Mayen hat unsere Schläfrigkeit in der Defensive gnadenlos ausgenutzt. Sie waren uns in allen Belangen überlegen."

    TuS Mayen: Motazed, Stulla, Grober, Berresheim, Smailpur, Hallfell (72. Unterbörsch), Lanser, Wingerath, Marx (77. Distelrath), Loulouga, Jakobs (46. Hartmann).

    Von unserem Mitarbeiter

    Alfons Benz

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