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    Handball: Reckenthäler, Bjarnason und Vogt blicken optimistisch in Saison

    Vallendar/Mülheim/Moselweiß - Die harte Vorbereitung ist Vergangenheit, am Wochenende starten die Handball-Oberligisten TV Moselweiß, HV Vallendar und TV Mülheim in die neue Spielzeit. Vallendar und Moselweiß beginnen die Saison am Samstag vor eigenem Publikum, Mülheim reist am Sonntag nach Wörth.

    HV Vallendar -

    VTV Mundenheim Sa., 18 Uhr

    Für die Handballer des HV Vallendar geht es voller Veränderungen in die neue Spielzeit. In der Vorbereitung stand dem Trainer Wolfgang Reckenthäler ein Kader von 19 Mann zur Verfügung - darunter auch Neulinge wie Lukas Gerdon und Philipp Woods. Letztlich wird Reckenthäler das Aufgebot auf 14 Spieler kürzen und die Überhänge in der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga auflaufen lassen.

    "Ich weiß, dass wir gut gearbeitet haben. Aber so eine Umstellung mit vielen jungen Spielern bedarf auch seine Zeit", drängt der HVV-Coach die Fans, die Erwartungen vorerst nicht zu hoch zu stecken. War der 27:20-Pokalsieg gegen den Rheinlandligisten TV Bad Ems noch eine Pflichtaufgabe, hat er tags darauf bei einem Testspiel gegen den Pulheimer SC (Oberliga HV Mittelrhein) deutlich aufgezeigt bekommen, dass seine Mannschaft noch nicht dort ist, wo sie hin will. Gerade in der Abwehr gibt es noch einige Baustellen, die es abzuarbeiten gilt. So hat das Team noch einige Abstimmungsprobleme, außerdem funktioniert die 5-1-Deckung, mit der Reckenthäler zusätzlich zum etwas offensiveren 3-2-1-System an den Start gehen wollte, noch nicht so gut wie erhofft. Ihm fehlen dafür schlichtweg die großen Abwehrrecken, die Bälle aus der zweiten Reihe blocken.

    Wie gut sein neu formiertes Team am Samstag wirklich ist, bleibt für Reckenthäler somit eine kleine Überraschung. "Gerade das Spiel gegen Pulheim hat uns gezeigt, dass es die jungen Leute allein schwer haben werden, wenn die Etablierten einen schlechten Tag erwischen. Ich bin deshalb für das Wochenende ein wenig im Zwiespalt", gibt Reckenthäler zu. Die Vallendarer sind am Samstag Gastgeber für den VTV Mundenheim, den der HVV in der vergangenen Saison drei von vier möglichen Punkten abnehmen konnte. Ob diese positive Bilanz so beibehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Denn was die Spieler vom Mallendarer Berg mit dem Vorjahresfünften erwartet, ist für den Coach schwer einzuschätzen. Reckenthäler: "Mundenheim hat sich mit Informationen zurückgehalten. Auch wenn ihr Top-Torjäger Sebastian Winkelmann weggegangen ist, spielt Mundenheim immer noch in einer starken Besetzung." Doch natürlich weiß der HVV-Übungsleiter: Damit das Saisonziel, eine Platzierung unter den ersten sechs, nicht zu früh aus den Augen verloren wird, dann "wäre es gut, mit einem Erfolg zu starten, denn die nächsten Aufgaben haben es alle in sich".

    TV Moselweiß -

    TSG Haßloch Sa., 19.30 Uhr

    Der TV Moselweiß ist nach einem Jahr Abstinenz wieder zurück in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Und er startet gleich mit einem echten Kracher. Zu Gast in der Moselweißer Beatushalle ist die TSG Haßloch. Nach Jahren in der Regionalliga musste Haßloch im Zuge der Ligareform vor zwei Jahren den Gang in die Oberliga antreten. Von der Drittliga-Qualität ist der TSG aber nichts abzusprechen. In den vergangenen beiden Jahren scheiterte Haßloch nur knapp am Wiederaufstieg - hat diesen aber für die kommende Saison wieder fest im Visier. "Das ist gleich zum Saisonbeginn ein ordentlicher Prüfstein für uns. Haßloch ist von der Bank und vom Spielerischen her definitiv besser als wir", sagt der Moselweißer Coach Joachim Vogt. Es gehört schon viel Glück dazu, wenn er mit seinen Mannen dem Aufstiegskandidaten mindestens einen Punkt streitig machen will. Viel spricht für Haßloch, aber drei Kleinigkeiten kann Vogt zugunsten seines Teams auslegen: "Vielleicht unterschätzen die uns ein wenig. Außerdem gelten wir als heimstark. Und bei uns gilt Harzverbot."

    Wie auch immer das Spiel ausgeht, Vogt steuert mit seinem Team ein festes Ziel an. Und das heißt der zehnte Platz. Nur so kann der Klassenverbleib definitiv gesichert werden. Vogt: "Platz elf oder zwölf wäre zu scharf auf Kante genäht. Da müsste man sich dann auf die Mannschaften in der 3. Liga verlassen." Vogt weiß, dass der Klassenverbleib ein hartes Stück Arbeit wird. Noch härter als nach dem ersten Aufstieg. Im ersten Oberliga-Jahr verlor Moselweiß alle drei Spiele zum Saisonbeginn, schaffte es dann aber immerhin noch auf den zehnten Platz. "Wir können uns nicht weit aus dem Fenster lehnen, deshalb kann das Ziel nur Klassenverbleib lauten. Wenn die Jungs alle weiter so mitziehen, bin ich zuversichtlich, dass uns das auch gelingt", sagt Übungsleiter Vogt.

    Einen kleinen Dämpfer gab es aber schon am vergangenen Wochenende mit der Pokalniederlage beim Rheinlandligisten TS Bendorf (29:32). Doch diese haut Vogt keineswegs um. "Wenn wir einen Punkt gegen Haßloch holen, dann ist mir diese Niederlage völlig egal. Klar verliert keiner gern ein Spiel, aber durch das Pokal-Aus haben wir auch zwei freie Wochenenden. Bei so einer langen Saison kann das von Vorteil sein."

    TV Wörth -

    TV 05 Mülheim So., 18 Uhr

    Für die Handballer des TV Mülheim ist der Gegner zum Saisonauftakt mit einer Black Box zu vergleichen. Mülheims Trainer Hilmar Bjarnason hat so gut wie keine Informationen über den Liganeuling TV Wörth. Aber auf eines stellt er sich ganz sicher ein: die Euphorie eines Aufsteigers. Bjarnason kennt dies aus eigenen Erfahrungen im ersten Oberliga-Jahr seiner Mannschaft. "Als Aufsteiger nimmst du ganz klar die Welle der Begeisterung aus dem Vorjahr mit. Wenn du dort als erstes Team in der neuen Saison spielst, kannst du ganz schön unter die Räder kommen. Wenn wir aber selbst unsere Hausaufgaben erledigen, dann bin ich recht zuversichtlich, dass wir dort erfolgreich bestehen werden", meint der TV-Coach. Er will sich mit seinem Team auf die eigenen Stärken konzentrieren. Und diese konnte Mülheim in der Vorbereitungsphase mehrfach unter Beweis stellen. Denn ausnahmslos alle Testspiele - inklusive dem Pokalduell mit dem HSC Schweich (32:28) - gestaltete der TV siegreich. Die Kadersituation stimmt Bjarnason zusätzlich positiv. "Gegenüber dem Vorjahr bin ich wesentlich optimistischer", gibt er zu. So kann er am Sonntagabend vermutlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen - auch auf seine wieder genesenen Langzeitverletzten Prostür Bjarkason und Timo Hommen.

    Eine ähnlich komfortable Situation hatte Bjarnason in der letzten Spielzeit nur allzu selten. Auch und gerade deswegen hofft der Trainer auf eine bessere Platzierung als im Vorjahr. Bjarnason: "Es wäre schön, wenn wir einmal eine Saison spielen könnten, in der wir nicht noch im März Angst haben müssen, absteigen zu können." Im besten Fall wäre Mülheim noch vor Weihnachten in ruhigem Fahrwasser und auf einer Platzierung, die bereits frühzeitig Planungssicherheit gibt. Da ist ein Sieg gegen den Aufsteiger aus der Pfalzliga fast schon Pflicht. Mit ihrem ersten Saisonauftritt beim TV Wörth legen die Mülheimer mit 230 Kilometer Anfahrtsweg auch gleich die weiteste Auswärtsstrecke hinter sich.

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Eifler

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