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    KoblenzFußball-Rheinlandliga: TuS-Reserve verliert 0:1 und kassiert zwei Rote Karten

    In der 89. Minute ist die Entscheidung auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz gefallen: In der Partie zwischen dem Spitzenteam der Fußball-Rheinlandliga, der TuS Koblenz II, und dem abstiegsbedrohten TuS Mayen zeigte Schiedsrichter Dirk Huster kurz vor dem Abpfiff auf den Elfmeterpunkt. 0:0 stand es zu diesem Zeitpunkt, als der Koblenzer Giuliano Masala ungestüm gegen den Mayener Nicolas Ring eingestiegen war. Der Mayener Stürmer Herve Loulouga lief an und machte das 1:0 für die Eifeler, die damit ihren vierten Sieg in Folge feierten und drauf und dran sind, den Klassenverbleib doch noch zu sichern.

    Einen packenden Kampf lieferten sich die Fußball-Rheinlandligisten TuS Koblenz II und TuS Mayen - hier mit Mayens Tom Stulla (links) und Kristijan Grzobic im Duell. Die Eifeler gewannen die Partie auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz durch ein Elfmetertor in der 89. Minute mit 1:0. Foto: Wolfgang Heil
    Einen packenden Kampf lieferten sich die Fußball-Rheinlandligisten TuS Koblenz II und TuS Mayen - hier mit Mayens Tom Stulla (links) und Kristijan Grzobic im Duell. Die Eifeler gewannen die Partie auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz durch ein Elfmetertor in der 89. Minute mit 1:0.
    Foto: Wolfgang Heil

    Derweil ist die Stimmung bei der Koblenzer Regionalligareserve vorerst im Keller. Nach toller Erfolgsserie im Anschluss an die Winterpause und dem zwischenzeitlichen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz war das 0:1 gegen Mayen die zweite Niederlage in Folge, zudem kassierte die Mannschaft von Trainer Dirk Laux noch zwei Rote Karten. Nach dem Mayener Siegtreffer sah der Koblenzer Marcel Löhr die Rote Karte wegen Meckerns. Vorher hatte schon Aleksandar Naric Rot gesehen, nachdem der Schiedsrichter ein Foul von Naric an Loulouga als Notbremse bewertet hatte. Mit den beiden Roten Karten war TuS-Übungsleiter Laux ("Das trifft uns angesichts der angespannten Personalsituation natürlich besonders, zudem fehlt uns auch noch der Youngster Marcus Fritsch, der über die Osterferien nicht zur Verfügung steht") nicht einverstanden, beim Elfmeter gestand er allerdings ein: "Den kann man geben."

    Schon vor der dramatischen Schlussphase hatten die Zuschauer ein gutes Rheinlandligaspiel gesehen. Es gab Chancen hüben wie drüben, und wenn die Partie am Ende mit einem 4:4 geendet hätte, wäre es sicher ein gerechter Ausgang gewesen. Das Einzige, was bei beiden Mannschaften nicht stimmte, war die Abgeklärtheit vor dem Tor. Allerdings erwischten der Koblenzer Torhüter Igor Luketic und der Mayener Torhüter Kevin Michel einen Sahnetag und zeigten ausgezeichnete Leistungen.

    Als sich gegen Ende der Partie schon ein torloses Remis abzuzeichnen schien, erfolgte der Platzverweis für Naric in der 73. Minute. Die Gäste versuchten nun, in Überzahl die Partie für sich zu entscheiden. Trainer Laux reagierte sofort und holte den erst zehn Minuten vorher eingewechselten Delil Arbursu wieder vom Feld und brachte mit Martin Weber einen defensiven Akteur, um in Unterzahl wenigstens den einen Zähler zu retten. Die Rechnung ging nur bis zur 89. Minute auf.

    Nach der Partie besonders glücklich war ein ehemaliger Koblenzer, der mit Mayen an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist: Eike Mund. "Es ist für mich schon etwas Besonderes, hier zu spielen, wo ich so lange Jahre tätig war. Aber das Entscheidende heute war, dass wir jetzt zwölf Punkte in Folge geholt haben und auf dem besten Weg zum Klassenerhalt sind", bilanzierte der Abwehrspieler. Sichtlich zufrieden war natürlich auch Mayens Trainer Ali Maddi: "Fußball ist auch Kopfsache. Markus Mannebach hat die Mannschaft in einem fitten Zustand übergeben, und ich habe in vielen Einzelgesprächen die Blockade gelöst. Dass die Jungs Fußball spielen können, haben wir gewusst."

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