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    Idar-ObersteinKlaus-Dieter Kapallas Flachschuss war zu gut für Toni Schumacher

    "Hallo, hier ist Klaus-Dieter Kapalla!" Wieder einmal hatte das Telefon in der Sportredaktion geklingelt. Am anderen Ende der Leitung war einer der besten Fußballer, die es im Kreis Birkenfeld gegeben hat. Doch was wollte er?

    Die Anzeigetafel im Müngersdorfer Stadion beweist es: Klaus-Dieter Kapalla hat Toni Schumacher bezwungen.
    Die Anzeigetafel im Müngersdorfer Stadion beweist es: Klaus-Dieter Kapalla hat Toni Schumacher bezwungen.
    Foto: xxxxx

    "Ich möchte mich ja nicht in den Vordergrund drängen", meinte er, aber mir ist auch schon einmal ein Treffer gegen einen Nationaltorwart gelungen?" "Ah, daher weht der Wind", dachte der Sportredakteur und wollte wissen, welcher Nationalkeeper das denn gewesen sei. "Toni Schumacher", entgegnete Kapalla, und es klang, als sei es die allernormalste Sache der Welt dem "Tünn", dem besten Torwart der Weltmeisterschaft 1986, eine Kugel zu versenken. "Wann das denn gewesen sei?" Kapalla lachte und sagte: "1977 in der ersten Runde des DFB-Pokals." Und noch einmal beteuerte er: "Ich möchte mich wirklich nicht aufspielen, aber bei solchen Dingen werde ich irgendwie immer vergessen." Nur selten denke jemand daran, dass er zehn Spielzeiten in der dritten Liga unterwegs gewesen sei - für den ASV Idar-Oberstein, Eintracht Bad Kreuznach, den VfR Baumholder und den SC Birkenfeld. Das stimme leider, gab der Sportredakteur zu, um dann festzustellen, dass das Tor kurz vor jener Zeit gelungen sei, als die Karriere Schumachers so richtig Fahrt aufgenommen habe. Das stimme zwar, meinte Kapalla, aber Schumacher sei am Ende besagter Saison immerhin der Torhüter des Deutschen Meisters und Pokalsiegers gewesen. Das klinge wie eine Entschuldigung, meinte der Sportredakteur, aber das sei überhaupt nicht nötig. Außerdem sei es das einzige Gegentor gewesen, dass Schumacher in dieser Pokalsaison hinnehmen musste, bestätigte Kapalla. "Köln hat die Trophäe mit 26:1 Treffern geholt."

    Mit einem Flachschuss aus 17 Metern habe er den Toni, der eigentlich Harald mit Vornamen heißt, bezwungen. In seinem ersten Spiel für Eintracht Bad Kreuznach, sprudelte es aus Kapalla. Die Eintracht sei damals gerade aus der zweiten Bundesliga abgestiegen und habe in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde beim großen 1. FC Köln antreten müssen. "Damals wurde das Heimrecht noch nicht getauscht, wenn ein Amateurverein einem Profiklub zugelost wurde, und deshalb mussten wir im legendären Müngersdorfer Stadion ran", erklärte Kapalla. Das sei sicher ein großes Erlebnis gewesen, staunte der Sportredakteur.

    "Na klar. Ich bin schließlich FC-Fan und damals standen Leute wie Overath, Dieter Müller, Flohe, Cullmann oder Konopka im Kader", bestätigte Kapalla. Cool sei das gewesen und der Rasen im Müngersdorfer Stadion am Anfang der Saison wie ein Teppich. Genutzt habe der Treffer der Eintracht allerdings nichts - es sei der Ehrentreffer beim 1:3 gewesen. Ob er sich auch an die Kölner Torschützen erinnern könne, wollte der Sportredakteur wissen. "Klar", meinte Kapalla und leierte: "Roger van Gool, Roger van Gool und Heinz Flohe."

    Der Sportredakteur dankte, legte auf und machte sich daran, nach Christian Schwinns und Norman Kleins die nächste Geschichte von einem Kreis-Birkenfeld-Bezwinger eines deutschen Nationaltorwartes zu schreiben.

    Sascha Nicolay

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