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    Kreis BirkenfeldFußball: Bollenbacher SV empfängt VfL Weierbach

    Es ist ein brisantes Derby und es ist das Spitzenspiel. Das Interesse in der Fußball-A-Klasse konzentriert sich am Sonntag, 15 Uhr, auf den Rasenplatz in Kirchenbollenbach. Dort empfängt der Bollenbacher SV den VfL Weierbach. Die beiden einzigen Mannschaften, die bislang alle Punkte mitgenommen haben, treffen aufeinander.

    Der SV Niederwörresbach (in blau) könnte vom Ausgang des Spitzenspiels zwischen dem Bollenbacher SV und dem VfL Weierbach am Sonntag profitieren, wenn er sein Derby bei der Spvgg Wildenburg gewinnt.  Foto: Manfred Greber
    Der SV Niederwörresbach (in blau) könnte vom Ausgang des Spitzenspiels zwischen dem Bollenbacher SV und dem VfL Weierbach am Sonntag profitieren, wenn er sein Derby bei der Spvgg Wildenburg gewinnt.
    Foto: Manfred Greber

    "Spiele gegen Weierbach sind immer etwas Besonderes", sagt Florian Herzog. Der Kotrainer und Torjäger des BSV ist selbst in Weierbach geboren. "Ich kenne dort viele Leute", sagt Herzog. "Es werden auch viele Zuschauer kommen." Rechtzeitig zu diesem Knaller ist die Sperre des Goalgetters abgelaufen. Zehn Tore hat Herzog in den ersten drei Partien erzielt. Dann musste er zweimal zuschauen. Das Hauptaugenmerk des BSV wird aber zunächst auf der Abwehr liegen. "Wir werden mit Sicherheit nicht ins offene Messer laufen", sagt der Kotrainer. "Wir haben in den vergangenen Spielen gegen Weierbach auf die Defensive gesetzt und haben Nadelstiche gesetzt. Damit sind wir gut gefahren."

    Allerdings müssen die Gastgeber ihre Hintermannschaft umstellen. Der rechte Außenverteidiger Niklas Wögerbauer ist in Italien. Zudem droht der Ausfall der beiden Mittelleute in der Viererkette, Julian Kornetzky ("Herzog: "Für mich der beste Innenverteidiger der Liga") und Stefan Schmidt.

    In Mathias Düwel hat der VfL seinen überragenden Torjäger verloren. Herzog sieht darin aber keinen Nachteil. "Vom Namen her haben die Weierbacher an Qualität verloren", sagt der Kotrainer. "Dafür hat die Mannschaft an Kompaktheit gewonnen. Sie ist nicht mehr so leicht auszurechnen."

    Das sieht Willi Kossligk genauso. "Wir sind breiter aufgestellt", sagt der VfL-Trainer. "Wir sind nicht mehr abhängig von einem Spieler. Jeder hat die Gewissheit, dass er vorne Verantwortung übernehmen kann." Für ihn ist dieses Derby eine Premiere. "Wir werden versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken", sagt Kossligk. "Sicherlich werden wir uns nicht hinten reinstellen. Wir werden kontrolliert nach vorne spielen, denn da liegt unsere Qualität."

    Der Weierbacher Trainer hat beim Gegner allerdings die gleiche Stärke ausgemacht. "Der BSV ist mit Herzog unheimlich gefährlich", sagt Kossligk. "Es ist aber nicht nur Herzog. Die ganze Mannschaft ist gut." Bei so viel Offensivpower auf beiden Seiten ist für den VfL-Coach entscheidend, welche Mannschaft zuerst die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff findet. Wem das gelingt, kann das Spiel kontrollieren. "Wenige Fehler werden das Spiel entscheiden", prognostiziert Kossligk. "Wer den ersten macht und in Rückstand gerät, wird es schwer haben, ins Spiel zurückzukommen." Am sechsten Spieltag wird zwar noch nicht die Meisterschaft entschieden. Doch wer dieses Topspiels gewinnt, hat zunächst alle Trümpfe in der Hand. "Der Sieger wird einen Motivationsschub mitnehmen", sagt Kossligk. Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten Sascha Nicolay und Herzog hat er für die Spitzenbegegnung alle Mann an Bord.

    Ein weiteres Derby steigt in Schauren, wo die Spvgg Wildenburg den SV Niederwörresbach empfängt. Der Bezirksliga-Absteiger ist beim Schlusslicht klar favorisiert. Mit einem Sieg würden die Niederwörresbacher auch den Anschluss zur Spitzengruppe wahren. Doch Nachbarschaftsduelle setzen zusätzliche Kräfte frei, deshalb werden die Wildenburger versuchen, wieder einmal etwas Zählbares auf ihr Konto zu bekommen.

    Aufschließen zum Verlierer des Spitzenspiels können die Spvgg Nahbollenbach und der TuS Kirschweiler. Die Nahbollenbacher haben die SG Niederhambach/Schwollen zu Gast, die sich mit vier Punkten vorerst nach unten orientieren muss. Der TuS bekommt es im Heimspiel mit der SG Hoppstädten/Weiersbach II zu tun. Da beide Kontrahenten nur drei Punkte trennen, ist mit einem engen Spiel zu rechnen. Die SG Bergen/Berschweiler hofft, vor heimischem Publikum gegen die SG Rötsweiler-Nockenthal/Mackenrodt den ersten Sieg einzufahren. Der SV Buhlenberg empfängt den TuS Mörschied II und die SG Unnertal den FC Bärenbach. Bereits am heutigen Samstag, 16 Uhr, ist die TSG Idar-Oberstein bei der Spvgg Fischbach zu Gast. ga

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