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    CochemFußball: Tim Köhler überragt beim Zeller 5:0

    Einzelaktionen und ein überragender Tim Köhler waren es, die der SG Zell/Bullay/Alf in der Fußball-Bezirksliga West mit dem 5:0 (1:0)-Erfolg gegen den Aufsteiger SG Wiesbaum im zweiten Spiel auf dem engen Bullayer Rasen den ersten Heimerfolg bescherten und das Punktekonto auf jetzt sechs Zähler hochschraubten.

    Musste zuletzt Kritik einstecken und wandelte das in eine herausragende Leistung um: Zells Tim Köhler (vorne) war beim 5:0 gegen Aufsteiger Wiesbaum auf dem Bullayer Rasen nie zu stoppen.  Foto: Alfons Benz
    Musste zuletzt Kritik einstecken und wandelte das in eine herausragende Leistung um: Zells Tim Köhler (vorne) war beim 5:0 gegen Aufsteiger Wiesbaum auf dem Bullayer Rasen nie zu stoppen.
    Foto: Alfons Benz

    Die erste nennenswerte Aktion lag aber auf Seiten der Gäste, als Christian Schneider den Ball aus der eigenen Hälfte auf das Heimtor schlug und damit Keeper Dominik Konrath das einzige Mal in den 90 Minuten herausforderte (7.). Ab da machte nur noch die Heim-SG das Spiel. Gute Chancen wurden aber durch Nils Kiesewetter (8.) und Tobias Lauterborn (10.) vergeben. Ein Eigentor von Thomas Becker, der eine Hereingabe von Lauterborn unglücklich ins lange Eck bugsierte, musste dann herhalten, um die überlegenen Gastgeber mit 1:0 in Führung zu bringen (14.).

    Und Zell blieb am Drücker, aber ohne einen weiteren Treffer. Entweder stand ein Gästespieler im Weg, wie bei einem Kopfball von Marc Mees, den Jan Kürsten noch auf der Linie klärte, oder Zell fehlte im ständigen Vorwärtsgang einfach der direkte Weg zum Tor und der finale Pass in die Spitze. Als nach der Pause Rechtsverteidiger Randy Paauwee, der bis dahin auffallend stark gespielt hatte, mit einer Knieverletzung raus musste (55.), kam irgendwie ein Bruch ins Spiel der Elf von Trainer August Schlotter. "Nach dieser Situation haben wir zehn Minuten lang total den Faden verloren und ganz schlecht gespielt", so Schlotter. Aber er hatte ja Tim Köhler auf dem Platz. Energiegeladen schnappte sich der wieselflinke Angreifer den Ball und drosch ihn mit einem Gewaltschuss zum 2:0 unter die Latte (69.). Schlotters Miene nahm ab da wieder freundlichere Züge an. "Mit der ersten Hälfte war ich schon ganz zufrieden, obwohl da die Tore fehlten. Aber die letzten 20 Minuten haben mich mit unserem gutem Fußball für die schlechte Phase nach dem Pausengang wieder entschädigt."

    Vor allem waren es die Aktionen ab der 80. Minute, die zeigten, was die Schlotter-Elf drauf hat. Zuerst traf Kiesewetter nur den Pfosten (80.) und Tim Köhler scheiterte aus kurzer Distanz am glänzend parierenden Gästetorwart Christian Leuschen (84.). Dann ging es Schlag auf Schlag. Der an diesem Tag ansonsten unauffällig agierende David Peifer nutzte eine gegnerische Unachtsamkeit aus und bestrafte die Gäste mit seinem Tor zum 3:0 (85.). Nach einem erneut tollen Einsatz von Tim Köhler markierte Stefan Caspari das 4:0 (88.) und Martin Muders "stolperte" ein Zuspiel von Caspari zum hochverdienten 5:0-Endstand über die Linie (90.).

    Gästetrainer Antonio Maci, ehemaliger Oberliga-Stürmer des TuS Mayen und Rheinlandliga-Akteur der SG Ellscheid, erkannte die Niederlage neidlos an, auch wenn sie aus seiner Sicht vielleicht zu hoch ausgefallen war: "Was will ich da sagen? Selbst in unserer Druckphase nach der Halbzeit hatten wir doch keine wirkliche Chance."

    Schlotter wusste ganz genau, wer an diesem Sieg einen sehr großen Anteil hatte: Tim Köhler. "So will ich den Tim sehen, weil er dann ganz wertvoll für die Mannschaft ist. Vom fußballerischen her ist er in dieser Liga sowieso das Salz in der Suppe. Das einzige, was er lernen muss ist, mit den Situationen richtig umzugehen, wenn er sie wieder mal auf die Socken kriegt. Hier fehlt ihm noch die Cleverness, das so zu händeln, dass nicht er wegen Protestierens vom Platz muss, sondern der Gegenspieler die Rote Karte sieht."

    Von unserem Mitarbeiter

    Alfons Benz

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