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    SimmernFußball: Vordereifel kann Sohrens Titelträume zerstören

    Alle sieben Spiele des neunten Spieltags der Fußball-Kreisliga A Hunsrück/Mosel finden am Sonntagnachmittag statt. Erst um 16 Uhr wird die Partie der SG Biebernheim gegen die SG Soonwald in Urbar angepfiffen. In Emmelshausen steigt das Derby der Reserve-Teams gegen Karbach II. Die SG Sohren steht bei Spitzenreiter Vordereifel unter Zugzwang und darf sich keine Niederlage erlauben.

    Dieses Tor leitete die Niederlage des SV Binningen im Top-Spiel der Kreisliga A am vergangenen vor 330 Zuschauern gegen Spitzenreiter Vordereifel ein. SVB-Keeper Mike Lauxen, ansonsten fehlerfrei, ließ einen Schuss abklatschen, den Matthias Tutas über die Linie drückte. Am Sonntag steht für die Eifeler in Laubach der nächste Hit an, die SG Sohren kommt. Binningen muss zum Schlusslicht und Mitaufsteiger nach Laudert. Foto:  Alfons Benz
    Dieses Tor leitete die Niederlage des SV Binningen im Top-Spiel der Kreisliga A am vergangenen vor 330 Zuschauern gegen Spitzenreiter Vordereifel ein. SVB-Keeper Mike Lauxen, ansonsten fehlerfrei, ließ einen Schuss abklatschen, den Matthias Tutas über die Linie drückte. Am Sonntag steht für die Eifeler in Laubach der nächste Hit an, die SG Sohren kommt. Binningen muss zum Schlusslicht und Mitaufsteiger nach Laudert.
    Foto: Alfons Benz

    TSV Emmelshausen II - FC Karbach II. Für beide Reserve-Teams läuft es in dieser Saison noch nicht rund. Die Gäste stehen etwas besser da und zogen unter der Woche ins Kreispokal-Viertelfinale ein. Fabian Nass traf beim 2:1-Sieg in Ellenz-Poltersdorf doppelt. Auf das Derby freut sich der Ex-TSV’ler und jetzige Karbacher Spielertrainer Reyad David: "Beide Mannschaften werden heiß sein, wir warten schon auf Sonntag. Das Spiel hat nichts mit der Tabelle zu tun. Jeder wird mehr als 100 Prozent bringen." Bei den Gästen fehlen Pascal Rother und Maikel David. Die Mannschaft von TSV-Spielertrainer Dennis Flosdorff rutschte nach der Niederlage in Sohren auf einen Abstiegsplatz ab. Insbesondere personell sah es zuletzt nicht gut aus bei der Emmelshausener Reserve. Flosdorff musste immer wieder auf einige A-Junioren zurückgreifen. Vor allem defensiv präsentierte sich der TSV wackelig und kassierte mit 23 Gegentoren die meisten in der A-Klasse.

    SG Vordereifel - SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren. Spitzenreiter Vordereifel empfängt den Meisterschaftskandidaten aus Sohren. Die beiden Mannschaften trennen bereits acht Punkte. Eine Niederlage können sich die Gäste daher auf keinen Fall erlauben. "Das hat oberste Priorität bei uns. Um wieder oben ranzukommen, wird es notwendig sein, eine Serie zu starten", weiß Sohrens Übungsleiter Ulli Weckmann. Dass die Gastgeber so souverän an der Spitze stehen, ist für Sohrens Coach etwas überraschend: "Sie werden nicht durchmarschieren und auch mal ein, zwei Spiele hintereinander verlieren. Dann bin ich gespannt, wie sie reagieren. Jetzt sind sie Gejagter und die Gegner treten anders auf. Das kennen wir nur zu gut aus den letzten Jahren." Michael Schmidt fehlt bei den Gästen, Weckmann weiß allerdings nicht, warum: "Ich habe ihn seit Wochen nicht gesehen und keine Rückmeldung bekommen." Bei den Eifelern wird Alex Stripling nach einer Augen-OP einige Wochen fehlen, dafür kehrt Jochen Krämer wieder zurück in den Kader. Vordereifels Coach Peter Geisen hofft, an den klaren Derbysieg gegen Binningen anknüpfen zu können: "Ich hoffe, wir sind wieder in der Spur. An der Leistung müssen wir uns messen lassen. Wenn wir ähnliches hinbekommen, bin ich optimistisch. Sohren ist natürlich eine Hausnummer, sie sind schon seit mehr als einer Saison drauf und dran aufzusteigen."

    SG Laudert/Lingerhahn - SV Binningen. Die Saisonverläufe im Aufsteigerduell könnten unterschiedlicher kaum sein. Während die Binninger trotz der Derbyniederlage gegen Vordereifel noch auf einem guten vierten Platz stehen und viel Luft auf die Abstiegsränge haben, steht Laudert mit nur einem Punkt am Tabellenende. Unter der Woche gab es den nächsten Nackenschlag: Gegen den C-Ligisten Oberwesel II verlor die Kunz-Elf ihr Kreispokal-Achtelfinale mit 1:2. Weit weg vom ersten Ligaerfolg sieht Rainer Kunz seine Mannen aber nicht: "Das Umfeld bleibt ruhig, die Jungs lassen den Kopf nicht hängen. Wir kämpfen und spielen gut, machen aber hinten zu viele Fehler und bekommen vorne die Dinger nicht rein. Wir müssen mal in Führung gehen, dann wird der Knoten platzen", hofft Kunz. Christian Manke, Jonas Vogel und Tobias Lukas werden bei den Hausherren fehlen. Die SG absolviert übrigens alle Heimspiele bis Ende des Jahres auf dem Lauderter Hartplatz, da der Lingerhahner Rasen gesperrt wurde.

    SG Ehrbachtal Ney - SG Bremm. Nach dem Heimsieg gegen Biebernheim verbesserte sich Bremm auf Platz zwei, die Mannschaft von Trainer Ramazan Önüt will beim Tabellenelften in Ehrbachtal nachlegen. Önüt selbst ordnet die Lage wie folgt ein: "Wir haben vorher gesagt, dass wir unter die ersten Fünf wollen, aber die Saison ist noch lang. Das Potenzial ist da, bisher hatten wir Glück und keine Verletzte. Uns ist egal, wer der Gegner ist. Um da oben zu bleiben, müssen wir gewinnen. Ehrbachtal ist schwer einzuschätzen." Die Gastgeber nahmen zuletzt immerhin einen Punkt aus Niederburg mit, was Coach Torsten Strieder auch angesichts der angespannten personellen Lage freute: "Über den Punkt habe ich mich riesig gefreut, auch wenn mehr drin war. Über die Rollenverteilung brauchen wir nicht lange diskutieren. Bremm ist ein echtes Schwergewicht in dieser Saison." Bei den Gastgebern fehlen mit Pascal Graeff, Sven Stoffel, Wadim Scheiermann, Tobias Kohl und Niklas Mayer gleich fünf Akteure, bei Bremm fällt Sebastian Rübenach aus.

    SG Müden/Moselkern - SV Niederburg. Niederburg bleibt durch das 1:1 gegen Ehrbachtal im unteren Tabellenmittelfeld. Vor allem die vielen Ausfälle bereiten Gästetrainer Andreas Auler Sorgen. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Man muss nur in die Statistik gucken: Müden hat vier Heimspiele und vier Siege. Vielleicht sind wir aber mit einer schwächeren Mannschaft stärker als mit einer besseren." Auswärts lief es für die Moselaner am letzten Sonntag bei Aufsteiger Buch (0:1) sehr bescheiden: "Mit der Leistung vom Sonntag gewinnen wir keinen Blumentopf mehr. Wir wollen die verschenkten Punkte zurückholen und gutmachen, was wir vergeigt haben. Ich hoffe, das war ein einmaliger Ausrutscher", fordert Müdens Spielertrainer Martin Zacharias. Ihm fehlen Jens Thönnes und Dominik Seibold.

    SV Oberwesel - SG Buch/Mörsdorf/Bell. Nach schwachem Start fing sich Oberwesel in den letzten Wochen. Nun wartet mit Buch ein Aufsteiger, der jüngst gegen Müden sein erstes Saisonspiel gewann. Daran möchte Gästetrainer Kay Nell natürlich anknüpfen, auch wenn seine Mannschaft als Außenseiter in die Partie geht: "Oberwesel ist ähnlich stark wie Müden, eher noch etwas stärker. Sie haben sich nach dem Tief gefangen, der Zeitpunkt ist nicht der Beste, um gegen sie zu spielen. Wir wollen die Euphorie mitnehmen. Gegen Müden waren wir die überlegene Mannschaft gegen einen starken Gegner." Nell wird verletzungsbedingt fehlen - wie Dominik Heil, der mit einem Mittelfußbruch länger ausfällt. Bei Oberwesel fehlt nur Igor Lorenz. Spieletrainer Christoph Braun möchte an die guten letzten Wochen anknüpfen: "Die Lage hat sich durch die letzten Ergebnisse etwas entspannt. Ich habe das Gefühl, dass wir langsam zu unserer Form finden. Buch kann uns das Leben schwer machen, wir werden sie nicht unterschätzen. Meine Mannschaft ist gut beraten, 100 Prozent zu geben, sonst werden wir unser blaues Wunder erleben."

    SG Biebernheim/Urbar - SG Soonwald/Simmern. Die Gastgeber spielen bislang eine ausgeglichene Saison und stehen mit zehn Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Etwas besser steht die SG Soonwald da. Mit sechs Punkten mehr ist die Elf von Spielertrainer Jan Wächter in der Verfolgergruppe von Tabellenführer Vordereifel, seit vier Spielen sind die Soonwälder ungeschlagen. "Wir wollen gerade unsere positive Auswärtsbilanz fortführen, auch wenn es ein schweres Auswärtsspiel wird. Biebernheim ist nicht so gestartet, wie sie das wahrscheinlich gerne hätten. Wir haben uns gegenüber letzter Saison aber schon mal gesteigert und wollen da weitermachen", sagt Wächter. Außer Mario Lübke hat er seinen kompletten Kader zur Verfügung. sto

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