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    RheinböllenFußball: Rheinböllen feiert ersten Sieg im Jahr 2014

    Mit einem 3:0-Sieg gegen die SG Andernach hat der TuS Rheinböllen das fußballerische Seuchenjahr 2014 in der Bezirksliga Mitte eingedämmt. Zudem hat Benjamin Reiner mit zwei Treffern seine Torblockade gelöst. Gegen einen spielerisch starken Gegner war der Dreier wie ein Befreiungsschlag.

    Vergeblich gestreckt: Andernachs Daniel Kossman kann dem Ball hier keine entscheidende Richtungsänderung geben.
    Vergeblich gestreckt: Andernachs Daniel Kossman kann dem Ball hier keine entscheidende Richtungsänderung geben.
    Foto: B&P Schmitt

    Vor dem Anpfiff meinte Benjamin Reiner noch: "Es wird mal wieder Zeit für ein Tor." Gesagt, getan. Der Sekundenzeiger hatte sich noch nicht zweimal gedreht, da schlug er schon zu. Rafal Czarnecki spielte einen genialen Pass in die Schnittstelle zu Iljaz Gubetini, der passte flach nach innen und Reiner war mit seinem 20. Treffer zum 1:0 zur Stelle.

    "Am 1:0 haben wir uns hochgezogen", lautete der Kommentar von TuS-Trainer Peter Ritter zur frühen Führung. Der Gast wusste spielerisch zu gefallen, es entwickelte sich eine spannende Partie. Andernach kombinierte gefällig, aber am Rheinböller Strafraum war Endstation. Auch wenn die Rheinanlieger einige wenige Chancen hatten. Der TuS Rheinböllen erzwang das 2:0. Dennis Flesch zog einfach mal aus 20 Meter ab. Der Ball, der wahrscheinlich den Rheinböller Kirchturm erreicht hätte, wurde abgefälscht und senkte sich unhaltbar für SG-Keeper Niklas Nett unter dem Querbalken ins Netz. Was Nett gar nicht nett fand.

    Hakan Külahcioglu per Lupfer und Kim Kossmann mit einem Fernschuss sorgten für ein wenig Aufregung in der Rheinböller Abwehr. Mehr aber nicht: "Rheinböllen liegt uns nicht. Das war ein katastrophaler Tag", sagte Gästetrainer Franz Kowalski. Womit er Recht hatte. Denn in der zweiten Halbzeit war der TuS, bis auf zehn Minuten nach Wiederanpfiff, die gefährlichere Mannschaft. Mit einem Premiumpass schickte Czarnecki Reiner in den Strafraum. Der hatte sich geschickt freigelaufen und netzte zum 3:0 in der 60. Minute ein. Das war mehr wie eine Vorentscheidung. "Mit dem zweiten Tor war schon alles erledigt", hakte Kowalski die Begegnung spätestens hier ab. "Ein schlechter Tag steht uns auch mal zu", nahm er seine Mannschaft in Schutz.

    In der zuletzt viel gescholtenen TuS-Abwehr überragte die Viererkette. Dennis Flesch, Alex Kuznecov, Dominic Ruof und Markus Hofrath harmonierten prächtig. Dazu gesellte sich auf der rechten Seite im zweiten Durchgang noch Tim Flesch, der mit seinen Soli und Sprints Szenenapplaus erhielt.

    "Pokerface" Ritter zeigte nach Spielende doch noch ein Lächeln: "Ich bin richtig froh. Wir standen schon unter Druck. In der zweiten Halbzeit liefen wir im roten Bereich. Aber die 34 Punkte in der Tabelle sind nun schon besser", meinte der Trainer nach dem ersten Sieg des Jahres.

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Mattern

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