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    Karbach/EmmelshausenFußball: Karbacher hoffen auf 1500 Fans beim Derby

    Träume hat auch Daniel Bernd. "Ich wünsche mir 3000 bis 4000 Zuschauer", sagt der Vorsitzende des FC Karbach vor dem Derby am Samstag (16 Uhr) in der Fußball-Rheinlandliga zwischen seinem FC und dem Ortsnachbarn TSV Emmelshausen. So viele Besucher werden es sicher nicht werden. Aber es spricht vieles dafür, dass die 1000er-Marke auch im dritten Derby geknackt wird.

    Das Derby: Am Samstag um 16 Uhr heißt es wieder FC Karbach (rechts mit Tim Puttkammer) gegen TSV Emmelshausen (mit Eric Peters).
    Das Derby: Am Samstag um 16 Uhr heißt es wieder FC Karbach (rechts mit Tim Puttkammer) gegen TSV Emmelshausen (mit Eric Peters).
    Foto: Verena Schmidt

    Die 1850 Fans bei der Derby-Premiere vor 13 Monaten in Emmelshausen dürften schwer zu toppen sein. Die 1124 Besucher vor einem halben Jahr beim ersten Duell in Karbach sollten heuer auf dem Quintinsberg aber übertroffen werden. Das glaubt auch Daniel Bernd: "Realistisch ist eine vierstellige Zahl. Wir hoffen auf 1500 Zuschauer." Dafür spricht: Die Bundesliga hat spielfrei und in der Umgebung finden nur in der B Nord (Lütz gegen Vorderhunsrück) und in der C Rhein (Boppard II gegen Unterkülztal III) "Parallel-Spiele" statt. "Dazu hat das Derby diesmal den Reiz, dass wir Tabellenführer sind", meint Daniel Bernd: "Stehen wir zurecht da oben? Kann der TSV uns stürzen? Das wollen bestimmt auch einige wissen."

    Interessant: Auf der inoffiziellen Karbacher Facebookseite tippten rund 400 User die Zuschauerzahl. Die Prognosen schwanken zwischen 800 und 2000 Fans. Der Mittelwert der Tipps liegt bei mehr als 1200 Besuchern. Nachfolgend die wichtigsten Informationen für die Zuschauer vor dem Derby:

    Die Wetterprognose: Trocken soll es bleiben, und die angekündigten neun Grad sind deutlich angenehmer als beim letzten Derby, als es am 30. März bitterkalt und der Schnee noch nicht ganz getaut war. Sonne ist keine angekündigt und "auch kein Nebel", wie Daniel Bernd flachst - nicht ohne Hintergrund. Im Vorjahr mussten im November mehrere Spiele wegen Nebels auf dem Quintinsberg abgesagt werden.

    Die Anfahrt: Die Landesstraße 206 von Emmelshausen bis zum ersten Kreisel am Dörther Industriegebiet ist gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert: Die Zuschauer aus Richtung Emmelshausen müssen beim Hinweg über Schwall - und bei der Rückfahrt über Halsenbach fahren. Auch die direkte Zufahrt zum Sportgelände auf dem Quintinsberg ist gesperrt. Eine Ausnahme gibt es für gehbehinderte Zuschauer.

    Die Parkplatzsituation: Spezielle Parkzonen in Richtung Autobahn sind durch Hinweisschilder ausgewiesen. Genügend Parkplätze sind laut dem FC Karbach vorhanden. Der Fußweg von den Parkzonen zum Sportplatz beträgt rund 200 Meter und ist ebenfalls ausgeschildert. FC-Chef Bernd weist darauf hin, dass an der Landstraße nicht geparkt werden darf: "An der L 206 herrscht absolutes Parkverbot. Beim letzten Mal haben sich einige daran aber nicht gehalten. Das muss nicht sein. Wir haben genügend Parkplätze ausgewiesen."

    Der Pendelbus: Wie beim letzten Derby bietet der FCK einen kostenlosen Pendelbusservice von der Tankstelle Industriegebiet Dörth zum Quintinsberg an. Der erste Bus startet um 14.30 Uhr, im 10- bis 15-Minuten-Takt verkehrt dann der Bus zwischen Tankstelle und Quintinsberg. "Das wurde beim letzten Mal schon sehr gut angenommen", sagt Daniel Bernd. Der Hintergrund für die Aktion: Im Industriegebiet stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Bis eine Stunde nach Abpfiff fährt der Bus die Zuschauer zurück ins Industriegebiet.

    Die Verpflegung: Fünf Getränkestationen sowie drei Imbissbuden sind um den Platz aufgestellt. Mehr als 45 Helfer sollen für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

    Die Stehplatzsituation: Rund um den Sportplatz - also auch an den Torauslinien - können sich die Fans einfinden. Daniel Bernd hat einen Tipp für Zuschauer, die etwas erhöhter stehen wollen: "Hinter dem Tor in Richtung Dörth ist ein Hang, der leicht begehbar ist und von wo man einen schönen Blick hat."

    Der Rasen: Nach der Beschädigung durch zwei Autofahrer ist am Karbacher Sportplatz "Kosmetik" betrieben worden, wie Bernd sagt: "Rund um den Mittelkreis sieht man die Reifenspuren noch deutlich, aber der Rasen lässt ein normales Fußballspiel sicherlich zu. Bis wir ihn wieder so haben wie vor der Beschädigung, wird es aber einen Sommer dauern."

    Schiedsrichter: Der erst 21-jährige Lukas Heep aus Feldkirchen (Kreis Neuwied) wurde für das Hunsrück-Derby auserkoren. Heep folgt damit den weitaus erfahreneren Heiko Kreutz (Cochem) und Jan Schönfeld (Alfter). Sein Alter sollte aber keine Rolle spielen. Heep hat schon mehrere Partien in der Oberliga geleitet.

    Von unserem Redakteur

    Michael Bongard

    IN UNSERER PRINTAUSGABE AM SAMSTAG: Die große Aufstellungsgrafik zum Derby mit allen personellen Infos zu beiden Mannschaften.

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