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    BudapestLeichtathletik: Mit der Staffel an WM-Bronze vorbeigelaufen

    Edelmetall verpasst: Diana Tomulets vom TV Bad Sobernheim ist bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften der Senioren mit der deutschen 4 x 200-Meter-Staffel nur knapp an Bronze vorbeigelaufen. Zum Abschluss der Titelkämpfe in Budapest belegte Startläuferin Tomulets gemeinsam mit Christina Bosch, Annett Schreyer und Jennifer Schmelter in 1:52,02 Minuten Rang vier. Vor den deutschen Läuferinnen lagen nur Frankreich (1:48,60), Spanien (1:46,69) sowie England/Nordirland, das in 1:43,74 Minuten in der Altersklasse W35 sogar einen Weltrekord aufstellte.

    Diana Tomulets vom TV Bad Sobernheim (Zweite von links) belegte mit der deutschen 4 x 200-Meter-Staffel bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaft in Budapest den vierten Platz der Altersklasse W35.
    Diana Tomulets vom TV Bad Sobernheim (Zweite von links) belegte mit der deutschen 4 x 200-Meter-Staffel bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaft in Budapest den vierten Platz der Altersklasse W35.
    Foto: privat

    Neben Tomulets gingen auch Melanie Opp (W35) und Frank Gehres (M45), beide vom MTV Bad Kreuznach, in der ungarischen Hauptstadt auf Titeljagd.

    Die Rüdesheimerin Tomulets war mit einem nie erwarteten sechsten Rang im Dreisprung in die Wettkämpfe gestartet. Alle ihr sechs Versuche waren gültig, der beste wurde mit 10,57 Meter gemessen. Ähnlich erfolgreich gestaltete die Jugendtrainerin des TV Bad Sobernheim ihre Teilnahme im 200-Meter-Lauf, in dem sie ins Halbfinale einzog. Das Finale verpasste sie dann zwar, doch 22,05 Sekunden reichten letztlich zu Platz 13 (wir berichteten). Mit 64,96 Sekunden landete Diana Tomulets zudem über 400 Meter unter 19 Starterinnen auf Rang 16. In allen drei Disziplinen stellte die Athletin persönliche Jahresbestzeiten auf.

    "Ich bin mit meinem Abschneiden sehr, sehr zufrieden", sagte Tomulets im Gespräch mit unserer Zeitung. "Ich konnte im Vergleich mit meinen Leistungen bei den deutschen Meisterschaften in Erfurt überall eine Schippe drauflegen." Sie war mit ihrem Heimtrainer Rolf Beilke und Physiotherapeutin Hannelore Beilke ins ungarische Budapest gereist - im Auto.

    Das Betreuerteam war denn auch über die neue Jahresbestleistung seines Schützlings im Weitsprung erfreut: 5,11 Meter. Kurios: Nach dem Einspringen war plötzlich die zuvor ermittelte Ablaufmarke von Diana Tomulets verschwunden. Dennoch knackte die Rüdesheimerin die Fünf-Meter-Grenze und sprang auf Platz zehn.

    Im gleichen Wettkampf (W35) war auch Melanie Opp vertreten. Nach zwei ungültigen Versuchen setzte sie im dritten Durchgang alles auf eine Karte, um noch das Finale der besten acht Springerinnen zu erreichen. Doch die Bad Kreuznacherin trat erneut über. Eine Erkältung steckte ihr noch merklich in den Knochen. Berufsbedingt konnte Melanie Opp erst verspätet anreisen und musste Budapest auch schon früher wieder verlassen. Ihren 13. Platz über die 60 Meter Hürden kommentierte sie mit einem "Geht so", ebenso Platz acht unter neun Teilnehmerinnen im Hochsprung (1,36 Meter).

    Im Stabhochsprung stellte Opp ihre Bestleistung von 2,30 Meter ein. Gewöhnungsbedürftig: Teilnehmer, die keinen eigenen Stab dabeihatten, konnten sich in der Halle Stäbe ausleihen - allerdings gegen eine Gebühr von 20 Euro je Sportgerät. "Das ist schon happig", sagte sich die MTV-Athletin, stornierte ihre Stabbestellung und teilte sich kurzerhand mit einer Sportlerin aus Peru die Stäbe. Letztlich sprang Rang 13 (von 14) heraus. "Es war ein wahnsinnig starkes Teilnehmerfeld", betont Melanie Opp. "Bei der WM in Finnland vor zwei Jahren waren zwei Teilnehmerinnen am Start. Da ist man mit 2,30 Meter Weltmeister geworden." Zum Vergleich: In Budapest überquerten die Gold- und die Silbermedaillengewinnerin jeweils 3,70 Meter.

    Dritter Starter aus dem Kreis Bad Kreuznach war Frank Gehres (M45), der erst im vergangenen Jahr mit der Leichtathletik angefangen hatte. Im 60-Meter-Lauf reichte es nur zu Rang 51. Und im 200-Meter-Lauf zog sich der Bad Kreuznacher eine Zerrung zu, lief aber noch bis ins Ziel und landete auf dem 54. und letzten Platz. Die 400 Meter und den Weitsprung - auch für diese Disziplinen war Gehres gemeldet - ließ er dann aber bleiben.

    Für alle drei war die Weltmeisterschaft ein tolles Ergebnis. "Es ist schon super, wenn man das deutsche Nationaltrikot anhat", betont Melanie Opp. Im Sommer wird das Trio den schwarz-rot-goldenen Dress wieder überstreifen. Dann stehen in Izmir/Türkei die Europameisterschaften auf dem Plan.

    Von unserem Redakteur

    Andreas Nitsch

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