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    RegionFußball-Bezirksliga Ost: Berod-Wahlrod will den Nievern-Fluch besiegen

    Nach drei Spieltagen in der Fußball-Bezirksliga Ost sind erste Tendenzen bereits erkennbar. So hat beispielsweise die SG Malberg den Abstieg bestens verdaut, während die SG Weitefeld noch auf Formsuche ist. Mal sehen, was der vierte Spieltag an diesem Wochenende so mit sich bringt.

    Nach den Niederlagen in Wirges und gegen Müschenbach sehnen sich Fabian Lohmar (vorne, hier im Zweikampf gegen Müschenbachs Christian Hüsch) und die SG Weitefeld nach einem Erfolgserlebnis. Am Freitagabend soll beim Rheinlandliga-Absteiger VfB Linz der Knoten platzen.
    Nach den Niederlagen in Wirges und gegen Müschenbach sehnen sich Fabian Lohmar (vorne, hier im Zweikampf gegen Müschenbachs Christian Hüsch) und die SG Weitefeld nach einem Erfolgserlebnis. Am Freitagabend soll beim Rheinlandliga-Absteiger VfB Linz der Knoten platzen.
    Foto: cst-medien

    Von unserem Mitarbeiter Andreas Hundhammer

    VfB Linz - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen (Fr., 19.30 Uhr). Drei Punkte aus drei Spielen, das ist die bisherige Ausbeute der SG Weitefeld (10. Platz/3 Punkte) in dieser Bezirksliga-Saison. Nach dem 7:0-Auftaktsieg gegen Herdorf setzte es für die Mannschaft von Volker Heun zwei Niederlagen nach Gang, dem 2:4 in Wirges folgte ein 1:4 daheim gegen Müschenbach. Zwar will der Trainer nicht davon sprechen, dass sich sein Team auf den Lorbeeren der vergangenen zwei Spielzeiten ausruht, sieht aber den einen oder anderen seiner Form hinterher hinken. "Dann muss man dem Gegner halt eben auch einmal wehtun und ihm den Schneid abkaufen, bevor man sein fußballerisches Potenzial in die Waagschale wirft", findet Heun deutliche Worte. Dennoch will er keine Panik verbreiten: "Genauso wie im Erfolgsfall gehe ich auch bei Niederlagen die Sache immer realistisch an. Jetzt haben wir zwei Spiele verloren. Ich erinnere mich aber auch an vier Niederlagen nach Gang in der letzten Saison, nach denen wir auch wieder aufgestanden sind." Diese Reaktion erhofft sich Heun auch für das heutige Spiel in Linz (9./4).

    SG Herdorf - VfL Hamm (Sa., 17.30 Uhr). Von vielen als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, schien dieser Verdacht nach den ersten beiden Spieltagen bestätigt. Nach den Pleiten gegen Weitefeld (0:7) und Hundsangen (1:6) sicherte sich die SG Herdorf (15./1) zuletzt mit einem 1:1 bei der SG Puderbach den ersten Punktgewinn der Saison. "Der verdiente Lohn", meint Herdorfs Trainer Marco John. Zum einen, weil die komplett neu formierte Mannschaft bisher an einem Strang zieht, zum anderen aber auch für die gute Leistung im Spiel selbst. "Die Mannschaft hat das erste Mal bis zum Ende gekämpft und hinterher einen Punkt eingefahren, mit dem sie im Vorfeld vielleicht sogar nicht einmal gerechnet hatte." Mit Blick auf das nächste Spiel machte sich John unter der Woche vor Ort ein Bild vom nächsten Gegner. "Hamm ist offensiv stark besetzt, zudem sehr zweikampfstark", schildert er seine Eindrücke. "Das sind Tugenden, die auch wir in unserer Situation beherzigen müssen. Deshalb dürfte das ein interessantes Duell werden."

    Davon geht auch Jens Hanas aus: "Ein 1:1 gegen Puderbach, das spricht für Herdorf", meint der Trainer des VfL Hamm (13./3). "Ich gehe davon aus, dass die hoch motiviert sein werden." Stichwort Motivation: Die erfuhr bei den "Hämmschern" unter der Woche eine erhebliche Steigerung gegenüber den beiden Auftritten zuvor. Nach dem blamablen 1:8 in Ellingen und dem nicht minder schwachen Auftritt im Rheinlandpokal beim D-Ligisten SG Ötzingen (4:3) ging das Nachholspiel gegen den SC Berod-Wahlrod zwar mit 0:2 verloren, aber "die Jungs wollten, das war ihnen anzumerken", sagt Hanas. Die besseren Chancen hatte sein Team allemal, nur ein Tor wollte nicht fallen. "Dann kommen die zweimal vor unsere Kiste und treffen zweimal - so ist Fußball."

    SG Westerburg - SG Malberg/Rosenheim (So., 14.30 Uhr). Wenn's einmal läuft, dann läuft's - davon kann die SG Malberg (1./9) durchaus ein Lied singen. Nach dem dritten Kantersieg im dritten Ligaspiel dürfte niemand mehr an der immensen Qualität des Rheinlandliga-Absteigers zweifeln. Mit einem derart furiosen Saisonstart hat aber selbst Spielertrainer Michael Boll nicht gerechnet. "Wir wollen uns aber auch nicht beklagen", meint er. Dass es für die Malberger nach den deutlichen Erfolgen gegen Wirges II (7:2), Müschenbach (6:0) und Linz (5:0) in Zukunft nicht einfacher wird, dessen ist sich Boll bewusst. "Die anderen Mannschaften sehen ja die Ergebnisse und sind natürlich motiviert, uns dann auch mal ein Bein zu stellen. Trotzdem wollen wir den Trend bestätigen und unseren Platz so gut es geht verteidigen." Was bei der SG Westerburg (5./4) auf dem kleinen Rasenplatz in Gemünden eine große Herausforderung sein dürfte. Schon in der Vorbereitung trafen die beiden im Rahmen eines Blitzturniers aufeinander, das Spiel endete 2:1 - für Westerburg...

    SC Berod-Wahlrod - SG Nievern (So., 14.30 Uhr). Nach der Niederlage in Hundsangen (1:4) und dem Unentschieden gegen Puderbach (1:1) wurde es Zeit für den ersten Saisonsieg. Den sicherte sich der SC Berod-Wahlrod (7./4) dann auch unter der Woche mit dem 2:0 beim VfL Hamm. Und dieser Erfolg wirkt bei Spielertrainer Thomas Schäfer und seiner Mannschaft fast schon wie Balsam für die Seele. "Das war für jeden von uns wichtig. Nach dem guten Spiel gegen Puderbach hat man jetzt auch am Ergebnis gesehen, dass es geht." Den Aufwärtstrend will der SC nun gegen die SG Nievern (8./4) fortsetzen. Zwar sind die Gäste nach den Abgängen wichtiger Spieler nicht mehr so gut aufgestellt wie in den vergangenen Jahren, doch Schäfer hütet sich angesichts der bisherigen Bilanz gegen die Rhein-Lahn-Vertreter davor, den Gegner schlecht zu reden - im Gegenteil: "Gegen Nievern haben wir noch nie gewinnen können. Trotz der Abgänge hat sich da auch diesmal, so denke ich, wieder eine gute Mannschaft gefunden. Das wird eine harte Nuss. Es gibt ohnehin keinen Grund zu meinen, dass irgendwas von allein geht."

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