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    RegionFußball: Hanas' Jungs sollen sich ans Hinspiel erinnern

    In der Fußball-Bezirksliga Ost beginnt die heiße Phase im Abstiegskampf. Mehr als die halbe Liga ist noch in der Verlosung. Einige Mannschaften können in diesen Tagen den Grundstein zum Ligaverbleib legen. Alle Spiele werden am Sonntag, 14.30 Uhr, angepfiffen.

    Mit dem TuS Gückingen erwartet die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen am Sonntag die bislang beste Rückrundenmannschaft. Das Hinspiel, in dem unser Foto entstand, gewann die Mannschaft von Volker Heun mit 1:0.  Foto: René Weiss
    Mit dem TuS Gückingen erwartet die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen am Sonntag die bislang beste Rückrundenmannschaft. Das Hinspiel, in dem unser Foto entstand, gewann die Mannschaft von Volker Heun mit 1:0.
    Foto: René Weiss

    VfL Hamm - SG Westerburg (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 5:3). Mit dem 0:0 in Linz blieb der VfL Hamm (13. Platz/26 Punkte) erst zum zweiten Mal in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg. "Spielerisch war das kein Bezirksliga-Niveau", meint VfL-Trainer Jens Hanas, dessen Mannschaft sich trotzdem mehrere hochkarätige Chancen boten, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. "Alles in allem kann man mit einem Punktgewinn in Linz aber gut leben", so Hanas. Im Duell gegen den punktgleichen Tabellennachbarn SG Westerburg (12./26) können die "Hämmscher" nun möglicherweise einen entscheidenden Schritt in Richtung Nichtabstieg machen. Das Hinspiel gewann der VfL nach turbulenten 90 Minuten mit 5:3. "Da hatten wir einen perfekten Start erwischt und nach einer Viertelstunde schon mit 3:0 geführt", erinnert sich Hanas und fügt an: "Daran sollen sich die Jungs am Sonntag vor dem Spiel noch mal erinnern." Als groß gewachsene und eingespielte Truppe bezeichnet der VfL-Coach den Gegner. Umso überraschender sei es, dass die Westerburger so weit unten in der Tabelle angesiedelt sind. Personell kann Hanas wohl auf den gesamten Kader zurückgreifen, lediglich Torjäger Michael Bender musste unter der Woche aufgrund von Rückenproblemen aussetzen, dürfte aber fürs Wochenende einsatzfähig sein.

    SG Hundsangen - SG Malberg/Rosenheim (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 0:6). Trotz des personellen Engpasses lässt sich die SG Malberg (1./57) weiterhin nicht von ihrem Weg abbringen und marschiert unbeirrt in Richtung vorzeitige Meisterschaft. Die enorme Spielstärke des Rheinlandliga-Absteigers bekam in der Hinrunde die ambitionierte SG Hundsangen (9./29) volle Breitseite zu spüren. Mit 6:0 schickte die Mannschaft der beiden Spielertrainer Michael Boll und Thomas Blum den Gegner auf die Heimreise. Ganz so unbeschwert wie noch vor der Winterpause läuft's für den Spitzenreiter seit Wiederbeginn der Saison zwar nicht, ungeschlagen sind sie aber nach wie vor und fügten zudem unter der Woche dem VfB Linz beim 3:1-Erfolg die erste Heimniederlage zu. Es scheint also nur eine Frage der Zeit, wann den Malbergern zum vorzeitigen Wiederaufstieg gratuliert werden darf...

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - TuS Gückingen (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 1:0). Näher an einer Niederlage hatte Spitzenreiter Malberg im bisherigen Saisonverlauf wohl noch keiner. Beim 3:3 im Derby kassierte die SG Weitefeld (6./30) erst Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer, dennoch sprach Trainer Volker Heun hinterher von einem gerechten Remis. "Natürlich ist es bitter, wenn man so spät den Ausgleich bekommt. Andererseits hätte Malberg aber nach 25 Minuten auch schon klar führen müssen." Eine ähnlich schwere Aufgabe erwartet Heun nun im Heimspiel gegen den TuS Gückingen (10./29), der in der Rückrundentabelle auf Platz eins steht. "Das ist schon sensationell, was die in diesem Jahr bisher darbieten", mahnt der Weitefelder Coach zur Vorsicht und verweist dabei vor allem auf TuS-Torjäger Darius Kloft, der in den bisherigen fünf Ligaspielen in 2014 schon neunmal geknipst hat. Schon in der Hinrunde taten sich die Weitefelder beim Aufsteiger schwer, gewannen aber dennoch knapp mit 1:0, was nach zuvor sechs Niederlagen am Stück die Trendwende für die Heun-Elf einläutete.

    SC Berod-Wahlrod - SG Herdorf (So., 14.30 Uhr, 4:0). Auch Tage nach dem ernüchternden 1:4 gegen Gückingen ist die Enttäuschung bei Thomas Schäfer groß. "Wir haben zu keiner Zeit das umgesetzt, was wir uns die Woche über im Training erarbeitet hatten", blickt der Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (7./30) auf die jüngste Heimpleite zurück und will von einer Wiedergutmachung nichts wissen. "Das kann man nicht wieder gutmachen. Die Punkte sind weg." Und dennoch dürfen nun im nächsten Heimspiel gegen die SG Herdorf (16./3) keine Ausreden gelten, wenngleich Schäfer höchsten Respekt vor dem Schlusslicht hat: "Vor denen muss man den Hut ziehen. Ich denke, dass die an einem Punkt angelangt sind, an dem sie sich für ihr Engagement auch mal belohnen werden. Das muss aber nicht ausgerechnet gegen uns der Fall sein." Fehlen wird den Berodern Viktor Kuhfeld, der aus beruflichen Gründen verhindert ist.

    Wenn ein Fußballspiel nur 65 Minuten dauern würde, dann hätte sich die SG Herdorf am vergangenen Spieltag einigermaßen schadlos gehalten. So aber quittierten die "Hellertaler" gegen Ellingen eine 0:7-Packung, wobei die letzten fünf Treffer eben erst innerhalb der letzten 25 Minuten fielen. "Wir müssen immer über unsere Grenzen gehen, um in dieser Liga keine Klatschen zu kassieren", muss sich auch Trainer Marco John einmal mehr eingestehen, dass der Qualitätsverlust vor der Saison einfach nicht zu kompensieren ist. "Wir schauen auch jetzt gar nicht mehr so genau auf die Gegner und auch nicht mehr so auf uns selbst", erklärt John, der wichtigere Baustellen innerhalb des Vereins ausgemacht hat. So steckt beispielsweise die zweite Mannschaft der SG als Vorletzter der Kreisliga B ebenfalls im Abstiegskampf, hat aber im Gegensatz zur ersten Garde noch alle Chancen auf einen Ligaverbleib. "Deshalb werden am Sonntag Florian Ermert, Bünyamin Yigit und Felix Burbach dort aushelfen." Entsprechend werden die Herdorfer in Berod nur das Nötigste aufbieten, was aber nicht heißt, dass sie dem SC kampflos das Feld überlassen. John: "Wir wollen die Saison mit Anstand zu Ende bringen."

    SG Ellingen/Bonefeld/Willroth - Spvgg EGC Wirges II (So., 14.30 Uhr, Hinspiel 2:0). Sehr große personelle Sorgen haben die SG Ellingen (2./40) nach der erfolgreichen Hinrunde etwas aus dem Tritt gebracht. Bis zu zehn Spieler musste SG-Trainer Thomas Kahler ersetzen. Die Situation hat sich zwar immer noch nicht entscheidend gebessert, doch der klare 7:0-Erfolg in Herdorf zeigt, dass die Mannschaft das Tore schießen nicht verlernt hat. Zudem gilt Kahler nicht als Trainer, der über personelle Sorgen klagt. "Wir wollen unseren guten zweiten Tabellenplatz ausbauen", hofft der SGE-Coach diesmal auch auf Schützenhilfe der Puderbacher gegen den Konkurrenten aus Guckheim, der zwar vier Punkte hinter den Ellingern liegt, aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. "Wir wollen auch zu Hause mal wieder über 90 Minuten guten Fußball zeigen", schielt Kahler nicht nur auf das nackte Ergebnis. Für die Spvgg EGC Wirges II (8./30) scheint die Saison gelaufen. Durch vier ungeschlagene Spiele in Folge ist die Rheinlandliga-Reserve in ruhigeres Fahrwasser gelangt und kann ohne Druck auflaufen.

    Von unserem Mitarbeiter

    Andreas Hundhammer

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