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    Bei den F-Junioren sollte weiter kein Schiedsrichter dabei sein - aber ein Regelwart

    Drei einfache Regeln bilden das Grundgerüst der so genannten Fair Play Liga, einer Art Durchführungsbestimmung für Fußballspiele von F-Jugendlichen und Bambini. 1. Eltern und Zuschauer sollen mindestens 15 Meter Abstand zum Spielfeld haben, 2. Die Trainer beider Teams agieren gemeinsam und nicht gegeneinander, 3. Es wird ohne Schiedsrichter gespielt, die Kinder entscheiden selbst.Bei den Tagen des Jugendfußballs sind diese drei Regeln im Großen und Ganzen umgesetzt worden, auch, weil Turnierleiter Andreas Schmitz Eltern und Zuschauer immer wieder über Lautsprecher daran erinnerte, dass sie nichts direkt am Rand des Kleinspielfeldes zu suchen haben.

    Nachspielzeit von Sascha Nicolay.
    Nachspielzeit von Sascha Nicolay.

    Sascha Nicolay kommentiert das lokale Sportgeschehen

    Gerade diese Regel finde ich gut, auch, wenn es ein bisschen schade ist, dass sie sein muss. Wenn sich die Eltern und Großeltern im Griff hätten und sich ausschließlich aufs Anfeuern beschränken würden, dann hätten die Spiele der Kleinsten mehr Atmosphäre. Doch die Realität ist so, dass zu viele Eltern (und Großeltern) vom Ehrgeiz gepackt werden und plötzlich zum persönlichen Cheftrainer ihres Sprösslings und seiner Mannschaft werden und ganz tief in ihren spieltechnischen und -taktischen Erfahrungsschatz greifen. Bei dem Unsinn, der dann verzapft wird, bei den Anweisungen aus der fußballerischen Steinzeit, die den Nachwuchskickern da gegeben wird, ist es wirklich besser, wenn der 15-Meter-Abstand eingehalten wird.

    Gut finde ich prinzipiell auch, dass die Kinder selbst entscheiden – aber trotzdem fehlt mir eine Person, die über die Einhaltung einiger Grundregeln des Spiels wacht. Nein, es muss nicht zu jedem F-Junioren-Spiel ein Schiedsrichter eingeteilt werden. Die wichtigsten Dinge regeln die Kinder selbstständig und meistens ohne Ärger. Es sollte aber ein Unterstützer, ein Regelwart dabei sein. Einer, der auf Ausbälle achtet, einer der darauf schaut, dass Abstände beispielsweise beim Anstoß oder Freistoß eingehalten werden und einer, der bei der richtigen Spielfortsetzung – Eckball oder Abstoß – hilft. Dieser Unterstützer sollte keine Aktionen bewerten und sanktionieren, wie es ein richtiger Schiedsrichter tut, sondern lediglich dann eingreifen, wenn das Spiel ruht. Und er sollte auch im normalen Spielbetrieb Eltern und Zuschauer 15 Meter weg vom Rand des Kleinfeldes schicken dürfen. So, wie es Andreas Schmitz bei den Tagen des Jugendfußballs im Staden gemacht hat.

    E-Mail : sascha.nicolay@rhein-zeitung,.net

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