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  • Nazi-Aussagen werden bei der TSG Planig nicht geduldet

    Fußball - Wolf-Ullrich Wessolowski aus Meckenbach hatte die Angst um seinen Enkel bei einem B-Junioren-Spiel in einem Leserbrief geschildert. Die Verantwortlichen der TSG Planig reagieren darauf nun mit diesem Leserbrief, der von Friedhelm Meisenheimer (Vorsitzender), Holger Krieger (Jugendleiter) und Mirco Lauermann (Trainer der B-Jugend) unterzeichnet wurde:

    Wir als Verantwortliche der TSG Planig waren bei dem gesamten Spiel zwischen der TSG Planig und dem VfR Kirn zugegen und distanzieren uns davon, Spieler in irgendeiner Art zu Straftaten oder unfairer Spielweise zu ermutigen oder gar anzustacheln. Die genannte Partie wurde von Anfang an von Kirn sehr robust und auch energisch angegangen, was dazu führte, dass schon in der ersten Hälfte einige Spieler der TSG heftig gefoult wurden und von ihren Mannschaftskameraden Unterstützung bekamen, um wieder auf die Beine zu kommen.

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    Bei dem genannten Foul in der zweiten Hälfte wurde unser Spieler von hinten nicht nur gefoult, sondern brutalst von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter bat daraufhin den Trainer der TSG auf den Platz. Was dann geschah, war nicht fair, aber dem Spielverlauf schuldend verständlich. Der Kirner Spieler, der das Foul begangen hatte, beugte sich in einer bedrohlich ausschauenden Geste über den am Boden liegenden Spieler der TSG. Da man von der Körpersprache her nicht annehmen konnte, dass er dem Spieler aufhelfen wollte, stieß ein Spieler der TSG den Spieler des VfR von dem am Boden Liegenden weg. Woraufhin der Spieler der TSG durch den Schiedsrichter die Gelbe Karte erhielt. Daraufhin stürmte die gesamte Mannschaft des VfR Kirn in Richtung Planiger Spieler. Die auf der Ersatzbank sitzenden TSG-Spieler liefen dann circa zwei Meter auf den Platz, wurden aber direkt durch den Trainer der TSG zurück auf die Ersatzbank geschickt.

    Auch zu diesem Zeitpunkt hatte der Spielleiter die Partie voll im Griff, und es bestand kein Grund das Spiel abzubrechen. Dass Äußerungen vom Spielfeldrand gerufen werden, ist bei einem emotionalen Spiel, wie es Fußball nun mal ist, ganz normal. Wenn man danach geht, müsste an jedem Spieltag bestimmt jedes zweite Spiel abgebrochen werden. Gegen Aussagen, dass auf unserem Platz Spieler, Betreuer, Trainer oder Zuschauer als "Nazi" oder sonstiges betitelt werden, verwahren wir uns ausdrücklich. Dies wurde und wird bei uns nicht geduldet und auf das Höchste verachtet.

    Es ist richtig, dass nach dem Spiel die Spieler der TSG ins Vereinsheim geschickt wurden. Hier sollte man aber auch erwähnen, das die Spieler des VfR die Tür der Gastkabine von innen demolierten. Es wurde von innen in die Tür getreten, Duschgel an die Decke des Duschraumes gespritzt und mit den Duschgel-Flaschen nach unseren Spielern geworfen. Um eine Eskalation dieser Situation zu vermeiden, beorderte der Trainer der TSG sämtliche Spieler ins Vereinsheim. Noch festzuhalten wäre, dass kein Verantwortlicher, weder des VfR Kirn noch der TSG Planig, es für nötig erachtete, dies in irgendeiner Form in den Spielberichten der Zeitungen zu erwähnen. Selbst vom Schiedsrichter gab es keinen negativen Eintrag im Spielbericht.

    Fußball ist ein Sport, der durch seine Emotionen lebt. Wir können auch berechtigt sagen, dass bisher noch alle Gäste unbeschadet das Planiger Sportgelände verlassen konnten. Dies kann man auch gerne bei allen bisher in Planig spielenden Vereinen erfragen.

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