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Topscorer und Spielgestalter im Blick behalten

Basketball-Regionalliga - Mit dem BC Gelnhausen haben die Basketballer des VfL Bad Kreuznach noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel hielten sie mit dem Tabellendritten der Zweiten Regionalliga lange mit, mussten sich am Ende aber mit 68:85 geschlagen geben. Am Samstag um 20.15 Uhr haben die Luchse in der Sporthalle der Martin-Luther-King-Schule die Gelegenheit, die Scharte auszuwetzen.

Autsch: Die Basketball-Regionalliga ist kein Kinder-Geburtstag. Das muss in dieser Szene Heiner Thauern (Mitte) erfahren. Ob der VfL-Center am Samstag gegen den BC Gelnhausen dabei sein kann, ist fraglich. Foto: Klaus Castor
Klaus Castor

Stephan Breckheimer weiß aber auch, dass es kein Selbstläufer werden wird. "Das kann ein ähnlich knappes Spiel werden wie gegen Limburg", sagt der VfL-Trainer und schickt die Marschroute gleich hinterher: "Wir müssen vor allem darauf achten, dass wir schnell von Offense auf Defense umschalten, denn die Gelnhausener spielen schnell nach vorne." Obendrein haben die Gäste starke Basketballer in ihren Reihen, deshalb müssen die Luchse von Beginn an konzentriert sein. Wie schnell eine Partie entschieden sein kann, haben sie beim ersten Aufeinandertreffen zu spüren bekommen. "Beim letzten Mal hat Timothy Partridge nach der Pause fünf Dreier geschossen. Da war das Ding gegessen", erinnert sich Breckheimer. Aus der Distanz sind die Gelnhausener eine Macht, haben schon 111 Drei-Punkte-Würfe erzielt. Nur der BBC Horchheim (113) ist noch besser. Neben Partridge müssen die Luchse auch die anderen Topscorer, Sascha Kailing und David Lewandowski, im Auge behalten. Breckheimer warnt zudem vor Jonas Düring, dem BC-Spielmacher. "Er ist sehr schnell, spielt gute Pässe, kreiert das Spiel. Wir müssen sehen, wie wir ihn in den Griff kriegen", sagt der VfL-Coach.

Doch sein Team ist gerüstet, hat sich darauf vorbereitet, gegen eine Pressverteidigung bestehen zu können. Breckheimer ist außerdem wichtig, dass sich seine Mannen nicht zu so vielen unnötigen Fouls hinreißen lassen. Auch daran wurde in den Übungseinheiten gearbeitet. "Es ist schon paradox. Wir sind das Team mit den meisten Fouls in der Liga, haben aber trotzdem die meisten Körbe kassiert. Das passt nicht zusammen", erklärt der Trainer. Personell muss er eventuell etwas improvisieren. Denn hinter den Einsätzen von Chris Bua (krank) und Heiner Thauern (Beruf) stehen Fragezeichen. Sollten beide Center ausfallen, wird Stephan Beck in die Bresche springen müssen. "Stephan hat ja schon öfter unter dem Korb gespielt. Er kann das", ist sich Breckheimer sicher. tip

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