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Blockade in Köpfen setzt wieder ein

Volleyball-Landesliga - Der Stachel aus dem unglücklich verlorenen Spiel gegen die TGM Gonsenheim II sitzt beim Volleyball-Landesligisten VSC Guldental tief. Wie gegen die Mainzer lag der VSC in der Langenlonsheimer Schulsporthalle auch gegen die SG Speyer/Haßloch klar in Führung, musste dann aber noch zittern. Am Ende stand immerhin ein 3:1-Erfolg zu Buche.

"Ich hatte gehofft, dass wir das Trauma Gonsenheim überwunden haben. Das anschließende Gespräch mit der Mannschaft war richtig gut. Aber leider sind wir noch nicht so weit. Der Spielverlauf war doch sehr ähnlich, auch wenn die Ausschläge nicht ganz so extrem waren", erklärte VSC-Trainer Manfred Friedrich. Die Guldentaler eröffneten das Spiel schwerfällig. Im ersten Satz war die Partie lange ausgeglichen, erst am Ende setzte sich der VSC auf 25:18 ab. Im zweiten Durchgang spielten sich die Guldentaler frei, überzeugten vor allem in der Blockarbeit - 25:16.

Doch im dritten Satz setzte wieder die Blockade in den VSC-Köpfen ein. Statt die Partie locker nach Hause zu spielen, machten sich Fehler und Nervosität breit. Mit 25:21 hatten die Gäste die Nase vorn, und auch im vierten Durchgang waren sie dem Satzgewinn sehr nahe. Bei 24:23 und 25:24 hatten die Speyerer Satzbälle. Doch die VSC-Asse verstanden es, sich im richtigen Moment zu konzentrieren und den notwendigen Kampfgeist auszupacken. "Da hat man den Jungs deutlich angemerkt, dass sie eine erneute Niederlage unbedingt vermeiden wollen. Das gibt mir Hoffnung", sagte Friedrich anerkennend. Den ersten Matchball zum 27:25 versenkte sein Team schließlich. Den konstantesten Eindruck bei den Guldentalern hinterließen Jörg Römer und Moritz Becker. olp

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