Auch beim Tabellenführer nicht chancenlos
Handball-Verbandsliga - Die drei Verbandsliga-Spiele dieses Jahres haben die Handballer des HSV Sobernheim durchweg gewonnen. Doch jetzt droht diese Serie zu reißen. Der HSV ist am heutigen Samstag, 18 Uhr, bei Tabellenführer SF Budenheim II zu Gast.
"Sicherlich gehen wir als Außenseiter in die Partie", sagt der Bad Sobernheimer Trainer Markus Schmidt. "Das muss aber nichts heißen. Wir sind nicht ganz chancenlos." Die Budenheimer waren bereits in Bad Sobernheim zu Gast. Doch ihr 34:31-Sieg wurde wegen eines Schiedsrichterfehlers annulliert. Am kommenden Samstag treffen beide Teams in der Dümmler-Halle schon wieder aufeinander. "Da haben wir uns gegen Ende ein bisschen dappich angestellt", erinnert sich Schmidt an die erste Begegnung. "Budenheim hatte einen rabenschwarzen Tag. Wir hätten eigentlich gewinnen müssen." Darauf, dass die Sportfreunde heute wieder nicht in Bestform sind, hofft Schmidt. Denn er weiß: "Wenn die Budenheimer eine sehr gute Leistung abrufen, wird es schwer für uns. Sie stehen nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze."
Das Plus der Sportfreunde ist ihr Angriff. Sie verfügen auf allen Positionen über starke Individualisten, die entsprechend viele Tore werfen können. Tempo-Handball gehört nicht zu den wichtigen Waffen der Gastgeber. Im gebundenen Spiel verfügen sie über Spielzüge, auf die Schmidt sein Team aber anhand von Videomaterial vorbereiten wird. "Die Budenheimer verlieren nie die Nerven, egal, wie hoch sie zurückliegen", sagt Schmidt. "Sie spielen immer ihr Ding weiter." Verwundbar ist das SF-Team in der Abwehr. Darauf setzt der HSV-Trainer. "Wir haben uns weiterentwickelt", sagt Schmidt. "Wir haben im Angriff zugelegt und sind in der Abwehr sicherer geworden. Warum soll uns keine Überraschung gelingen?" ga










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