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  • Barna fordert: Mehr Mut gegen Spitzenteams

    Frauenhandball-Bundesliga - Im zweiten Bundesligaheimspiel in Folge erwarten die Handballerinnen der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern am Samstag um 15 Uhr in der Sporthalle auf dem Oberwerth mit dem VfL Oldenburg ein weiteres Top-Team der Liga. Diesmal wollen die Schützlinge von Trainerin Ildikó Barna einiges anders und vieles besser machen als zuletzt bei der 22:26-Niederlage gegen Buxtehude - zumindest mit Blick auf die erste Halbzeit der Vorwochenpartie.

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    Ausholen zum großen Coup: Die Vulkan-Ladies (hier mit Simone Salz) würden am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg nur zu gern auch einmal gegen eine Spitzenmannschaft der Bundesliga einen Sieg landen.
Foto: Andreas Walz
    Ausholen zum großen Coup: Die Vulkan-Ladies (hier mit Simone Salz) würden am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg nur zu gern auch einmal gegen eine Spitzenmannschaft der Bundesliga einen Sieg landen.
    Foto: Andreas Walz - Andreas Walz

    Ildikó Barna ist bekannt für ihre sorgfältigen Videoanalysen. Doch in dieser Woche legte die Ungarin nochmals kräftig nach in Sachen Akribie. Immer wieder führte sie ihrer Mannschaft die Schwachpunkte aus dem Buxtehude-Spiel vor, um daraus die entsprechenden Erkenntnisse für das nächste Spiel gegen ein Spitzenteam zu gewinnen. "Ich konnte allen in bewegten Bildern nachweisen, dass wir uns gegen die offensive BSV-Abwehr viel zu wenig bewegt haben", analysierte Barna die bewegten Bilder: "Wir haben uns deren System aufdrängen lassen und sind im Angriff immer mehr Richtung Mittellinie zurückgewichen."

    Da Barna eine ähnliche Oldenburger Abwehrformation erwartet ("Warum sollten sie nach ihrer eigenen Videoanalyse anders gegen uns decken als Buxtehude?"), hat sie in den letzten Trainingseinheiten die entsprechenden Gegenmaßnahmen einstudiert. Zwar will die Trainerin der Vulkan-Ladies ihre Taktik nicht komplett offenbaren, doch sie verrät: "Wir müssen in die torgefährlichen Räume gelangen, die eine offensive Abwehr bietet. Dorthin gelangst du nur durch intensive Laufarbeit und mutige, aber richtige Passentscheidungen." Bis zum 3:4 waren diese auch vergangene Woche zu sehen. Aber wie das Video zeigte: "Wir haben in dieser Phase sechs Fehler gemacht, von denen wir uns aus dem Tritt bringen ließen." Gemeint sind drei klare vergebene Chancen, die dann auch noch dazu führten, dass Barnas Spielerinnen mit leichtsinnigen langen Pässen "auf Biegen und Brechen versuchten, wieder heranzukommen".

    Dass es auch anders geht, bewiesen die Vulkan-Ladies dann in der zweiten Spielhälfte: "Da haben wir mutig und beweglich gespielt. So wie es notwendig ist, um gegen einen favorisierten Gegner zu bestehen."

    Mithalten allein soll den Vulkan-Ladies aber diesmal als Ziel nicht reichen. Auch in dieser Hinsicht erhofft sich die Trainerin einen Lerneffekt. Für die Zuschauer der Buxtehude-Partie war spürbar, was Barna selbst einräumt: "Mit noch mehr Selbstvertrauen, Spielwitz und Mut von der ersten Minute an wäre sogar etwas Zählbares dringewesen." Punkte nämlich, und die wären angesichts des Wochen-end-Programms der Konkurrenz ein wichtiges Signal mit Blick auf die anstehenden Aufgaben der Vulkan-Ladies.

    Barna erläutert: "Es lässt sich sicher leichter zu unserem Vier-Punkte-Spiel am nächsten Mittwoch nach Bad Wildungen fahren, wenn der Abstand vier Punkte oder mehr beträgt. Dafür - und auch als Dankeschön für den tollen Zuschauerzuspruch bislang - müssen wir aber auch einmal gegen Mannschaften wie Oldenburg oder Göppingen unsere Heimstärke zeigen."

    Wie sich aus dem Quervergleich ergibt - Oldenburg spielte gegen Buxtehude zuletzt 29:29 -, dürfte der nächste Gegner in etwa die gleiche Qualität aufweisen wie der letzte. Auch der VfL Oldenburg ist nicht verletzungsfrei durch die letzten Wochen gekommen, und da sich bei den Vulkan-Ladies die Lage etwas entspannt hat, sind die Vorzeichen nicht schlechter geworden. "Nadja Zimmermann und Matilda Atanasoska sind zwar noch nicht bei 100 Prozent, aber sie sind wieder auf dem Weg dahin", berichtet Barna: "Wir müssen Oldenburg mit Respekt entgegentreten, aber ohne Ehrfurcht. Mittlerweile haben wir einen Zuschauerstamm, der uns zusätzliche Kräfte verleiht. Wir spielen auf Sieg", verspricht die Trainerin. Harry Traubenkraut

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