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TuS will in der Rückrunde mehr Zähler sammeln

Fußball-Regionalliga - Es war am 12. August des vergangenen Jahres, als Mathias Haeder genau 15 Minuten nach seiner Einwechslung im Stadion Oberwerth mit seinem Treffer zum 1:0 den SC Verl zum ersten Saisonsieg schoss - und die TuS Koblenz in der Fußball-Regionalliga West gleich am ersten Spieltag in den Tabellenkeller. Am Sonntag um 14 Uhr steht am Stadion an der Poststraße der zweite Vergleich an, und dieses Mal will sich die TuS mehr zutrauen.

Für Kerim Arslan (am Ball) und seine Mitspieler des Fußball-Regionalligisten TuS Koblenz ist die Vorbereitungszeit auf die Rückrunde nun zu Ende - am Sonntag gastiert die TuS im ersten Meisterschaftsspiel nach der Winterpause beim SC Verl. Foto: Andreas Walz
Andreas Walz

"Wir wollen vom letzten Tabellenplatz weg, wir wollen den ersten Auswärtssieg der Saison, und wir wollen uns damit den Rückenwind holen, der uns beim 0:1 verwehrt blieb." Das sagt der Koblenzer Geschäftsführer Thomas Theisen, der die Entwicklung des Teams wohlwollend zur Kenntnis nimmt. "Es fehlte bislang ja nicht viel, und nun ist die Mannschaft ein halbes Jahr weiter und hat ihre Erfahrungen gesammelt." Erfahrungen ja, Punkte nur bedingt. Denn in 18 Ligaspielen sprang lediglich zu Hause gegen den SC Fortuna Köln ein Sieg heraus. Gleich neun Mal spielte die TuS unentschieden, verlor zudem acht Begegnungen. Immerhin: Aus den zurückliegenden vier Partien sammelte Trainer Michael Dämgen mit seiner Elf fünf Punkte. "Ich bin fest überzeugt, dass wir in der Rückrunde mehr Zähler sammeln werden als in der Hinrunde", sagt Dämgen. Und das, obwohl eine durchwachsene Vorbereitung hinter der TuS liegt. Beim letzten Testspiel unterlag Koblenz dem ambitionierten NRW-Ligisten Viktoria Köln mit 1:2. Die Schwachstelle war dabei nach wie vor die Offensive. Dämgen hingegen streicht lieber die positiven Erscheinungen heraus. Eine dieser ist gewiss Tobias Bauer, der in den vergangenen Wochen nachdrücklich auf sich aufmerksam gemacht hat. "Er ist auch der Gewinner der Vorbereitung", sagt der TuS-Coach. Thomas Klasen und Mike Urwin hingegen fehlten zuletzt mit einem Magen-Darm-Infekt. Beide sollten zwar am Sonntag in Ostwestfalen mit von der Partie sein, werden sich nach Lage der Dinge aber nicht in der Startformation wiederfinden.

Ganz sicher in der ersten Elf stehen wird Tokio Nakai. Der mit vier Treffern erfolgreichste Stürmer der TuS hat den Durchbruch längst geschafft. Theisen erwartet viel vom neuen Hoffnungsträger der Schängel: "Er wird noch von sich reden machen, er wird wirbeln."

Andere haben sich in der Winterpause hingegen heimlich, still und leise durch die Hintertür verabschiedet. So auch David Sasse, der in dieser Woche seinen noch eineinhalb Jahre laufenden Vertrag im beiderseitigem Einvernehmen auslöste. Sasse, als Vollblutstürmer verpflichtet, fand in Koblenz nie zu seiner Stärke. Er wird sich nun auf seine berufliche Zukunft fokussieren.

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