SC Idar in der Einzelkritik: Schmell ganz stark als Helfer
Trier - Beim 1:0-Sieg in Trier überzeugte der SC Idar vor allem in der Defensive beim Spiel gegen den Ball. Daran beteiligten sich alle aufgebotenen Akteure beinahe in Perfektion, und so hat sich bei unserer Einzelkritik dann auch keiner eine schlechtere Note als "ausreichend" verdient. Anders würde das bei Eintracht Trier aussehen. "Mangelhaft" wäre die Bewertung für einen Großteil der Akteure, doch wir bewerten ja nur den SC...
Jeff Kornetzky: Kurz vor der Pause verfehlte der Idarer Torwart eine Freistoßflanke von Thomas Drescher, doch Trier schlug daraus kein Kapital. Ansonsten agierte der Schlussmann abgeklärt und resolut. Sicher pflückte er einige Flanken, und ebenso sicher parierte er zwei, drei Fernschüsse. Note: 2.
Simon Maurer: Robust in der Zweikampfführung. Der Rechtsverteidiger beschränkte sich ausschließlich auf die Defensive und ließ nichts anbrennen. Allerdings unterliefen ihm zwei Flüchtigkeitsfehler, die beide zu einem Eckball führten. Note: 2.
Christoph Schunck: Der Innenverteidiger organisierte die Abwehr perfekt und war weder in der Luft noch am Boden zu bezwingen. Einmal mehr eine klasse Leistung: 1.
Paul Garlinski: Er war wieder einmal kongenialer Partner von Schunck. Auffällig: Der feine Fußballer wählte häufiger als sonst die robuste Variante beim Klären. Ähnlich wie Schunck kam er praktisch ohne Foul aus. Note: 1.
Eugen Vetter: Grundsätzlich war auch er gut, doch einige Wackler schmälerten seine Leistung. Am schlimmsten: Verlor die Kugel am eigenen Strafraum gegen Drescher und beschwor so die größte Trierer Chance herauf. Note: 3-.
Tim Schwartz: Äußerst konsequent in der Zweikampfführung. Mit Simon Maurer bildete er die neue robuste rechte Seite. Er bereitete Wischangs Siegtor vor. Ansonsten beschränkte er sich (zu) sehr auf die Zerstörungsarbeit. Note: 2-.
Michael Lehmann: Der Kapitän musste zur Dopingkontrolle, weil die Prüfer wahrscheinlich Angst hatten, er könnte irgendeine verbotene Substanz in seinem Körper haben, die ihn immun gegen Niederlagen in Zweikämpfen macht. Ein bärenstarker Auftritt auf der Sechserposition. Note: 1.
Christoph Schmell: Auch "Schmello" überzeugte durch Robustheit, resolute Zweikampfführung und Kopfballstärke. Außerdem war er der "Helfer". Wann immer einer seiner Mitspieler ausgespielt war, konnte er sich sicher sein, dass nichts anbrannte, weil Schmell dahinter stand und klärte. Note: 2.
Eric Wischang: Er schoss das Traumtor und zwirbelte außerdem noch einen Freistoß knapp am Tor vorbei. Leistete viel Defensivarbeit, aber war auch negativ daran beteiligt, dass der SC Idar zu wenig Entlastung schuf. Note 2-.
Robin Mertinitz: Offensiv war er der Einzige, der ab und zu mal einen Ball zu halten vermochte. Auch er ackerte viel, kam letztlich als Angreifer allerdings nicht einmal zum Torabschluss. Note 2-.
Patrick Stumpf: Rannte und kämpfte. Der Angreifer rannte und kämpfte, war als erster Verteidiger beim tief stehenden SC ebenfalls gut, doch hielt er keinen Ball, lag oft auf dem Boden und kam nicht zum Abschluss. Allerdings wurde er einmal bei einem Konter in aussichtsreicher Kontersituation zurückgepfiffen, weil der Linienrichter auf Abseits entschied. Note: 4.










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