Wanderer durch europäische Ligen
Flachau -Haruna Babangida hat extreme Wochen hinter sich. Nie zuvor hat der nigerianische Dribbler derart hart trainiert, wie bei seinem neuen Klub, dem FSV Mainz 05. Obwohl der 27-Jährige schon weit herum gekommen ist in seiner Karriere.
Die Schinderei scheint sich zu lohnen. Trainer Thomas Tuchel sieht Babangida nach dem Trainingslager in Flachau als echte Alternative auf der zentralen Position der offensiven Dreierreihe
Die Fortschritte sind unübersehbar. Im österreichischen Trainingslager des FSV Mainz 05 gehört Haruna Babangida sicherlich zu den 05-Profis, die sich am meisten n nach vorne entwickelten. Der Nigerianer, den die 05er vor dem Auftakt der Saison-Vorbereitung als Zugang präsentierten, lieferte den Beweis dafür spätestens mit seiner Vorstellung beim 2:0-Sieg des Bundesligisten gegen den griechischen Spitzenklub Panathinaikos Athen. Babangida erzielte nicht nur das 1:0, der kleine Tempodribbler lieferte auf der zentralen Position der offensiven Dreierreihe eine sehr starke Vorstellung ab.
Erstmals agierte der 27-Jährige so, wie sich sein Trainer das vorstellt. Ball sicher, wendig, mit kurzen schnellen Bewegungen, guter Passgenauigkeit, anspielbar und in der Lage, die Bälle zu behaupten, dazu Tor gefährlich.
„Baba hat in diesem Spiel mit Sicherheit einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Thomas Tuchel nach der Partie. Zum Abschluss der Tage in Flachau, erklärte der 05-Coach, Babangida sei eine echte Alternative auf dieser Position hinter dem derzeit absolut überzeugenden Jan Simak. „Bei Baba ist nun deutlich erkennbar, dass er sich als Teamspieler in unsere Prinzipien einordnet und diese umsetzt, so gut er das kann“, erklärte Tuchel.
Das war anfangs nicht so. Babangida kam eher als Außenstürmer und musste viel lernen, um sich im Kreis der 05-Profis einzubringen und die nötige Akzeptanz zu genießen. „Ganz schön tough“, stöhnt der sympathische, meist gut gelaunte Stürmer in Flachau. „Training, Training, Training. Härter, als ich es je zuvor erlebt habe“, sagt er. Er habe versucht, von Beginn an alles zu geben, alles an Information und Hintergrund mitzukriegen, den Mainzer Spielstil zu adaptieren und zu verinnerlichen. „Jetzt merke ich, dass ich mich jeden Tag verbessere. Für mich ist das eine ganz neue Erfahrung, dieser Mix aus harter Arbeit und viel Spaß im Training. Das Gute ist, wir machen alles mit dem Ball. Das macht mir dann besonderen Spaß.“









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