Rhein-Main-Derby: Finanziell liegen Welten zwischen 05 und Eintracht
Diese Begeisterung zweier Mannschaften und ihrer Anhänger über eine tolle Spielzeit soll sich nach Möglichkeit in der Qualität der bevorstehenden Begegnung am Bruchweg niederschlagen. "Für mich ist das Wichtigste, dass wir hoffentlich ein friedliches und spannendes Derby erleben", sagt Heidel. "Auf dem Rasen, aber auch auf den Rängen und im ganzen Umfeld. Ich hoffe, dass sich bei uns alle daran halten und bei denen genauso", erklärt der Manager.
Alle Versuche, das Treffen am Bruchweg mit dem Stempel eines "Hassderbys" zu versehen, wie in diversen Foren zu lesen gewesen sei, bezeichnet der 05-Verantwortliche als "absolut dummes Zeug".
Heidel rechnet schon mit einem spannenden, vielleicht dramatischen Spiel, "in dem wir am Ende am besten ein Tor mehr geschossen haben." Aufgrund der Konstellation, dass beide Mannschaften im sicheren Mittelfeld der Liga etabliert sind, "könnte dies vielleicht eine Partie werden, über die nachher alle aus rein sportlichen Gründen reden", betont Heidel und fügt hinzu: "Wobei klar ist, dass wir die Eintracht unbedingt schlagen wollen."
Das Verhältnis der beiden Nachbarklubs untereinander ist im übrigen gar nicht so schlecht. Im Gegenteil. "Es gibt keinen anderen Verein, mit dem wir so eng, so viel und so freundschaftlich zu tun haben wie mit den Frankfurtern", sagt Heidel. "Die Verantwortlichen pflegen ein Verhältnis, geprägt von gegenseitiger Hochachtung. das ist so. Trotzdem wollen wir am Samstag gewinnen."
Die 05er können die Eintracht mit einem Sieg überholen und mit einem Vorsprung von zwei Zählern in die beiden abschließenden Bundesligaspiele beim VfB Stuttgart und gegen den FC Schalke 04 gehen. Die Eintracht empfängt anschließend die TSG Hoffenheim und muss im Finale beim VfL Wolfsburg ran.
Jörg Schneider








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