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  • Wowereit: WM auch ein wirtschaftlicher Erfolg

    Berlin (dpa). Die Leichtathletik-WM hat die Stadt Berlin weniger gekostet als befürchtet. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit zog eine positive Bilanz.

    «Ich freue mich ganz besonders, dass wir die WM auch wirtschaftlich positiv abschließen können. Wir liegen um circa fünf Millionen Euro unter den kalkulierten Kosten», sagte Wowereit über die Weltmeisterschaft vom August 2009. Die von Berlin zugesagten Zuwendungen in Höhe von 20 Millionen Euro wurden nicht in voller Höhe zur Deckung des Budgets benötigt, da der Fehlbedarf um 4,96 Millionen Euro geringer ausfiel als ursprünglich erwartet.

    «Entscheidend war, dass es uns gelungen ist, die Sponsoren dazu zu bringen, über die finanziellen Leistungen hinaus Sachleistungen zu erbringen», erklärte Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), die geringere Inanspruchnahme der öffentlichen Mittel. Der DLV hatte bei den Titelkämpfen in Berlin, die vom 15. bis 23. August vorigen Jahres stattfanden, mit neun Medaillen den sportlich größten Erfolg seit zehn Jahren verbucht.

    Auch Berlin sei ein großer Gewinner der WM, erklärte Wowereit weiter. «Wir haben weltweit hohe Aufmerksamkeit erzielt und uns als Ausrichter-Stadt für internationale Großveranstaltungen etabliert», sagte der SPD-Politiker. Und fügte an: «Mein Wunsch ist es natürlich, dass weitere internationale Veranstaltungen in Berlin stattfinden. Wir haben dem DLV signalisiert, dass wir gerne bereit sind, auch Leichtathletik-Europameisterschaften auszutragen.»

    Die nächsten Chancen ergeben sich für 2016 und 2018. DLV-Präsident Prokop kündigte derweil an, dass sich der Verband für die Europameisterschaften bewerbe. «Ich denke, dass wir diese Bewerbung auch Berlin geben werden», meinte Prokop.

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