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    WolfsburgWolfsburg enttäuscht beim 1:1 - Fürth holt Punkt

    Die Fans des VfL Wolfsburg pfiffen nach dem Schlusspfiff: Der ehemalige deutsche Fußball-Meister mühte sich daheim nur zu einem enttäuschenden 1:1 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth.

    VfL Wolfsburg - SpVgg Greuther Fürth
    Der Fürther Heinrich Schmidtgal (r) klärt gegen den Wolfsburger Ivica Olic.
    Foto: Peter Steffen - DPA

    Der Aufsteiger blieb mit dem Remis auswärts ungeschlagen, mit etwas Glück hätte es sogar einen späten Sieg geben können, doch der Knaller von Sercan Sararer (83.) landete nur am Pfosten. «Ich bin nicht zufrieden», klagte Ivica Olic, der nicht nur wegen seines Tores in der 42. Minute einer der wenigen überzeugenden Wolfsburger war. Immerhin rettete der eifrige Stürmer vor 25 225 Zuschauern einen Punkt und glich nach dem Eigentor von VfL-Innenverteidiger Emanuel Pogatetz (27.) noch aus.

    «Ich habe gedacht, dass wir besser spielen», sagte Olic. «Es waren sehr wenig gute Situationen, um Tore zu schießen», klagte der Stürmer. Die ambitionierten Wolfsburger spielten schwach und sind von der eigenen Zielsetzung noch weit entfernt.

    «Es wäre noch ein Tick mehr drin gewesen, wenn wir mit dem Vorsprung in die Halbzeit gehen», kommentierte Fürths Trainer Mike Büskens: «Aber so war es in Ordnung.» Seine Mannschaft überzeugte vor allem defensiv. Die schnellen Pässe nach der Balleroberung kamen im Laufe der Partie allerdings immer seltener an und sorgten bei den Wolfsburgern nur in der Anfangsphase für Verwirrung.

    Diego Benaglio im Tor des VfL, der trotz einer leichten Gehirnerschütterung während der Woche zwischen den Pfosten stand, hatte wenig zu tun, wurde aber von der eigenen Verteidigung übertölpelt. Nach einem langen Abschlag von Gäste-Keeper Max Grün versäumten es zunächst Naldo und dann Emanuel Pogatetz, gegen den störenden Ilir Azemi zu klären - zuletzt von Pogatetz berührt, trudelte der Ball am zögernden VfL-Keeper vorbei ins Tor. Trainer Felix Magath tobte an der Seitenlinie ob des seltenen Ungeschicks seiner beiden neu verpflichteten Innenverteidiger.

    Torwart-Kollege Grün hatte lange Zeit weniger Arbeit als Benaglio, musste vor dem VfL-Ausgleich nur einmal bei einem Schuss von Marcel Schäfer (24.) eingreifen. Der 25 Jahre alte Keeper war aber chancenlos, als Olic per Kopf abstaubte, nachdem Kahlenbergs Schuss von der Latte zurückgeprallt war. Dafür klärte Grün später gegen den eingewechselten Vieirinha (57.) und Thomas Kahlenberg (65.).

    Insgesamt enttäuschten die Wolfsburger. Der Spielaufbau war fahrig. Obwohl Kahlenberg aufrückte und Regisseur Diego im offensiven Mittelfeld unterstützte, gelang wenig. Vor allem Diego konnte sich fast überhaupt nicht durchsetzen und fiel durch unzureichendes Zweikampfverhalten auf. Viel zu oft blieben die umständlich spielenden Wolfsburger in der kämpferisch sehr starken Fürther Defensive hängen. Immerhin kam durch die Einwechselung von Vieirinha und Robin Knoche für die enttäuschenden Marcel Schäfer und Simon Kjaer mehr Dynamik ins Wolfsburger Spiel.

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 59,6 - 40,4

    Torschüsse: 12 - 8

    gew. Zweikämpfe in %: 58,1 - 41,9

    Fouls: 20 - 22

    Ecken: 7 - 2

    Quelle: optasports.com

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