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    MoskauKasachstan gegen Deutschland nur «im zweiten Gang»

    Vier Spiele, vier Niederlagen, 0:10 Tore, Tabellenletzter - die Bilanz der kasachischen Nationalmannschaft in der Qualifikation für die Fußball-EM 2012 ist niederschmetternd.

    Außenseiter
    Die Kasachen Alexej Popow (l) und Heinrich Schmidtgal (r) verteidigen im Hinspiel in Astana gegen Thomas Müller.
    Foto: DPA

    Und auch im Spiel gegen Deutschland kann es für das Team des tschechischen Trainers Miroslav Beranek eigentlich nur um Schadensbegrenzung gehen. «In der deutschen Nationalelf spielen Weltstars, das ist eine der konstantesten Mannschaften», schwärmte Beranek, der Ende des vergangenen Jahres Bernd Storck abgelöst hatte. Der deutsche Coach war ausgerechnet nach dem 0:3 im Hinspiel gegen sein Heimatland im Oktober 2010 entlassen worden.

    «Storck hat mir keine Empfehlungen hinterlassen», erzählte Beranek der Prager Zeitung «Blesk». «Aber seine Fitnesstests sind alle dokumentiert. Einige Spieler haben durchaus internationales Niveau.» Seine Startelf will Beranek erst kurz vor der Partie benennen. Im Trainingslager in Bad Wörishofen in Bayern sollten sich noch alle 24 Spieler beweisen. Der Trainer forciert den Konkurrenzkampf.

    Trotz der Rückschläge in der EM-Qualifikation sieht sich der kasachische Fußball auf einem guten Wege. Auch Heinrich Schmidtgal vom Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen, der als gebürtiger Kasache für die Zentralasiaten spielt, staunt über moderne Trainingszentren. Von der nahezu futuristischen Arena in der Hauptstadt Astana konnten sich die DFB-Kicker beim Hinspiel im Oktober 2010 selbst ein Bild machen.

    Mit viel Geld versuchen die Clubs aus der öl- und gasreichen ehemaligen Sowjetrepublik, ausländische Fachkräfte ins Land zu holen. In Holger Fach arbeitet derzeit auch ein bekannter deutscher Coach im neuntgrößten Flächenstaat der Erde. Beim Hauptstadtclub Lokomotive Astana trainiert er unter anderem den Enkel des autoritären Präsidenten Nursultan Nasarbajew, Stürmer Aisultan, der allerdings noch nicht für die Nationalmannschaft nominiert wurde.

    Unfreiwillig verzichtet der neue Nationaltrainer Beranek gegen Deutschland hingegen auf Schmidtgal, der nach einem Bizepsriss im Knie erst wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, sowie den ebenfalls verletzten Wolfsburger Sergej Karimow. «Leider kommt die Partie gegen Deutschland noch ein wenig zu früh für mich», sagte Schmidtgal traurig. Im Hinspiel in Astana stand der 25-Jährige noch auf dem Platz und war einer der besten Akteure im blauen Trikot. Nun sitzt er im Fritz-Walter-Stadion nur auf der Tribüne.

    «Natürlich tut das weh», sagte Schmidtgal. Schon bald will er wieder mitmischen. «Ich hoffe, dass mit dem neuen Trainer auch eine Aufbruchstimmung entsteht.» Spätestens gegen Aserbaidschan mit Nationaltrainer Berti Vogts am 3. Juni wollen die Zentralasiaten endlich die ersten Tore - und möglichst auch Punkte - machen.

    In Kasbek Geterijew vom russischen Zweitligisten Schemtschuschina Sotschi steht Beranek gegen die DFB-Elf lediglich ein Legionär zur Verfügung. Die Sorgen des Trainers sind groß: «Kasachstan spielt im zweiten Gang, und Deutschland im fünften», sagte Beranek. Seine Mannschaft wird nicht schnell hochschalten können, zumal in Kapitän Andrej Karpowitsch und Samat Smakow zwei zentrale Stützen verletzt fehlen. «Wir müssen an unser Limit gehen», forderte Beranek. «Und wenn jemand ausgewechselt werden will, dann nur, weil er total erschöpft ist.»

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