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    Karlsruhe«Guter Job»: Schalkes Unnerstall punktet weiter

    Der Schalker Mannschaftsbus war schon abgefahren, da saß Lars Unnerstall noch immer bei der Doping-Kontrolle. Der Torwart hatte zuvor großen Anteil am Einzug ins Pokal-Achtelfinale durch das 2:0 (0:0) der Königsblauen beim Zweitligisten Karlsruher SC - doch nun lief es nicht mehr.

    Schlussmann
    Lars Unnerstall profiliert sich im Schalker Kasten.
    Foto: Bernd Thissen - DPA

    Erst 1:20 Stunden nach dem Schlusspfiff war der 21-Jährige fertig und sagte: «Ich denke, wenn man zu Null spielt, ist das eine gute Aussage für einen Torwart.» Dann wurde er mit dem Auto nach Gelsenkirchen zurückgefahren - in dem sicheren Gefühl, dass er im Zweikampf mit Timo Hildebrand weitere Pluspunkte gesammelt hatte. Der 32 Jahre alte frühere Nationalkeeper hatte am selben Abend sein Pflichtspiel-Debüt gegeben - allerdings nur in der Schalker U23 beim 5:0 in der europäischen Nachwuchsrunde gegen Standard Lüttich. Auszeichnen konnte sich Hildebrand dabei nicht.

    Zwar wollte sich Schalke-Trainer Huub Stevens noch nicht darauf festlegen, dass Unnerstall auch am Samstag in der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim im Tor steht, doch alles spricht dafür. «Wir haben nur ganz wenig weggegeben. Und in den Momenten, in denen wir es taten, hatten wir einen guten Torwart», sagte Stevens nach dem Erfolg im Wildparkstadion, der den Pokalsieger auf dem Weg zur Titelverteidigung eine Runde weiter brachte. Nach 2001 und 2002 könnte Stevens mit Schalke also zum dritten Mal den Cup holen.

    Bei seinem fünften Pflichtspiel-Einsatz für den Bundesliga-Dritten spielte Unnerstall erneut stark. Zwar erzielten Klaas Jan Huntelaar (81.) und Joel Matip (83.) jeweils mit dem Kopf die entscheidenden Treffer für die ansonsten enttäuschenden Gäste, doch zuvor hatte ihr Kollege mit mehreren Glanzparaden einen Rückstand verhindert. «Er macht einen guten Job», sagte Manager Horst Heldt. Und immer, wenn das 1,99 Meter große Talent zur Doping-Kontrolle müsse, spiele S04 zu Null. «Ich hoffe, das wird gegen Hoffenheim wieder so sein.»

    Es wird in den kommenden Wochen spannend zu beobachten sein, ob der wegen der Knieverletzung des eigentlichen Stammtorwarts Ralf Fährmann nachverpflichtete Hildebrand überhaupt an Unnerstall vorbeiziehen kann. «Ich habe nach wie vor viel zu bieten», sagte Hildebrand dem «kicker». Und er könne trotz langer Pause wieder ein Top-Niveau erreichen. Doch gegen seinen Ex-Club Hoffenheim wird es Hildebrand, der 2007 mit Stuttgart Meister wurde, kaum zeigen können.

    In Karlsruhe fielen neben Unnerstall fast nur die Torschützen Matip und Huntelaar, der bis zum späten 1:0 unauffällig blieb, positiv auf. «Im Strafraum ist Huntelaar Weltklasse», meinte Heldt. «Er hat nicht umsonst viele wichtige Tore für uns gemacht.» Damit war für Heldt der pomadige Auftritt erledigt, denn: «In einem solchen Spiel bei einem Zweitligisten kannst du nicht viel richtig machen, außer zu gewinnen. Ein Pferd springt immer nur so hoch, wie es muss.»

    Gegen Hoffenheim sei aber wieder eine so gute Leistung wie zuletzt beim 1:0 in Leverkusen erforderlich, um drei Punkte zu holen. Dann dürften auch die Paraden von Lars Unnerstall wieder gefragt sein.

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